Inhaltsverzeichnis
- 1. Produktübersicht
- 2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter
- 2.1 Absolute Maximalwerte
- 2.2 Elektro-optische Kenngrößen
- 3. Erläuterung des Binning-Systems
- 4. Analyse der Kennlinien
- 5. Mechanische und Gehäuseinformationen
- 6. Löt- und Montagerichtlinien
- 7. Verpackungs- und Bestellinformationen
- 8. Anwendungsempfehlungen
- 8.1 Typische Anwendungsszenarien
- 8.2 Designüberlegungen
- 9. Technischer Vergleich und Differenzierung
- 10. Häufig gestellte Fragen (FAQs)
- 11. Praktischer Design- und Anwendungsfall
- 12. Funktionsprinzip
- 13. Technologietrends
1. Produktübersicht
Die IR383 ist eine hochintensive Infrarot-Emissionsdiode in einem standardmäßigen T-1 (5mm) blauen Kunststoffgehäuse. Sie wurde für zuverlässige Leistung in Infrarot-Übertragungssystemen entwickelt. Die Hauptfunktion des Bauteils ist die Emission von Infrarotlicht mit einer Spitzenwellenlänge von 940nm, wodurch es spektral mit gängigen Fototransistoren, Fotodioden und Infrarot-Empfängermodulen kompatibel ist. Ihre Kernvorteile umfassen hohe Strahlungsintensität, niedrige Durchlassspannung und ein Design, das RoHS-, REACH- und halogenfreien Standards entspricht, was die Eignung für moderne Elektronikfertigungsanforderungen sicherstellt.
2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter
2.1 Absolute Maximalwerte
Das Bauteil ist für den Betrieb innerhalb strenger Grenzen ausgelegt, um Langlebigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Der zulässige Dauer-Durchlassstrom (IF) beträgt 100mA, während ein Spitzen-Durchlassstrom (IFP) von 1,0A unter Impulsbedingungen zulässig ist (Impulsbreite ≤100μs, Tastverhältnis ≤1%). Die maximale Sperrspannung (VR) beträgt 5V. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -40°C bis +85°C, die Lagertemperatur kann bis zu +100°C betragen. Das Bauteil hält einer Löttemperatur von 260°C für bis zu 10 Sekunden stand. Die maximale Verlustleistung (Pd) beträgt 120mW bei einer Umgebungstemperatur von ≤25°C.
2.2 Elektro-optische Kenngrößen
Die wichtigsten Leistungsparameter werden bei einer Standardtemperatur von 25°C gemessen. Die Strahlungsintensität (Ie) beträgt mindestens 15,0 mW/sr bei einem Durchlassstrom von 20mA, mit einem typischen Wert von 20,0 mW/sr. Unter Impulsbetrieb (IF=50mA, Impulsbreite ≤100μs, Tastverhältnis ≤1%) erreicht die typische Strahlungsintensität 80,0 mW/sr. Die Spitzen-Emissionswellenlänge (λp) liegt bei 940nm mit einer typischen spektralen Bandbreite (Δλ) von 45nm. Die Durchlassspannung (VF) beträgt typischerweise 1,2V bei 20mA, maximal 1,5V. Bei 50mA unter Impulsbedingungen beträgt VF typisch 1,4V (max. 1,8V). Der Sperrstrom (IR) beträgt maximal 10μA bei 5V Sperrspannung. Der Abstrahlwinkel (2θ1/2) beträgt typischerweise 20 Grad.
3. Erläuterung des Binning-Systems
Die IR383 verwendet ein Binning-System für die Strahlungsintensität, um Bauteile basierend auf ihrer Ausgangsleistung zu kategorisieren. Die Bins sind wie folgt definiert: Bin P (15,0-24,0 mW/sr), Bin Q (21,0-34,0 mW/sr), Bin R (30,0-48,0 mW/sr) und Bin S (42,0-67,0 mW/sr). Dieses Binning ermöglicht es Entwicklern, Komponenten auszuwählen, die spezifische Intensitätsanforderungen für ihre Anwendung erfüllen, und gewährleistet so eine konsistente Systemleistung. Die Messunsicherheiten werden mit ±0,1V für die Durchlassspannung, ±10% für die Lichtstärke und ±1,0nm für die dominante Wellenlänge angegeben.
4. Analyse der Kennlinien
Das Datenblatt enthält mehrere Kennlinien, die das Verhalten des Bauteils unter verschiedenen Bedingungen veranschaulichen. Abbildung 1 zeigt die Beziehung zwischen Durchlassstrom und Umgebungstemperatur. Abbildung 2 stellt die spektrale Verteilung dar und bestätigt das 940nm-Maximum. Abbildung 3 zeigt die Verschiebung der Spitzen-Emissionswellenlänge in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Abbildung 4 veranschaulicht die Beziehung zwischen Durchlassstrom und Durchlassspannung. Abbildung 5 zeigt, wie die relative Intensität mit dem Durchlassstrom variiert. Abbildung 6 stellt die relative Strahlungsintensität als Funktion der Winkelabweichung von der Mittelachse dar. Abbildung 7 zeigt die relative Intensität in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, und Abbildung 8 zeigt, wie sich die relative Durchlassspannung mit der Umgebungstemperatur ändert. Diese Kurven sind wesentlich, um die Leistung in realen Betriebsumgebungen vorherzusagen.
5. Mechanische und Gehäuseinformationen
Die IR383 verwendet ein standardmäßiges T-1 (5mm Durchmesser) blaues Kunststoffgehäuse. Der Anschlussabstand beträgt 2,54mm und ist mit Standard-Steckplatinen und Leiterplatten kompatibel. Eine detaillierte Zeichnung der Gehäuseabmessungen ist im Datenblatt enthalten, alle Maße sind in Millimetern angegeben. Die Toleranz für nicht spezifizierte Abmessungen beträgt ±0,25mm. Das blaue Linsenmaterial hilft bei der Identifizierung des Bauteils als Infrarot-Emitter.
6. Löt- und Montagerichtlinien
Das Bauteil ist für Wellen- oder Reflow-Lötung bei einer maximalen Temperatur von 260°C für eine Dauer von nicht mehr als 10 Sekunden ausgelegt. Die Einhaltung dieser Grenzwerte ist entscheidend, um Schäden am Kunststoffgehäuse oder dem Halbleiterchip zu vermeiden. Das Bauteil ist bleifrei und entspricht halogenfreien Standards (Br<900ppm, Cl<900ppm, Br+Cl<1500ppm). Während der Handhabung und Montage sollten Standard-ESD-Vorsichtsmaßnahmen (Elektrostatische Entladung) beachtet werden.
7. Verpackungs- und Bestellinformationen
Die Standardverpackungsspezifikation ist 500 Stück pro Beutel, 5 Beutel pro Karton und 10 Kartons pro Versandkarton, insgesamt 25.000 Stück pro Versandkarton. Das Etikett enthält Felder für die Kunden-Teilenummer (CPN), die Hersteller-Teilenummer (P/N), die Packungsmenge (QTY), die Intensitätsklasse (AT), die Spitzenwellenlänge (HUE), die Referenz (REF) und die Losnummer (LOT No).
8. Anwendungsempfehlungen
8.1 Typische Anwendungsszenarien
Die IR383 ist ideal geeignet für Infrarot-Freistrahl-Übertragungssysteme, wie z.B. Fernbedienungen für Unterhaltungselektronik (Fernseher, Audiosysteme, Set-Top-Boxen), bei denen hohe Ausgangsleistung die Reichweite erhöht. Sie ist auch anwendbar in Rauchmeldern, wo sie mit einem Empfänger gepaurt wird, um Partikel zu detektieren, sowie in verschiedenen anderen Infrarot-basierten Sensor- und Kommunikationssystemen.
8.2 Designüberlegungen
Beim Entwurf einer Treiberschaltung muss der Durchlassstrom mittels eines Vorwiderstands oder einer Konstantstromquelle auf die maximalen Dauer- oder Impulsgrenzwerte begrenzt werden. Die niedrige Durchlassspannung reduziert den Stromverbrauch. Der enge Abstrahlwinkel von 20 Grad sorgt für einen stärker gebündelten Strahl, was für Punkt-zu-Punkt-Kommunikation vorteilhaft ist, jedoch eine sorgfältige Ausrichtung erfordert. Eine Kühlung kann erforderlich sein, wenn in der Nähe der maximalen Verlustleistung gearbeitet wird, insbesondere bei hohen Umgebungstemperaturen.
9. Technischer Vergleich und Differenzierung
Im Vergleich zu generischen 5mm IR-LEDs bietet die IR383 eine garantierte Mindest-Strahlungsintensität und ist durch einen umfassenden Satz von Kennlinien und eine formale Binning-Struktur charakterisiert. Ihre Konformität mit modernen Umweltvorschriften (RoHS, REACH, halogenfrei) ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal für Märkte mit strengen Materialbeschränkungen. Die spezifizierte 940nm Wellenlänge ist ein gängiger Standard und gewährleistet breite Kompatibilität mit Empfänger-ICs.
10. Häufig gestellte Fragen (FAQs)
F: Was ist der Unterschied zwischen Dauer- und Impuls-Durchlassstromgrenzwerten?
A: Der Dauerstromgrenzwert (100mA) gilt für den stationären Betrieb. Der Impulsgrenzwert (1,0A) erlaubt einen viel höheren Momentanstrom, um hellere Lichtblitze zu erzeugen, jedoch nur für sehr kurze Impulse (≤100μs) mit einem niedrigen Tastverhältnis (≤1%), um Überhitzung zu vermeiden.
F: Wie beeinflusst die Umgebungstemperatur die Leistung?
A: Wie in den Kennlinien gezeigt, führt eine steigende Temperatur typischerweise zu einer Abnahme der Strahlungsleistung und einem leichten Anstieg der Durchlassspannung. Entwickler müssen die Leistungsparameter bei Betrieb über 25°C herunterstufen.
F: Kann diese LED für Datenübertragung verwendet werden?
A: Ja, ihre schnelle Ansprechzeit (typisch für LEDs) und hohe Ausgangsleistung machen sie für modulierte Datenübertragung in Fernbedienungen und Kurzstrecken-Kommunikationsverbindungen geeignet, obwohl das Datenblatt keine Modulationsbandbreite spezifiziert.
11. Praktischer Design- und Anwendungsfall
Fall: Entwurf einer IR-Fernbedienung mit großer Reichweite
Für eine Fernbedienung mit erweiterter Reichweite würde ein Entwickler eine IR383 aus Bin S für die höchste Strahlungsintensität auswählen. Die Treiberschaltung würde einen Mikrocontroller verwenden, um ein moduliertes Signal (z.B. 38kHz Träger) zu erzeugen. Ein Transistorschalter würde die LED mit 50mA oder höher impulsieren, wobei das für das Protokoll verwendete Tastverhältnis von 1% eingehalten wird. Der enge Abstrahlwinkel hilft, die Energie auf den Empfänger zu konzentrieren. Ein einfacher Vorwiderstand wird berechnet als R = (Vcc - Vf) / If, wobei Vf dem typischen Wert beim Impulsstrom entnommen wird.
12. Funktionsprinzip
Eine Infrarot-Leuchtdiode (IR-LED) ist eine Halbleiter-pn-Übergangsdiode, die nicht sichtbares Infrarotlicht emittiert, wenn sie in Durchlassrichtung betrieben wird. Elektronen rekombinieren mit Löchern innerhalb des Bauteils und setzen Energie in Form von Photonen frei. Das spezifische Material (GaAlAs für die IR383) und die Struktur des Halbleiters bestimmen die Wellenlänge des emittierten Lichts, in diesem Fall 940nm. Das Kunststoffgehäuse verkapselt den Chip, bietet mechanischen Schutz, und die Linse formt das Abstrahlverhalten.
13. Technologietrends
Der Trend bei Infrarot-LEDs geht weiterhin in Richtung höherer Effizienz (mehr Strahlungsleistung pro elektrischem Watt), was Stromverbrauch und Wärmeentwicklung reduziert. Es gibt auch Bestrebungen für erhöhte Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Die Gehäusetechnik entwickelt sich weiter, um ein besseres thermisches Management und eine präzisere optische Kontrolle zu ermöglichen. Darüber hinaus wird die Integration von Treiberschaltungen und Sensoren in kompakte Module für vereinfachte Endanwender-Designs immer üblicher. Die Einhaltung sich entwickelnder globaler Umwelt- und Materialvorschriften bleibt ein kritischer Schwerpunkt der Branche.
LED-Spezifikations-Terminologie
Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe
Photoelektrische Leistung
| Begriff | Einheit/Darstellung | Einfache Erklärung | Warum wichtig |
|---|---|---|---|
| Lichtausbeute | lm/W (Lumen pro Watt) | Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. | Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten. |
| Lichtstrom | lm (Lumen) | Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. | Bestimmt, ob das Licht hell genug ist. |
| Betrachtungswinkel | ° (Grad), z.B. 120° | Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. | Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit. |
| Farbtemperatur | K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K | Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. | Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien. |
| Farbwiedergabeindex | Einheitenlos, 0–100 | Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. | Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet. |
| Farborttoleranz | MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" | Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. | Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs. |
| Dominante Wellenlänge | nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) | Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. | Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs. |
| Spektralverteilung | Wellenlänge vs. Intensitätskurve | Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. | Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität. |
Elektrische Parameter
| Begriff | Symbol | Einfache Erklärung | Design-Überlegungen |
|---|---|---|---|
| Flussspannung | Vf | Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". | Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs. |
| Flussstrom | If | Stromwert für normalen LED-Betrieb. | Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer. |
| Max. Pulsstrom | Ifp | Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. | Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden. |
| Sperrspannung | Vr | Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. | Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten. |
| Wärmewiderstand | Rth (°C/W) | Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. | Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung. |
| ESD-Immunität | V (HBM), z.B. 1000V | Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. | In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs. |
Wärmemanagement & Zuverlässigkeit
| Begriff | Schlüsselmetrik | Einfache Erklärung | Auswirkung |
|---|---|---|---|
| Sperrschichttemperatur | Tj (°C) | Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. | Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung. |
| Lichtstromrückgang | L70 / L80 (Stunden) | Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. | Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED. |
| Lichtstromerhaltung | % (z.B. 70%) | Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. | Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten. |
| Farbverschiebung | Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse | Grad der Farbänderung während der Verwendung. | Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen. |
| Thermisches Altern | Materialabbau | Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. | Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen. |
Verpackung & Materialien
| Begriff | Gängige Typen | Einfache Erklärung | Merkmale & Anwendungen |
|---|---|---|---|
| Gehäusetyp | EMC, PPA, Keramik | Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. | EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer. |
| Chip-Struktur | Front, Flip-Chip | Chip-Elektrodenanordnung. | Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung. |
| Phosphorbeschichtung | YAG, Silikat, Nitrid | Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. | Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI. |
| Linse/Optik | Flach, Mikrolinse, TIR | Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. | Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve. |
Qualitätskontrolle & Binning
| Begriff | Binning-Inhalt | Einfache Erklärung | Zweck |
|---|---|---|---|
| Lichtstrom-Bin | Code z.B. 2G, 2H | Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. | Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge. |
| Spannungs-Bin | Code z.B. 6W, 6X | Nach Flussspannungsbereich gruppiert. | Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz. |
| Farb-Bin | 5-Schritt MacAdam-Ellipse | Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. | Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte. |
| CCT-Bin | 2700K, 3000K usw. | Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. | Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen. |
Prüfung & Zertifizierung
| Begriff | Standard/Test | Einfache Erklärung | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| LM-80 | Lichtstromerhaltungstest | Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. | Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet. |
| TM-21 | Lebensdauerschätzstandard | Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. | Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage. |
| IESNA | Beleuchtungstechnische Gesellschaft | Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. | Industrieanerkannte Testbasis. |
| RoHS / REACH | Umweltzertifizierung | Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. | Marktzugangsvoraussetzung international. |
| ENERGY STAR / DLC | Energieeffizienzzertifizierung | Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. | Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit. |