Sprache auswählen

6-Pin DIP Phototransistor-Optokoppler Datenblatt - 4N2X, 4N3X, H11AX Serie - Isolationsspannung 5000Vrms - Betriebstemperatur -55 bis +110°C - Technisches Dokument

Umfassendes technisches Datenblatt für die 6-Pin DIP Phototransistor-Optokoppler Serie (4N2X, 4N3X, H11AX). Enthält absolute Grenzwerte, elektro-optische Kennwerte, Übertragungsparameter, Gehäuseabmessungen und Bestellinformationen.
smdled.org | PDF Size: 0.9 MB
Bewertung: 4.5/5
Ihre Bewertung
Sie haben dieses Dokument bereits bewertet
PDF-Dokumentendeckel - 6-Pin DIP Phototransistor-Optokoppler Datenblatt - 4N2X, 4N3X, H11AX Serie - Isolationsspannung 5000Vrms - Betriebstemperatur -55 bis +110°C - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Die Serien 4N2X, 4N3X und H11AX sind Familien von 6-Pin Dual-Inline-Gehäuse (DIP) Phototransistor-Optokopplern (auch bekannt als Optokoppler oder Opto-Isolatoren). Jedes Bauteil besteht aus einer Galliumarsenid-Infrarot-Leuchtdiode (LED), die optisch mit einem Silizium-Phototransistor-Detektor gekoppelt ist. Diese Konfiguration bietet eine vollständige galvanische Trennung zwischen Eingangs- und Ausgangsschaltkreisen, was sie zu unverzichtbaren Komponenten für Sicherheit, Störfestigkeit und Pegelanpassung in elektronischen Systemen macht.

Die Kernfunktion ist die Signalübertragung via Licht, wodurch eine direkte elektrische Verbindung entfällt. Der Eingangsstrom versorgt die Infrarot-LED, die Licht proportional zum Strom emittiert. Dieses Licht trifft auf die Basisregion des Phototransistors, erzeugt einen Basisstrom und ermöglicht einen Kollektor-Emitter-Stromfluss, wodurch das Eingangssignal auf der isolierten Ausgangsseite reproduziert wird.

1.1 Kernvorteile und Zielmarkt

Diese Optokoppler sind für Anwendungen konzipiert, die eine zuverlässige Signalisolation erfordern. Ihre Hauptvorteile umfassen eine hohe Isolationsspannung von 5000Veff, was entscheidend ist, um Niederspannungssteuerkreise (wie Mikroprozessoren) vor Hochspannungsnetzteilen oder Motorantriebssektionen zu schützen. Der erweiterte Kriechstreckenabstand von >7,62mm erhöht die Sicherheit und Zuverlässigkeit in Hochspannungsumgebungen weiter. Mit einem Betriebstemperaturbereich von -55°C bis +110°C sind sie für industrielle, automotive und raue Umgebungsanwendungen geeignet.

Das kompakte DIP-Gehäuse ist in Standard-, Breitabstands- (0,4 Zoll) und Oberflächenmontage- (SMD) Varianten erhältlich und bietet Flexibilität für Durchsteck- und automatisierte Bestückungsprozesse. Die Bauteile verfügen über Zulassungen von wichtigen internationalen Sicherheitsbehörden wie UL, cUL, VDE, SEMKO, NEMKO, DEMKO, FIMKO und CQC, was ihren Einsatz in weltweit vermarkteten Geräten erleichtert, die strenge Sicherheitsstandards einhalten müssen.

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

Das Datenblatt liefert umfassende elektrische und optische Spezifikationen, die für einen korrekten Schaltungsentwurf und die Zuverlässigkeitsgewährleistung entscheidend sind.

2.1 Absolute Grenzwerte

Diese Grenzwerte definieren die Belastungsgrenzen, jenseits derer dauerhafte Bauteilschäden auftreten können. Sie sind nicht für den Normalbetrieb vorgesehen.

2.2 Elektro-optische Kennwerte

Diese Parameter werden unter typischen Bedingungen (Ta=25°C) gemessen und definieren die Leistung des Bauteils.

2.3 Übertragungskennwerte

Diese Parameter beschreiben die Kopplungseffizienz und Schaltleistung zwischen Eingang und Ausgang.

3. Analyse der Kennlinien

Während das PDF Platzhaltertext für "Typische elektro-optische Kennlinien" zeigt, sind solche Kurven für Optokoppler Standard und umfassen typischerweise:

Entwickler sollten diese Kurven aus dem vollständigen Datenblatt konsultieren, um Parameter wie LED-Strom, Lastwiderstand und Betriebstemperatur für ihre spezifischen Geschwindigkeits- und Ausgangsanforderungen zu optimieren.

4. Mechanische und Gehäuseinformationen

Die Bauteile werden in mehreren 6-Pin DIP-Gehäusevarianten angeboten, um unterschiedlichen Bestückungsanforderungen gerecht zu werden.

4.1 Gehäuseabmessungen und Varianten

Das Datenblatt enthält detaillierte mechanische Zeichnungen für jede Option. Wichtige Abmessungen umfassen Gesamtlänge, Breite, Pinabstand und Anschlussabmessungen.

Alle Gehäuse verfügen über einen vergossenen Körper, der die notwendige Isolierung bietet. Die Pinbelegung ist standardisiert: Pin 1 (Anode), Pin 2 (Kathode), Pin 3 (NC), Pin 4 (Emitter), Pin 5 (Kollektor), Pin 6 (Basis). Der Basis-Pin (6) bleibt oft unverbunden, kann aber in einigen Schaltungen zur Bandbreitenverbesserung oder Vorspannungssteuerung verwendet werden.

5. Löt- und Montagerichtlinien

Die absoluten Grenzwerte spezifizieren eine Löttemperatur (TSOL) von 260°C für 10 Sekunden. Dies ist ein typischer Wert für Wellen- oder Reflow-Lötprozesse. Für SMD-Optionen (S, S1) sind Standard-Infrarot- oder Konvektions-Reflow-Profile mit einer Spitzentemperatur um 260°C anwendbar. Es ist entscheidend, diese Zeit-Temperatur-Grenze nicht zu überschreiten, um Schäden am Kunststoffgehäuse und den internen Bonddrähten zu vermeiden. Bauteile sollten innerhalb des Lagertemperaturbereichs (-55°C bis +125°C) und, falls für SMD-Teile spezifiziert, in feuchtigkeitsempfindlicher Verpackung gelagert werden, um "Popcorning" während des Reflow-Lötens zu verhindern.

6. Verpackung und Bestellinformationen

Das Bauteilkennzeichnungssystem ist klar definiert:4NXXY(Z)-VoderH11AXY(Z)-V.

Dieses flexible System ermöglicht die Beschaffung der exakten mechanischen Variante, die für die Produktion benötigt wird.

7. Anwendungsempfehlungen

7.1 Typische Anwendungsschaltungen

Wie im Datenblatt aufgeführt, gehören zu den Hauptanwendungen:

7.2 Designüberlegungen und Best Practices

8. Technischer Vergleich und Auswahlhilfe

Die drei Serien (4N2X, 4N3X, H11AX) bieten eine Bandbreite an Leistung, um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen:

9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Was ist der Zweck des Basis-Pins (Pin 6)?

A: Der Basis-Pin ermöglicht den Zugang zur Basisregion des Phototransistors. Ihn offen (unverbunden) zu lassen, ist Standard. Das Anschließen eines Widerstands von Basis zu Emitter kann die Schaltgeschwindigkeit verbessern, indem es einen Pfad zum Ableiten gespeicherter Ladung bietet. In einigen Designs kann er für Vorspannung oder zum Anschluss eines Beschleunigungsnetzwerks verwendet werden.

F: Wie stelle ich langfristige Zuverlässigkeit sicher?

A: Die LED innerhalb ihrer absoluten Grenzwerte, vorzugsweise gederated, betreiben. Die Sperrschichttemperatur niedrig halten, indem die Leistungs-Derating-Kurven beachtet werden. Ausreichende Kriech-/Luftstrecken auf der Leiterplatte einhalten, insbesondere für die Hochspannungsisolationsbarriere, die der 7,62mm-Fähigkeit des Gehäuses entspricht oder sie übertrifft.

F: Kann ich dies für Wechselstromsignalisolation verwenden?

A: Ja, aber die Eingangs-LED hat eine niedrige Sperrspannungsfestigkeit (6V). Um ein Wechselstromsignal zu isolieren, muss die LED vor Sperrspannung geschützt werden, typischerweise durch eine Standarddiode in antiparalleler Schaltung über den LED-Eingang oder durch eine Brückengleichrichterschaltung vor der LED.

F: Warum ist CTR als Mindestwert spezifiziert?

A: CTR unterliegt aufgrund von Fertigungstoleranzen in der LED-Effizienz und der Phototransistor-Verstärkung einer großen Streuung. Das Datenblatt garantiert einen Mindest-CTR unter spezifizierten Bedingungen. Das Design muss auf diesem Mindestwert basieren, um die Schaltungsfunktionalität über alle Produktionseinheiten und über den Temperaturbereich hinweg sicherzustellen.

10. Praktisches Designbeispiel

Szenario:Isolierung eines 24V-Digitalsignals von einer SPS-Ausgabe zu einem 3,3V-Mikrocontrollereingang.

  1. Bauteilauswahl:Wähle ein universelles Bauteil wie den 4N25 (20% min CTR). Seine Geschwindigkeit ist für digitale E/A ausreichend.
  2. Eingangsschaltung:SPS-Ausgabe ist 24V. Ziel IF= 10mA. VF≈ 1,2V. Rlimit= (24V - 1,2V) / 0,01A = 2280Ω. Verwende einen Standard-2,2kΩ-Widerstand. Füge eine Sperrschutzdiode über den LED-Eingang hinzu.
  3. Ausgangsschaltung:Mikrocontroller VCC= 3,3V. Wähle RL= 1kΩ. Wenn der Phototransistor ausgeschaltet ist, wird der Ausgang auf 3,3V (Logik 1) hochgezogen. Wenn er eingeschaltet ist, und unter der Annahme IC= CTR * IF= 0,2 * 10mA = 2mA, beträgt die Ausgangsspannung VCE(sat)(max. 0,5V), ein solides Logik 0. Der 1kΩ Pull-up bietet für diese Anwendung einen guten Kompromiss aus Geschwindigkeit und Stromverbrauch.

11. Funktionsprinzip

Ein Optokoppler arbeitet nach dem Prinzip der elektro-optisch-elektrischen Wandlung. Ein elektrisches Signal wird auf die Eingangsseite gegeben, wodurch Strom durch eine Infrarot-LED fließt. Dieser Strom ist direkt proportional zur emittierten Lichtintensität. Das Licht durchquert einen transparenten Isolationsspalt (typischerweise vergossener Kunststoff) und trifft auf das Halbleitermaterial eines Photodetektors – in diesem Fall die Basis-Kollektor-Sperrschicht eines NPN-Phototransistors. Die Photonen erzeugen Elektronen-Loch-Paare und erzeugen einen Basisstrom. Dieser photogenerierte Basisstrom wird dann durch die Stromverstärkung (hFE) des Transistors verstärkt, was zu einem größeren Kollektorstrom führt, der das ursprüngliche Eingangssignal auf dem elektrisch isolierten Ausgangsschaltkreis reproduziert. Das vollständige Fehlen einer galvanischen Verbindung ist es, was die hohe Spannungsisolation und Störfestigkeit bietet.

12. Technologietrends

Phototransistor-basierte Optokoppler wie die 4NXX-Serie repräsentieren eine ausgereifte und kosteneffektive Isolationstechnologie. Aktuelle Trends im Optokopplermarkt umfassen die Entwicklung von Bauteilen mit höherer Geschwindigkeit (für digitale Kommunikationsbusse wie SPI, I2C, isoliert mit speziell dafür entwickelten ICs), höherer Integration (Kombination mehrerer Kanäle oder Hinzufügen zusätzlicher Funktionen wie Gate-Treiber) und verbesserten Zuverlässigkeitsmetriken (höhere Betriebstemperatur, längere Lebensdauer). Es gibt auch Wachstum bei alternativen Isolationstechnologien wie kapazitiven Isolatoren und Isolatoren auf Basis von Riesenmagnetowiderstand (GMR), die für bestimmte Anwendungen Vorteile in Größe, Geschwindigkeit und Stromverbrauch bieten können. Dennoch bleiben Phototransistor-Koppler aufgrund ihrer Einfachheit, bewährten Zuverlässigkeit und ausgezeichneten Gleichtakt-Transienten-Immunität (CMTI) für universelle, kostenbewusste und Hochspannungsisolationsanwendungen dominant.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.