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Technisches Datenblatt für den Infrarot-Emitter LTE-4206C - Gehäuseabmessungen - Durchlassspannung 1,6V - Strahlungsstärke 7,67mW/sr - Spitzenwellenlänge 940nm

Vollständiges technisches Datenblatt für den Infrarot-Emitter LTE-4206C. Enthält absolute Grenzwerte, elektrische/optische Kennwerte, Leistungskurven und Gehäusespezifikationen.
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PDF-Dokumentendeckel - Technisches Datenblatt für den Infrarot-Emitter LTE-4206C - Gehäuseabmessungen - Durchlassspannung 1,6V - Strahlungsstärke 7,67mW/sr - Spitzenwellenlänge 940nm

1. Produktübersicht

Der LTE-4206C ist ein miniaturisierter, kostengünstiger Infrarot (IR)-Emitter, der für den Einsatz in optoelektronischen Sensor- und Kommunikationsanwendungen konzipiert ist. Seine Kernfunktion besteht darin, Infrarotlicht mit einer Spitzenwellenlänge von 940 Nanometern abzustrahlen, das für das menschliche Auge unsichtbar ist, jedoch von passenden Fotodetektoren erfasst werden kann. Das Bauteil ist in einem kompakten, endseitig blickenden Kunststoffgehäuse mit transparenter Farbe untergebracht, was es für platzbeschränkte Designs geeignet macht.

Der primäre Vorteil dieser Komponente ist ihre mechanische und spektrale Abstimmung auf die LTR-4206-Serie von Fototransistoren. Dieses vorgefertigte Paar vereinfacht das Design-In, gewährleistet eine optimale Leistung in Sender-Empfänger-Paaren und reduziert die Entwicklungszeit für Anwendungen wie Objekterkennung, Annäherungssensorik und optische Schalter. Die ausgewählten Intensitätsbereiche ermöglichen ein Binning und bieten Entwicklern konsistente Leistungsparameter.

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Grenzwerte

Diese Grenzwerte definieren die Limits, bei deren Überschreitung dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Ein Betrieb unter diesen Bedingungen ist nicht garantiert.

2.2 Elektrische & Optische Kennwerte

Diese Parameter werden bei einer Umgebungstemperatur (TA) von 25°C gemessen und definieren die typische Leistung des Bauteils.

3. Erklärung des Binning-Systems

Der LTE-4206C wird basierend auf seiner Strahlungsstärke und der Apertur-Bestrahlungsstärke in verschiedene Leistungsklassen (Bins) sortiert. Dies ermöglicht es Entwicklern, Bauteile auszuwählen, die spezifische Empfindlichkeitsanforderungen ihrer Anwendung erfüllen.

Alle Messungen werden bei einem Durchlassstrom (IF) von 20mA durchgeführt. Höhere Bins (C, D) weisen im Allgemeinen auf Bauteile mit höherer Ausgangsleistung hin.

4. Analyse der Leistungskurven

Das Datenblatt enthält mehrere Kennlinien, die das Verhalten des Bauteils unter verschiedenen Bedingungen veranschaulichen.

4.1 Spektrale Verteilung (Abb. 1)

Diese Kurve zeigt die relative Strahlungsstärke in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Sie bestätigt die Spitzenemission bei 940nm und die spektrale Halbwertsbreite von 50nm und veranschaulicht das emittierte Infrarotlichtband.

4.2 Durchlassstrom vs. Durchlassspannung (Abb. 3)

Dies ist die Standard-IV-Kennlinie (Strom-Spannungs-Kennlinie) für eine Diode. Sie zeigt die exponentielle Beziehung zwischen Strom und Spannung. Die typische Durchlassspannung von 1,6V bei 20mA kann aus diesem Diagramm abgelesen werden. Die Kurve ist wesentlich für die Auslegung der strombegrenzenden Schaltung für die LED.

4.3 Relative Strahlungsstärke vs. Durchlassstrom (Abb. 5)

Dieses Diagramm zeigt, dass die optische Ausgangsleistung (Strahlungsstärke) über einen signifikanten Bereich annähernd linear mit dem Durchlassstrom zunimmt. Es hilft Entwicklern, den erforderlichen Treiberstrom zu bestimmen, um eine gewünschte optische Ausgangsleistung zu erreichen.

4.4 Relative Strahlungsstärke vs. Umgebungstemperatur (Abb. 4)

Diese Kurve ist entscheidend für das Verständnis thermischer Effekte. Sie zeigt, dass die Strahlungsstärke mit steigender Umgebungstemperatur abnimmt. Diese Entlastung muss in Anwendungen, die bei hohen Temperaturen arbeiten, berücksichtigt werden, um eine ausreichende Signalstärke am Detektor sicherzustellen.

4.5 Abstrahldiagramm (Abb. 6)

Dieses Polardiagramm stellt den Abstrahlwinkel (2θ1/2 = 20°) visuell dar. Es zeigt die räumliche Verteilung des emittierten Infrarotlichts, was für die Ausrichtung des Emitters mit seinem entsprechenden Detektor wichtig ist.

5. Mechanische & Gehäuseinformationen

5.1 Gehäuseabmessungen

Das Bauteil verwendet ein miniaturisiertes, endseitig blickendes Kunststoffgehäuse. Wichtige dimensionale Hinweise sind:

Das Gehäuse wird als "rauchfarben transparent" beschrieben, was typischerweise einen getönten, lichtdurchlässigen Kunststoff bedeutet, der das IR-Licht passieren lässt und gleichzeitig den Halbleiterchip mechanisch schützt und für eine gewisse Lichtstreuung sorgt.

5.2 Polaritätskennzeichnung

Obwohl im bereitgestellten Text nicht explizit detailliert, haben Standard-IR-LED-Gehäuse wie dieses typischerweise eine abgeflachte Seite oder einen längeren Anschluss, um die Kathode zu kennzeichnen. Das Diagramm im Datenblatt würde diese Markierung zeigen. Die korrekte Polarität ist wesentlich, um Schäden durch Sperrspannung zu verhindern.

6. Löt- & Montagerichtlinien

Die Schlüsselspezifikation für die Montage ist die Lötemperatur der Anschlüsse: 260°C für maximal 5 Sekunden, gemessen 1,6mm (0,063") vom Gehäusekörper entfernt. Diese Angabe ist entscheidend, um thermische Schäden während Wellenlöt- oder Reflow-Prozessen zu verhindern.

Designüberlegungen:

7. Anwendungsvorschläge

7.1 Typische Anwendungsszenarien

7.2 Designüberlegungen

8. Technischer Vergleich & Differenzierung

Das primäre Unterscheidungsmerkmal des LTE-4206C ist seine explizite mechanische und spektrale Abstimmung auf die LTR-4206-Fototransistor-Serie. Dies bietet mehrere Vorteile gegenüber der separaten Auswahl von Emitter- und Detektorkomponenten:

9. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

F: Was ist der Unterschied zwischen Strahlungsstärke (Ie) und Apertur-Bestrahlungsstärke (Ee)?

A: Strahlungsstärke (mW/sr) misst die pro Raumwinkeleinheit (Steradiant) abgestrahlte optische Leistung und beschreibt die Richtungskonzentration des Lichts. Apertur-Bestrahlungsstärke (mW/cm²) ist die Leistungsdichte, die auf eine Oberfläche (wie einen Detektor) in einer bestimmten Entfernung einfällt, was sowohl von der Intensität als auch von der Entfernung/Geometrie abhängt.

F: Kann ich diese LED direkt von einem 5V-Mikrocontroller-Pin ansteuern?

A: Nein. Sie müssen einen strombegrenzenden Widerstand verwenden. Zum Beispiel bei einer 5V-Versorgung, einer VF von 1,6V und einem gewünschten IF von 20mA: R = (5V - 1,6V) / 0,02A = 170 Ohm. Ein Standard-180-Ohm-Widerstand wäre geeignet.

F: Warum beträgt der Abstrahlwinkel nur 20 Grad?

A: Ein enger Abstrahlwinkel bündelt das emittierte Licht zu einem engeren Strahl. Dies erhöht die Intensität auf der Achse, ermöglicht längere Erfassungsdistanzen oder niedrigere Treiberströme und verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis durch Reduzierung von Streulicht. Es ist ideal für ausgerichtete Emitter-Detektor-Paare.

F: Wie wähle ich das richtige Bin (A, B, C, D)?

A: Die Wahl hängt von den Empfindlichkeitsanforderungen Ihres Systems und den Betriebsspielräumen ab. Wenn Ihr Detektor ein starkes Signal benötigt oder das System über einen weiten Temperaturbereich arbeitet (wo die Ausgangsleistung sinkt), wählen Sie ein höheres Bin (C oder D) für mehr Ausgangsleistung. Für weniger kritische oder Kurzstreckenanwendungen kann ein niedrigeres Bin ausreichend und kosteneffektiv sein.

10. Praktisches Designbeispiel

Szenario: Entwurf eines Papierpräsenzsensors in einem Drucker.

Eine häufige Anwendung ist die Erkennung, ob Papier in einem Fach vorhanden ist. Ein LTE-4206C IR-Emitter und sein passender LTR-4206-Fototransistor werden auf gegenüberliegenden Seiten des Papierwegs platziert. Wenn kein Papier vorhanden ist, erreicht das IR-Licht den Detektor und lässt ihn leiten. Wenn ein Blatt Papier zwischen ihnen hindurchgeht, blockiert es den IR-Strahl, der Detektor leitet nicht mehr, und der Mikrocontroller erkennt diese Änderung und registriert die Papierpräsenz.

Designschritte:

  1. Schaltungsentwurf:Betreiben Sie die LED mit 20mA über einen vom MCU gesteuerten Transistorschalter mit einem Vorwiderstand zur Strombegrenzung. Schalten Sie den Fototransistor in einer Emitterschaltung mit einem Pull-up-Widerstand, um ein digitales Ausgangssignal zu erzeugen, das basierend auf dem empfangenen Licht schaltet.
  2. Mechanischer Entwurf:Richten Sie Emitter und Detektor präzise unter Verwendung der Gehäuseabmessungen aus und stellen Sie sicher, dass der 20°-Strahl auf die aktive Fläche des Detektors gerichtet ist. Sorgen Sie für einen sauberen optischen Pfad.
  3. Bauteilauswahl:Wählen Sie einen Emitter aus BIN C oder D, um sicherzustellen, dass auch bei eventueller Staubansammlung auf den Linsen im Laufe der Zeit ein starkes Signal den Detektor erreicht.
  4. Software:Implementieren Sie eine Entprellungslogik, um eine echte Papierkante von Vibration oder Staub zu unterscheiden.

11. Funktionsprinzip

Eine Infrarot-Leuchtdiode (IR-LED) arbeitet nach dem Prinzip der Elektrolumineszenz in einem Halbleiter-p-n-Übergang. Wenn eine Durchlassspannung angelegt wird, werden Elektronen aus dem n-dotierten Bereich und Löcher aus dem p-dotierten Bereich über den Übergang injiziert. Wenn diese Ladungsträger rekombinieren, setzen sie Energie frei. Bei einer IR-LED wird das Halbleitermaterial (typischerweise auf Galliumarsenid - GaAs basierend) so gewählt, dass diese freigesetzte Energie einem Photon im Infrarotspektrum (um 940nm) entspricht. Die Intensität des emittierten Lichts ist direkt proportional zur Rekombinationsrate der Ladungsträger, die durch den Durchlassstrom (IF) gesteuert wird. Das transparente Gehäuse verkapselt und schützt den Halbleiterchip, während es den Infrarotphotonen ermöglicht, zu entweichen.

12. Technologietrends

Die Infrarot-Emitter-Technologie entwickelt sich weiter, parallel zu breiteren Optoelektronik-Trends. Es gibt einen ständigen Drang zu höherer Effizienz, was eine größere optische Ausgangsleistung bei niedrigeren Treiberströmen ermöglicht und so den Systemstromverbrauch und die Wärmeentwicklung reduziert. Die Miniaturisierung von Gehäusen ist ein weiterer Schlüsseltrend, der die Integration in immer kleinere Consumer Electronics und IoT-Geräte ermöglicht. Darüber hinaus gibt es Entwicklungen hin zu einer präziseren Wellenlängenkontrolle und schmaleren spektralen Bandbreiten für Anwendungen, die eine spezifische spektrale Filterung erfordern, wie z.B. in der Gassensorik oder in Umgebungen mit hohem Umgebungslichtrauschen. Die Integration von Emittern und Detektoren in einzelne, intelligente Sensormodule mit integrierter Signalverarbeitung ist ebenfalls ein wachsendes Feld, das das Systemdesign für Endanwender vereinfacht.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.