Inhaltsverzeichnis
- 1. Produktübersicht
- 2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter
- 2.1 Lichttechnische und elektrische Kenngrößen
- 2.2 Thermische Kenngrößen und Absolute Maximalwerte
- 3. Erläuterung des Binning-Systems
- 3.1 Lichtstrom-Binning
- 3.2 Durchlassspannungs-Binning
- 3.3 Farb- (Chromaticity) Binning
- 4. Analyse der Leistungskurven
- 4.1 IV-Kennlinie und relativer Lichtstrom
- 4.2 Temperaturabhängigkeit
- 4.3 Spektrale Verteilung und Derating
- 5. Mechanische und Gehäuseinformationen
- 6. Löt- und Montagehinweise
- 6.1 Empfohlene Lötpad-Anordnung und Reflow-Profil
- 6.2 Anwendungshinweise
- 7. Verpackungs- und Bestellinformationen
1. Produktübersicht
Die ALFS2G-C0-Serie repräsentiert eine Hochleistungs-SMD-LED-Baugruppe, die für anspruchsvolle Automotive-Beleuchtungsanwendungen entwickelt wurde. Sie ist in einem robusten Keramikgehäuse untergebracht, das ein hervorragendes Wärmemanagement und die für die rauen Betriebsumgebungen in Fahrzeugen essentielle Zuverlässigkeit bietet. Der primäre Entwicklungsfokus liegt auf der Bereitstellung einer hohen Lichtausbeute mit konsistenter Leistung über einen weiten Temperaturbereich, was sie zu einer geeigneten Wahl für sicherheitskritische Außenbeleuchtungsfunktionen macht.
Ihre Kernvorteile umfassen die Einhaltung strenger Automotive-Standards wie AEC-Q102, was Langzeitzuverlässigkeit gewährleistet. Das Produkt erfüllt zudem Umweltvorschriften wie RoHS, REACH und halogenfreie Anforderungen, was das Engagement für ökologisches Design widerspiegelt. Das Keramiksubstrat bietet eine ausgezeichnete Schwefelbeständigkeit (Klasse A1), eine entscheidende Eigenschaft zur Verhinderung von Korrosion in verschmutzter Atmosphäre, und eine hohe ESD-Schutzfestigkeit von bis zu 8 kV erhöht die Robustheit während der Handhabung und Montage.
Der Zielmarkt liegt eindeutig im Automotive-Bereich, speziell für Außenbeleuchtungsmodule. Ihre Leistungsmerkmale sind darauf ausgelegt, die präzisen optischen, thermischen und Langlebigkeitsanforderungen moderner Fahrzeugbeleuchtungssysteme zu erfüllen.
2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter
2.1 Lichttechnische und elektrische Kenngrößen
Die wesentlichen Betriebsparameter definieren den Leistungsbereich der LED. Der typische Lichtstrom (Φv) beträgt 860 Lumen bei einem Durchlassstrom (IF) von 1000 mA, mit einer spezifizierten Toleranz von ±8%. Diese Messung ist bei einer Lötpad-Temperatur von 25°C standardisiert. Die Durchlassspannung (VF) bei diesem Betriebsstrom hat einen typischen Wert von 6,5 V, mit einem Minimum von 5,8 V und einem Maximum von 7,6 V, bei einer Messtoleranz von ±0,05 V. Der weite Abstrahlwinkel von 120 Grad gewährleistet eine breite, gleichmäßige Lichtverteilung, geeignet für Anwendungen wie Tagfahrlicht (DRL) und Nebelscheinwerfer. Die korrelierte Farbtemperatur (CCT) für die kaltweiße Variante liegt unter typischen Betriebsbedingungen im Bereich von 5180 K bis 6893 K.
2.2 Thermische Kenngrößen und Absolute Maximalwerte
Das Wärmemanagement ist entscheidend für die Lebensdauer der LED. Der thermische Widerstand vom Übergang zum Lötpunkt (Rth JS) ist ein kritischer Parameter, mit einem elektrischen Messwert von 1,9 K/W (typ.) und einem realen Messwert von 2,7 K/W (typ.). Dies zeigt die Effizienz der Wärmeableitung vom Halbleiterchip zur Leiterplatte.
Die Absolute Maximalwerte definieren die Grenzen, jenseits derer dauerhafte Schäden auftreten können. Der maximal zulässige Durchlassstrom beträgt 1500 mA. Die maximale Sperrschichttemperatur (TJ) liegt bei 150°C. Das Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich (Topr) von -40°C bis +125°C und einen Lagertemperaturbereich (Tstg) von -40°C bis +125°C ausgelegt. Es ist entscheidend zu beachten, dass das Bauteil nicht für den Betrieb mit Sperrspannung ausgelegt ist. Die maximale Verlustleistung (Pd) beträgt 11,4 W. Die Komponente hält einer Reflow-Löttemperatur von 260°C stand, was mit Standard-Lötzinn-freien Lötprozessen kompatibel ist.
3. Erläuterung des Binning-Systems
Um Farb- und Helligkeitskonsistenz in der Produktion sicherzustellen, werden LEDs basierend auf Schlüsselparametern in Bins sortiert.
3.1 Lichtstrom-Binning
Für die Kaltweiß-Version wird der Lichtstrom in Gruppen und Bins kategorisiert. Gruppe D umfasst die Bins 7 (700-750 lm) und 8 (750-800 lm). Gruppe E umfasst die Bins 1 (800-860 lm) und 2 (860-920 lm). Das typische Bauteil (860 lm) fällt in Bin E1. Alle Messungen haben eine Toleranz von ±8% und werden mit einem 25ms-Stromimpuls beim typischen Durchlassstrom durchgeführt.
3.2 Durchlassspannungs-Binning
Die Durchlassspannung ist in drei Gruppen eingeteilt, um den Schaltungsentwurf für einen konsistenten Stromantrieb zu unterstützen. Gruppe 2A reicht von 5,80 V bis 6,40 V. Gruppe 2B reicht von 6,40 V bis 7,00 V. Gruppe 2C reicht von 7,00 V bis 7,60 V. Die Messtoleranz beträgt ±0,05V.
3.3 Farb- (Chromaticity) Binning
Die Farbkoordinaten werden gemäß einer ECE-Struktur (Economic Commission for Europe) gebinnt, die für Automotive-Beleuchtung Standard ist. Das bereitgestellte Diagramm und die Tabelle definieren spezifische viereckige Regionen im CIE-1931-Farbtafeldiagramm für verschiedene Bins (z.B. 64A, 64B, 60A, 60B). Jeder Bin wird durch vier (x, y)-Koordinatenpaare definiert, die seine Grenzen bilden. Diese Bins entsprechen Bereichen der korrelierten Farbtemperatur, wie z.B. 6240-6530K für die Bins 64A/B und 5850-6240K für die Bins 60A/B. Dieses präzise Binning stellt sicher, dass alle LEDs in einer einzelnen Beleuchtungsbaugruppe nahezu identisches Farbaussehen haben.
4. Analyse der Leistungskurven
Das Datenblatt enthält mehrere Diagramme, die die Beziehung zwischen den Schlüsselparametern veranschaulichen, was für Entwicklungsingenieure wesentlich ist.
4.1 IV-Kennlinie und relativer Lichtstrom
DieDurchlassstrom vs. Durchlassspannung-Kurve zeigt eine nichtlineare Beziehung, typisch für LEDs. Die Spannung steigt mit dem Strom, und Entwickler müssen dies bei der Auswahl von Stromtreibern berücksichtigen. DasRelativer Lichtstrom vs. Durchlassstrom-Diagramm zeigt, dass die Lichtleistung mit dem Betriebsstrom zunimmt, aber letztlich sättigt. Der Betrieb bei 1000mA bietet eine gute Balance zwischen Effizienz und Ausgangsleistung.
4.2 Temperaturabhängigkeit
DasRelativer Lichtstrom vs. Sperrschichttemperatur-Diagramm ist entscheidend. Es zeigt, dass die Lichtleistung abnimmt, wenn die Sperrschichttemperatur steigt. Bei der maximal zulässigen Sperrschichttemperatur von 150°C beträgt der relative Lichtstrom etwa 60% seines Wertes bei 25°C. Dies unterstreicht die Bedeutung einer effektiven Wärmeableitung. DieRelative Durchlassspannung vs. Sperrschichttemperatur-Kurve zeigt einen negativen Temperaturkoeffizienten; die Durchlassspannung sinkt mit steigender Temperatur. Dies kann in einigen Anwendungen zur indirekten Temperaturüberwachung genutzt werden. DieFarbverschiebung-Diagramme zeigen minimale Änderungen der Farbkoordinaten bei variierendem Strom und Temperatur, was auf eine gute Farbstabilität hinweist.
4.3 Spektrale Verteilung und Derating
DieRelative spektrale Verteilung-Kurve definiert die Farbcharakteristik des Lichts. Für eine kaltweiße LED zeigt sie einen Peak im blauen Bereich (vom LED-Chip) und eine breite Emission im gelben/roten Bereich (vom Leuchtstoff). DieDerating-Kurve für den Durchlassstromist ein wesentliches Werkzeug für den Entwurf. Sie stellt den maximal zulässigen Durchlassstrom über der Lötpad-Temperatur (Ts) dar. Zum Beispiel beträgt bei einer Ts von 85°C der maximale IF 1500mA. Bei der maximalen Ts von 125°C reduziert sich der maximale IF auf 500mA. Die Kurve spezifiziert auch, dass das Bauteil nicht unter 50mA betrieben werden sollte.
5. Mechanische und Gehäuseinformationen
Die LED verwendet ein SMD-Keramikgehäuse. Während spezifische Abmessungen im vorliegenden Auszug nicht detailliert sind, würde ein typisches Datenblatt eine detaillierte mechanische Zeichnung mit Länge, Breite, Höhe und Anschluss-/Pad-Positionen enthalten. Die Keramikkonstruktion bietet im Vergleich zu Kunststoffgehäusen eine überlegene Wärmeleitfähigkeit, was direkt den niedrigen thermischen Widerstand und die Hochleistungsfähigkeit unterstützt. Die Feuchtigkeitsempfindlichkeitsstufe (MSL) ist mit 2 bewertet, was bedeutet, dass die Komponente bis zu einem Jahr bei<30°C/60% relativer Luftfeuchtigkeit gelagert werden kann, bevor vor dem Reflow-Löten ein Backen erforderlich ist.
6. Löt- und Montagehinweise
6.1 Empfohlene Lötpad-Anordnung und Reflow-Profil
Eine empfohlene Lötpad-Anordnung wird bereitgestellt, um eine zuverlässige elektrische Verbindung und eine optimale Wärmeübertragung vom Gehäuse zur Leiterplatte sicherzustellen. Die Einhaltung dieser Anordnung ist für Leistung und Zuverlässigkeit entscheidend. Das Reflow-Lötprofil ist so spezifiziert, dass es einer Spitzentemperatur von 260°C standhält. Das Profil detailliert die Aufwärm-, Halte-, Reflow- und Abkühlphasen mit spezifischen Zeit- und Temperaturgrenzen, um thermischen Schock zu verhindern und eine ordnungsgemäße Lötstellenbildung ohne Beschädigung der LED-Komponente sicherzustellen.
6.2 Anwendungshinweise
Allgemeine Hinweise umfassen die Vermeidung mechanischer Belastung des Gehäuses, die Verhinderung elektrostatischer Entladung (ESD) während der Handhabung (trotz ihrer 8kV-Bewertung) und die Sicherstellung, dass der Lötprozess das spezifizierte Profil nicht überschreitet. Eine ordnungsgemäße Lagerung gemäß der MSL-Bewertung ist ebenfalls notwendig, um "Popcorning" während des Reflow zu verhindern.
7. Verpackungs- und Bestellinformationen
Der Abschnitt Verpackungsinformationen beschreibt, wie die Bauteile geliefert werden, typischerweise auf Band und Rolle für die automatisierte Montage. Die Bestellinformationen klären die Struktur der Artikelnummer. Basierend auf der angegebenen Nummer "ALFS2G-C010001H-AM\"
LED-Spezifikations-Terminologie
Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe
Photoelektrische Leistung
| Begriff | Einheit/Darstellung | Einfache Erklärung | Warum wichtig |
|---|---|---|---|
| Lichtausbeute | lm/W (Lumen pro Watt) | Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. | Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten. |
| Lichtstrom | lm (Lumen) | Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. | Bestimmt, ob das Licht hell genug ist. |
| Betrachtungswinkel | ° (Grad), z.B. 120° | Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. | Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit. |
| Farbtemperatur | K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K | Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. | Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien. |
| Farbwiedergabeindex | Einheitenlos, 0–100 | Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. | Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet. |
| Farborttoleranz | MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" | Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. | Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs. |
| Dominante Wellenlänge | nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) | Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. | Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs. |
| Spektralverteilung | Wellenlänge vs. Intensitätskurve | Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. | Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität. |
Elektrische Parameter
| Begriff | Symbol | Einfache Erklärung | Design-Überlegungen |
|---|---|---|---|
| Flussspannung | Vf | Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". | Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs. |
| Flussstrom | If | Stromwert für normalen LED-Betrieb. | Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer. |
| Max. Pulsstrom | Ifp | Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. | Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden. |
| Sperrspannung | Vr | Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. | Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten. |
| Wärmewiderstand | Rth (°C/W) | Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. | Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung. |
| ESD-Immunität | V (HBM), z.B. 1000V | Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. | In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs. |
Wärmemanagement & Zuverlässigkeit
| Begriff | Schlüsselmetrik | Einfache Erklärung | Auswirkung |
|---|---|---|---|
| Sperrschichttemperatur | Tj (°C) | Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. | Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung. |
| Lichtstromrückgang | L70 / L80 (Stunden) | Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. | Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED. |
| Lichtstromerhaltung | % (z.B. 70%) | Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. | Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten. |
| Farbverschiebung | Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse | Grad der Farbänderung während der Verwendung. | Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen. |
| Thermisches Altern | Materialabbau | Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. | Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen. |
Verpackung & Materialien
| Begriff | Gängige Typen | Einfache Erklärung | Merkmale & Anwendungen |
|---|---|---|---|
| Gehäusetyp | EMC, PPA, Keramik | Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. | EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer. |
| Chip-Struktur | Front, Flip-Chip | Chip-Elektrodenanordnung. | Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung. |
| Phosphorbeschichtung | YAG, Silikat, Nitrid | Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. | Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI. |
| Linse/Optik | Flach, Mikrolinse, TIR | Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. | Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve. |
Qualitätskontrolle & Binning
| Begriff | Binning-Inhalt | Einfache Erklärung | Zweck |
|---|---|---|---|
| Lichtstrom-Bin | Code z.B. 2G, 2H | Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. | Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge. |
| Spannungs-Bin | Code z.B. 6W, 6X | Nach Flussspannungsbereich gruppiert. | Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz. |
| Farb-Bin | 5-Schritt MacAdam-Ellipse | Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. | Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte. |
| CCT-Bin | 2700K, 3000K usw. | Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. | Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen. |
Prüfung & Zertifizierung
| Begriff | Standard/Test | Einfache Erklärung | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| LM-80 | Lichtstromerhaltungstest | Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. | Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet. |
| TM-21 | Lebensdauerschätzstandard | Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. | Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage. |
| IESNA | Beleuchtungstechnische Gesellschaft | Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. | Industrieanerkannte Testbasis. |
| RoHS / REACH | Umweltzertifizierung | Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. | Marktzugangsvoraussetzung international. |
| ENERGY STAR / DLC | Energieeffizienzzertifizierung | Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. | Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit. |