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Technisches Datenblatt für 5mm Infrarot-LED IR323 - 5,0mm Gehäuse - 940nm Wellenlänge - 1,5V Durchlassspannung - 150mW Verlustleistung

Vollständiges technisches Datenblatt für eine 5mm blaue transparente Infrarot-LED mit 940nm Spitzenwellenlänge, hoher Strahlungsintensität und RoHS/REACH-Konformität. Enthält Spezifikationen, Kennlinien und Anwendungsrichtlinien.
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PDF-Dokumentendeckel - Technisches Datenblatt für 5mm Infrarot-LED IR323 - 5,0mm Gehäuse - 940nm Wellenlänge - 1,5V Durchlassspannung - 150mW Verlustleistung

Inhaltsverzeichnis

1. Produktübersicht

Dieses Dokument enthält die vollständigen technischen Spezifikationen für eine hochintensive 5mm Infrarot-Leuchtdiode (LED). Das Bauteil ist in einem blauen transparenten Kunststoffgehäuse verkapselt und wurde entwickelt, um Licht mit einer Spitzenwellenlänge von 940 Nanometern (nm) zu emittieren, was es eindeutig im nahen Infrarotspektrum verortet. Diese Wellenlänge ist strategisch gewählt für eine optimale Leistung in Sensor- und Fernbedienungsanwendungen, da sie gut mit der spektralen Empfindlichkeit gängiger Silizium-Fototransistoren, Fotodioden und Infrarot-Empfängermodule übereinstimmt. Die primären Designziele für diese Komponente sind hohe Zuverlässigkeit, hohe Strahlungsleistung und ein Betrieb mit niedriger Durchlassspannung, was sie für eine Vielzahl von infrarotbasierten elektronischen Systemen geeignet macht.

1.1 Kernmerkmale und Vorteile

Die LED bietet mehrere Schlüsselvorteile, die zu ihrer Leistung und einfachen Integration beitragen:

2. Analyse der technischen Parameter

Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte, objektive Interpretation der elektrischen, optischen und thermischen Grenzwerte und Kennwerte des Bauteils.

2.1 Absolute Maximalwerte

Diese Werte definieren die Belastungsgrenzen, jenseits derer dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Ein Betrieb unter oder an diesen Grenzen wird nicht garantiert.

2.2 Elektro-optische Kenngrößen

Diese Parameter, gemessen bei Ta=25°C, definieren die typische Leistung des Bauteils unter normalen Betriebsbedingungen.

3. Erklärung des Binning-Systems

Die Bauteile werden basierend auf ihrer gemessenen Strahlungsintensität unter der Standardtestbedingung IF= 20mA sortiert (gebinned). Dies ermöglicht es Konstrukteuren, Teile mit garantierten minimalen und maximalen Ausgangspegeln für eine konsistente Systemleistung auszuwählen.

Bin-NummerKLMNP
Min (mW/sr)4.05.67.811.015.0
Max (mW/sr)6.48.912.517.624.0

Ein mit Bin "L" gekennzeichnetes Teil garantiert beispielsweise eine Strahlungsintensität zwischen 5,6 und 8,9 mW/sr. Höhere Bin-Buchstaben (z.B. P) entsprechen Bauteilen mit höherer Ausgangsleistung. Das Datenblatt zeigt für dieses spezifische Produkt kein Binning für andere Parameter wie Durchlassspannung oder Spitzenwellenlänge an, was auf eine enge Fertigungskontrolle dieser Eigenschaften schließen lässt.

4. Analyse der Kennlinien

Die bereitgestellten Kennlinien bieten wertvolle Einblicke in das Verhalten des Bauteils unter variierenden Bedingungen.

4.1 Durchlassstrom vs. Umgebungstemperatur

Dieses Diagramm zeigt die Reduzierung des maximal zulässigen Dauer-Durchlassstroms mit steigender Umgebungstemperatur. Bei 25°C sind die vollen 100mA erlaubt. Bei steigender Temperatur muss der maximale Strom reduziert werden, um die 150mW Verlustleistungsgrenze nicht zu überschreiten und die Langzeitzuverlässigkeit sicherzustellen. Diese Kurve ist entscheidend für den Entwurf von Systemen, die in erhöhten Temperaturumgebungen arbeiten.

4.2 Strahlungsintensität vs. Durchlassstrom

Diese Darstellung veranschaulicht die Beziehung zwischen Treiberstrom (IF) und optischer Ausgangsleistung (Ie). Die Strahlungsintensität steigt bei niedrigeren Strömen überlinear mit dem Strom und tendiert bei höheren Strömen dazu, linearer zu werden, obwohl sie letztendlich sättigt. Die Kurve bestätigt die in der Tabelle angegebenen typischen Werte (z.B. ~6,4 mW/sr bei 20mA, ~30 mW/sr bei 100mA).

4.3 Spektrale Verteilung

Das Spektraldiagramm stellt die relative Strahlungsintensität über der Wellenlänge dar. Es bestätigt visuell die Spitzenwellenlänge (λp) von 940nm und die spektrale Bandbreite (Δλ) von etwa 45nm an den FWHM-Punkten. Die Kurve ist charakteristisch für ein GaAlAs (Galliumaluminiumarsenid) Halbleitermaterialsystem.

4.4 Relative Strahlungsintensität vs. Winkelabweichung

Dieses Polardiagramm zeigt das Abstrahlverhalten der LED. Es zeigt, wie die Intensität mit zunehmendem Winkel von der Mittelachse (0°) abnimmt. Der Winkel, bei dem die Intensität auf 50% ihres Achsenwertes fällt, definiert den Halbwertswinkel, hier mit etwa 30 Grad dargestellt, was einen mäßig fokussierten Strahl ergibt.

5. Mechanische und Gehäuseinformationen

5.1 Gehäuseabmessungen

Das Bauteil verwendet ein Standard-5mm-Radialgehäuse. Die Maßzeichnung gibt die wichtigsten Maße an: Gesamtdurchmesser (typisch 5,0mm), Anschlussdrahtdurchmesser, der Abstand von der Linsenunterseite zur Biegung in den Anschlüssen und der Anschlussabstand (2,54mm). Die Zeichnung enthält einen Hinweis, dass Toleranzen ±0,25mm betragen, sofern nicht anders angegeben. Der längere Anschluss kennzeichnet typischerweise die Anode (Pluspol).

6. Löt- und Montagerichtlinien

Eine sachgemäße Handhabung ist entscheidend, um die Integrität und Leistung des Bauteils zu erhalten.

6.1 Anschlussformung

6.2 Lagerung

6.3 Lötprozess

Kritische Regel:Halten Sie einen Mindestabstand von 3mm von der Lötstelle zur Epoxidkugel ein.

6.4 Reinigung

7. Verpackungs- und Bestellinformationen

7.1 Etikettenspezifikation

Das Etikett auf der Verpackung enthält mehrere Codes: Kundeneigene Artikelnummer (CPN), Hersteller-Artikelnummer (P/N), Packmenge (QTY) und Leistungsklassen für Lichtstärke (CAT), dominante Wellenlänge (HUE) und Durchlassspannung (REF). Es enthält auch die Losnummer und einen Datumscode (Monat).

7.2 Verpackungsspezifikation

8. Anwendungsvorschläge und Designüberlegungen

8.1 Typische Anwendungsszenarien

8.2 Designüberlegungen

9. Technischer Vergleich und Differenzierung

Während es viele 5mm IR-LEDs gibt, bietet die Kombination der Parameter dieses Bauteils spezifische Vorteile:

10. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

10.1 Was ist der Unterschied zwischen "Strahlungsintensität" und "Lichtstärke"?

Strahlungsintensität (gemessen in mW/sr) ist die pro Raumwinkel abgegebene optische Leistung, relevant für alle Wellenlängen. Lichtstärke (gemessen in Candela, mcd) gewichtet die optische Leistung mit der Empfindlichkeit des menschlichen Auges (photopische Kurve). Da das menschliche Auge für 940nm-Infrarotlicht nahezu unempfindlich ist, ist die Lichtstärke für diese LED im Wesentlichen null. Strahlungsintensität ist die korrekte Metrik für IR-Komponenten, die mit elektronischen Sensoren verwendet werden.

10.2 Kann ich diese LED dauerhaft mit 100mA betreiben?

Ja, aber nur, wenn die Umgebungstemperatur (Ta) bei oder unter 25°C liegt, gemäß den absoluten Maximalwerten. Ist die Umgebungstemperatur höher, müssen Sie die Reduktionskurve "Durchlassstrom vs. Umgebungstemperatur" konsultieren, um den neuen maximal zulässigen Dauerstrom zu ermitteln. Bei 85°C wird der maximale Dauerstrom beispielsweise deutlich unter 100mA liegen.

10.3 Warum ist der Spitzen-Durchlassstrom (1A) so viel höher als der Dauerstrom (100mA)?

Der 1A-Wert gilt für sehr kurze Pulse (≤100μs) mit einem niedrigen Tastverhältnis (≤1%). Während eines solchen kurzen Pulses hat die Halbleitersperrschicht keine Zeit, sich signifikant zu erwärmen. Der 100mA-Dauerwert ist durch die stationäre Wärmeableitfähigkeit des Gehäuses begrenzt. Der hohe Pulsstrom ermöglicht Anwendungen wie Reichweiten-Signalisierung mit kurzen Bursts.

10.4 Wie identifiziere ich Anode und Kathode?

In einem Standard-Radial-LED-Gehäuse ist der längere Anschluss typischerweise die Anode (Pluspol). Zusätzlich ist bei Betrachtung der LED von unten der Anschluss auf der Seite mit einer flachen Stelle am Kunststofflinsenrand normalerweise die Kathode (Minuspol). Überprüfen Sie im Zweifelsfall immer mit einem Multimeter im Diodentestmodus.

11. Praktische Design- und Anwendungsbeispiele

11.1 Einfache Näherungssensor-Schaltung

Ein einfacher Reflexionssensor kann gebaut werden, indem diese IR-LED und ein Fototransistor nebeneinander platziert werden und in die gleiche Richtung zeigen. Die LED wird von einem Mikrocontroller-Pin über einen 20-30Ω Widerstand angesteuert (für ~50mA aus einer 3,3V-Versorgung: R = (3,3V - 1,2V)/0,05A ≈ 42Ω). Der Kollektor des Fototransistors ist über einen Pull-up-Widerstand (z.B. 10kΩ) mit der Versorgung verbunden, und der Emitter ist geerdet. Der Kollektorknoten ist mit einem Mikrocontroller-ADC oder digitalen Eingang verbunden. Wenn sich ein Objekt nähert, reflektiert es IR-Licht auf den Fototransistor, wodurch seine Kollektorspannung sinkt, was vom Mikrocontroller erkannt wird.

11.2 Ansteuerung eines IR-Empfängermoduls

Für Fernbedienungsanwendungen koppeln Sie diese LED mit einem 3-poligen IR-Empfängermodul (z.B. abgestimmt auf 38kHz). Die LED ist in Reihe mit einem Strombegrenzungswiderstand und einem NPN-Transistor geschaltet. Die Basis des Transistors wird von einem modulierten Signal eines Mikrocontrollers angesteuert, das den Fernbedienungsbefehl mit einem Protokoll wie NEC oder RC5 codiert. Die 38kHz-Trägerfrequenz liegt innerhalb der Bandbreite der Anstiegs-/Abfallzeit der LED. Das Empfängermodul demoduliert dieses Signal und gibt einen sauberen digitalen Datenstrom an den Mikrocontroller aus.

12. Funktionsprinzip

Eine Infrarot-Leuchtdiode (IR-LED) ist eine Halbleiter-pn-Übergangsdiode. Bei Flusspolung (positive Spannung an der Anode relativ zur Kathode) werden Elektronen aus dem n-dotierten Bereich und Löcher aus dem p-dotierten Bereich über den Übergang injiziert. Wenn diese Ladungsträger im aktiven Bereich des Übergangs rekombinieren, setzen sie Energie frei. Bei diesem spezifischen Bauteil ist das Halbleitermaterial Galliumaluminiumarsenid (GaAlAs). Die Bandlücke dieses Materials bestimmt die Wellenlänge der emittierten Photonen. Für GaAlAs, das auf 940nm-Emission abgestimmt ist, entspricht die Rekombinationsenergie Photonen im nahen Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums. Das blaue transparente Epoxidgehäuse wirkt als Linse, formt das emittierte Licht in den spezifizierten Abstrahlwinkel und ist für die Infrarotwellenlänge durchlässig.

13. Technologietrends

Während Durchsteckbauteile wie diese 5mm-LED für Prototypen, Ausbildung und bestimmte Industrieanwendungen beliebt bleiben, tendiert die breitere Industrie zu oberflächenmontierbaren (SMD) Gehäusen (z.B. 0805, 1206 oder Chip-Scale-Packages). SMDs bieten kleinere Größe, bessere Eignung für automatisierte Bestückung und oft verbesserte thermische Leistung aufgrund einer größeren thermischen Anschlussfläche zur Leiterplatte. Speziell für Infrarot-LEDs umfassen Trends die Entwicklung von Bauteilen mit höherer Wandsteckdosen-Effizienz (mehr Lichtausbeute pro elektrischem Watt), engeren Wellenlängentoleranzen für spezifische Sensoranwendungen (wie Gassensorik) und die Integration von Treibern oder Sensoren in Multi-Chip-Module. Die zugrundeliegende Physik und Materialwissenschaft hinter GaAlAs und ähnlichen III-V-Halbleiter-IR-Emittern wird weiterhin für Leistung und Kosten optimiert.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.