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Infrarot-LED-Emitter LTE-3271T-A Datenblatt - 940nm Wellenlänge - Hochstrom & Niedrige Vf - Wasserklares Gehäuse - Technisches Dokument

Vollständiges technisches Datenblatt für den leistungsstarken Infrarot-LED-Emitter LTE-3271T-A. Merkmale: 940nm Spitzenwellenlänge, hohe Strahlungsintensität, großer Abstrahlwinkel und Spezifikationen für Puls- und Dauerbetrieb.
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PDF-Dokumentendeckel - Infrarot-LED-Emitter LTE-3271T-A Datenblatt - 940nm Wellenlänge - Hochstrom & Niedrige Vf - Wasserklares Gehäuse - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Die LTE-3271T-A ist eine hochleistungsfähige Infrarot-LED, die für Anwendungen konzipiert ist, die eine robuste optische Ausgangsleistung und zuverlässigen Betrieb unter anspruchsvollen elektrischen Bedingungen erfordern. Ihr Kernkonzept zielt darauf ab, eine hohe Strahlungsleistung bei relativ niedriger Durchlassspannung zu liefern, was sie für Systeme effizient macht, bei denen der Stromverbrauch eine Rolle spielt. Das Bauteil ist in einem wasserklaren Harzgehäuse untergebracht, das die Absorption des emittierten Infrarotlichts minimiert und somit den externen Strahlungswirkungsgrad maximiert. Es ist für den Dauer- und Pulsbetrieb ausgelegt und bietet damit Flexibilität für verschiedene Sensor-, Kommunikations- und Beleuchtungsanwendungen im nahen Infrarotbereich.

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Maximalwerte

Diese Werte definieren die Belastungsgrenzen, deren Überschreitung zu dauerhaften Schäden am Bauteil führen kann. Ein Betrieb an oder über diesen Grenzen ist nicht garantiert.

2.2 Elektrische & Optische Kenngrößen

Diese Parameter sind bei einer Umgebungstemperatur (TA) von 25°C spezifiziert und definieren die typische Leistung des Bauteils.

3. Analyse der Kennlinien

Das Datenblatt enthält mehrere charakteristische Diagramme, die für den Schaltungsentwurf und das Verständnis der Leistung unter nicht standardmäßigen Bedingungen wesentlich sind.

3.1 Spektrale Verteilung (Abb. 1)

Die Kurve zeigt die relative Strahlungsintensität in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Sie bestätigt die Spitzenwellenlänge bei etwa 940 nm mit einer breiten spektralen Halbwertsbreite. Die Form ist typisch für eine Infrarot-LED, wobei die Ausgangsleistung beidseitig des Maximums abfällt. Entwickler optischer Systeme müssen dieses Spektrum berücksichtigen, um die Kompatibilität mit der spektralen Empfindlichkeit des vorgesehenen Detektors (z.B. eines Fototransistors oder einer Silizium-Fotodiode mit Filter) sicherzustellen.

3.2 Durchlassstrom vs. Umgebungstemperatur (Abb. 2)

Dieses Diagramm veranschaulicht die Reduzierung des maximal zulässigen Dauer-Durchlassstroms mit steigender Umgebungstemperatur. Bei 25°C sind die vollen 100 mA zulässig. Mit steigender Temperatur muss der Maximalstrom linear reduziert werden, um die 150 mW Verlustleistungsgrenze nicht zu überschreiten und die Sperrschichttemperatur zu kontrollieren. Dies ist ein entscheidendes Diagramm, um die Langzeitzuverlässigkeit in Hochtemperaturumgebungen sicherzustellen.

3.3 Durchlassstrom vs. Durchlassspannung (Abb. 3)

Dies ist die Strom-Spannungs-Kennlinie (I-V-Kennlinie). Sie zeigt die für eine Diode typische exponentielle Beziehung. Die Kurve ist für den Entwurf der strombegrenzenden Treiberschaltung wesentlich. Die Steigung der Kurve im Arbeitsbereich hilft, den dynamischen Widerstand der LED zu bestimmen. Das Diagramm bestätigt visuell die niedrige VF-Charakteristik über einen weiten Strombereich.

3.4 Relative Strahlungsintensität vs. Durchlassstrom (Abb. 4)

Diese Darstellung zeigt, wie die optische Ausgangsleistung (normiert auf ihren Wert bei 20 mA) mit dem Durchlassstrom zunimmt. Die Beziehung ist bei niedrigeren Strömen im Allgemeinen linear, kann aber bei sehr hohen Strömen aufgrund zunehmender thermischer Effekte und eines Abfalls der internen Quanteneffizienz Anzeichen von Sättigung oder reduzierter Effizienz zeigen. Diese Kurve hilft Entwicklern, einen Arbeitspunkt zu wählen, der Ausgangsleistung mit Effizienz und Bauteilbelastung in Einklang bringt.

3.5 Relative Strahlungsintensität vs. Umgebungstemperatur (Abb. 5)

Dieses Diagramm zeigt die Temperaturabhängigkeit der optischen Ausgangsleistung. Typischerweise nimmt die Strahlungsintensität einer LED mit steigender Sperrschichttemperatur ab. Diese Kurve quantifiziert diesen Abfall und zeigt die normierte Ausgangsleistung relativ zu ihrem Wert bei 20 mA über einen Temperaturbereich von -20°C bis 80°C. Diese Information ist entscheidend für Anwendungen, die eine stabile optische Ausgangsleistung über variierende Umgebungsbedingungen erfordern.

3.6 Abstrahlcharakteristik (Abb. 6)

Dieses Polardiagramm bietet eine detaillierte Visualisierung des räumlichen Abstrahlmusters. Die konzentrischen Kreise stellen relative Strahlungsintensitätsniveaus dar (z.B. 1,0; 0,9; 0,7). Die Darstellung bestätigt den großen Abstrahlwinkel und zeigt, wie sich die Intensität über verschiedene Winkel von 0° bis 90° verteilt. Dieses Diagramm ist für das optische Design unverzichtbar, da es Ingenieuren ermöglicht, das Beleuchtungsprofil auf einer Zieloberfläche zu modellieren.

4. Mechanische & Gehäuseinformationen

4.1 Gehäuseabmessungen

Das Bauteil verwendet ein Standard-LED-Gehäuseformat mit einem Flansch für mechanische Stabilität und Wärmeableitung. Wichtige dimensionale Hinweise aus dem Datenblatt sind:

Das wasserklare Gehäusematerial wird speziell für Infrarot-Emitter gewählt, da es im 940 nm-Bereich eine minimale Absorption aufweist, im Gegensatz zu gefärbten Epoxidgehäusen für sichtbare LEDs, die das IR-Licht blockieren würden.

5. Löt- & Montagehinweise

Um die Bauteilintegrität während der Leiterplattenbestückung sicherzustellen, müssen folgende Richtlinien beachtet werden:

6. Anwendungsvorschläge

6.1 Typische Anwendungsszenarien

6.2 Designüberlegungen

7. Technischer Vergleich & Differenzierung

Während das Datenblatt keine spezifischen Konkurrenzbauteile vergleicht, lassen sich die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der LTE-3271T-A ableiten:

Der 50°-Halbstreuwinkel bietet eine breite Abdeckung, was ein Vorteil für die Flächenbeleuchtung gegenüber Alternativen mit engerem Strahl ist.

8. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

F1: Kann ich diese LED direkt von einem 5V-Mikrocontroller-Pin ansteuern?

A: Nein. Ein Mikrocontroller-GPIO-Pin kann typischerweise nicht mehr als 20-50mA liefern und hat eine feste Spannung nahe 5V oder 3,3V. Sie müssen einen Strombegrenzungswiderstand und wahrscheinlich einen Transistor (BJT oder MOSFET) als Schalter verwenden, um die LED anzusteuern, insbesondere bei Strömen über 20mA.

F2: Was ist der Unterschied zwischen Strahlungsintensität (mW/sr) und Aperturbestrahlungsstärke (mW/cm²)?A: Strahlungsintensität ist ein Maß dafür, wie viel Leistung die Quellepro Raumwinkeleinheit(Steradiant) abgibt. Sie beschreibt die Richtwirkung der Quelle. Aperturbestrahlungsstärke (oder Bestrahlungsstärke) ist die Leistungpro Flächeneinheit

, die auf eine Oberfläche in einem bestimmten Abstand einfällt. Sie sind über das Entfernungsgesetz (für eine Punktquelle) und den Abstrahlwinkel miteinander verknüpft.

F3: Warum ist die Spitzenwellenlänge von 940nm bedeutsam?

A: 940nm ist eine sehr gebräuchliche Wellenlänge für IR-Systeme, da sie außerhalb des sichtbaren Spektrums liegt (unsichtbar) und siliziumbasierte Detektoren (Fotodioden, Kamerachips) bei dieser Wellenlänge noch eine recht gute Empfindlichkeit aufweisen. Sie vermeidet auch die 850nm-Wellenlänge, die ein schwaches rotes Glimmen aufweist, das in der Dunkelheit sichtbar sein kann.

F4: Wie interpretiere ich die Diagramme zur "Relativen Strahlungsintensität"?A: Diese Diagramme zeigen, wie sich die Lichtausgangsleistungrelativ zu einer Referenzbedingung (üblicherweise bei IF=20mA und TA=25°C) verändert. Sie geben keine absoluten Ausgangswerte an. Um den absoluten Ausgang bei einem anderen Strom zu ermitteln, multiplizieren Sie den relativen Faktor aus Abb. 4 mit dem in der Tabelle für 20mA angegebenen absoluten Strahlungsintensitätswert.

9. Praktische Design-Fallstudie

Szenario: Entwurf eines Näherungssensors für einen berührungslosen Schalter.

  1. Ziel:Erkennung einer Hand innerhalb von 10 cm vom Sensor.
  2. Design-Entscheidungen:
    • Betreiben Sie die LTE-3271T-A im Dauerbetrieb bei IF= 50mA für gleichmäßige Beleuchtung. Aus dem Datenblatt: VF≈ 1,4V (typisch).
    • Die Versorgungsspannung beträgt 5V. Reihenwiderstand R = (5V - 1,4V) / 0,05A = 72Ω. Verwenden Sie einen Standard-75Ω-Widerstand.
    • Platzieren Sie einen passenden Silizium-Fototransistor gegenüber dem Emitter mit einem kleinen Spalt dazwischen (eine "Lichtschranken"-Konfiguration). Wenn eine Hand den Strahl unterbricht, sinkt das Detektorsignal.
    • Alternativ verwenden Sie eine reflektierende Konfiguration, bei der sowohl Emitter als auch Detektor in die gleiche Richtung zeigen. Der große 50°-Abstrahlwinkel der LTE-3271T-A hilft, einen größeren Erfassungsbereich abzudecken. Das Signal am Detektor steigt, wenn eine Hand Licht zurückreflektiert.
    • Verwenden Sie eine Operationsverstärkerschaltung, um den kleinen Fotostrom vom Detektor zu verstärken und mit einem durch ein Potentiometer eingestellten Schwellenwert zu vergleichen, um Umgebungslichtschwankungen auszugleichen.
    • Thermische Betrachtung: Verlustleistung PD= 1,4V * 0,05A = 70mW, was deutlich unter dem Maximum von 150mW liegt. Kein spezieller Kühlkörper ist erforderlich.

10. Einführung in das technische Prinzip

Infrarot-LEDs wie die LTE-3271T-A sind Halbleiterbauelemente auf Basis von Materialien wie Gallium-Aluminium-Arsenid (GaAlAs). Wenn eine Durchlassspannung angelegt wird, rekombinieren Elektronen und Löcher im aktiven Bereich des Halbleiterübergangs. Die bei dieser Rekombination freigesetzte Energie wird als Photonen (Licht) emittiert. Die spezifische Wellenlänge von 940 nm wird durch die Bandlückenenergie des Halbleitermaterials bestimmt, die während des Kristallwachstumsprozesses eingestellt wird. Das wasserklare Epoxidharzgehäuse fungiert als Linse, formt das Abstrahlverhalten des emittierten Lichts und bietet Umweltschutz. Das Merkmal "niedrige Durchlassspannung" wird durch optimierte Dotierungsprofile und Materialqualität erreicht, wodurch der Spannungsabfall über den Übergang bei einem gegebenen Strom reduziert wird, was direkt den elektrisch-optischen Wandlungswirkungsgrad verbessert.

11. Branchentrends & Entwicklungen

Das Gebiet der Infrarot-Optoelektronik entwickelt sich ständig weiter. Trends, die für Bauteile wie die LTE-3271T-A relevant sind, umfassen:

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.