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LTR-C950-TB-T IR-Fototransistor Datenblatt - Seitenansichtsgehäuse - Vce 30V - Deutsche technische Dokumentation

Umfassendes technisches Datenblatt für den LTR-C950-TB-T Infrarot-Fototransistor. Enthält elektrische/optische Kennwerte, absolute Grenzwerte, Gehäuseabmessungen, Lötrichtlinien und Anwendungshinweise.
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PDF-Dokumentendeckel - LTR-C950-TB-T IR-Fototransistor Datenblatt - Seitenansichtsgehäuse - Vce 30V - Deutsche technische Dokumentation

1. Produktübersicht

Der LTR-C950-TB-T ist ein diskreter Infrarot (IR)-Fototransistor für Sensoranwendungen. Er gehört zu einer breiten Familie optoelektronischer Bauteile, die für Systeme zur zuverlässigen Detektion von Infrarotlicht vorgesehen sind. Die Hauptfunktion dieses Bauteils ist die Umwandlung einfallender Infrarotstrahlung in einen entsprechenden elektrischen Strom an seinem Kollektoranschluss. Das Seitenansichtsgehäuse mit Kuppellinse und schwarzem Gehäuse ist für die Leiterplattenmontage optimiert und hilft, Störungen durch Umgebungslicht zu reduzieren.

Das Bauteil ist für die Kompatibilität mit modernen automatisierten Montageprozessen ausgelegt, einschließlich Bestückungsautomaten und Infrarot-Reflow-Lötverfahren. Es zeichnet sich durch seine Ansprechempfindlichkeit auf Infrarotlicht mit einer Wellenlänge von 940nm aus, die häufig in verschiedenen Fernbedienungs- und Sensorsystemen verwendet wird, um sichtbares Lichtrauschen zu vermeiden.

1.1 Kernmerkmale und Vorteile

1.2 Zielanwendungen

Dieser Fototransistor eignet sich für eine Reihe elektronischer Anwendungen, die berührungslose Detektion oder Erfassung erfordern. Typische Anwendungsfälle sind:

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

Die folgenden Abschnitte bieten eine detaillierte Aufschlüsselung der Betriebsgrenzen und Leistungsmerkmale des Bauteils unter spezifizierten Testbedingungen.

2.1 Absolute Grenzwerte

Diese Grenzwerte definieren die Belastungsgrenzen, jenseits derer dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Ein Betrieb unter oder an diesen Grenzen wird nicht garantiert.

2.2 Elektrische und optische Kennwerte

Diese Parameter werden bei einer Umgebungstemperatur (TA) von 25°C gemessen und definieren die typische Leistung des Bauteils.

3. Erklärung des Binning-Systems

Die Bauteile werden basierend auf ihrem Kollektorstrom im leitenden Zustand (IC(ON)) in Leistungsklassen (Bins) sortiert. Dies ermöglicht es Entwicklern, Bauteile mit konsistenter Empfindlichkeit für ihre spezifischen Schaltungsanforderungen auszuwählen.

Auf die Grenzen jeder Klasse wird eine Toleranz von ±15% angewendet. Entwickler müssen diese Schwankung bei der Berechnung der Schaltungsverstärkung und Schwellenwerte berücksichtigen.

4. Analyse der Kennlinien

Das Datenblatt enthält mehrere charakteristische Graphen, die das Verhalten des Bauteils unter verschiedenen Bedingungen veranschaulichen.

4.1 Spektrale Empfindlichkeit

Ein Graph (Abb.1) zeigt die relative spektrale Empfindlichkeit in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Der LTR-C950-TB-T weist eine maximale Empfindlichkeit bei etwa 940nm auf, was mit gängigen Infrarot-Emittern (IREDs) übereinstimmt. Die Empfindlichkeit fällt für Wellenlängen unter 800nm und über 1100nm stark ab, was eine inhärente Filterung gegen einen Großteil des sichtbaren Lichtspektrums bietet.

4.2 Dunkelstrom des Kollektors in Abhängigkeit von der Temperatur

Die Kurve (Abb.3) stellt den Kollektor-Dunkelstrom (ICEO) in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (TA) dar. ICEOsteigt exponentiell mit der Temperatur an. Dies ist eine kritische Überlegung für Hochtemperaturanwendungen, da ein erhöhter Dunkelstrom das Grundrauschen erhöht und das Signal-Rausch-Verhältnis des Sensors beeinträchtigen kann.

4.3 Dynamisches Ansprechverhalten in Abhängigkeit von der Last

Graphen (Abb.4) zeigen, wie sich die Anstiegszeit (Tr) und die Abfallzeit (Tf) mit dem Lastwiderstand (RL) ändern. Beide Zeiten nehmen mit höherem Lastwiderstand zu. Für Anwendungen, die schnelles Schalten erfordern, ist ein kleinerer Lastwiderstand vorteilhaft, obwohl dies die Ausgangsspannungsamplitude verringert.

4.4 Relativer Kollektorstrom in Abhängigkeit von der Bestrahlungsstärke

Dieser Graph (Abb.5) zeigt die Beziehung zwischen Ausgangsstrom und einfallender Lichtleistung (Bestrahlungsstärke). Die Antwort ist über einen signifikanten Bereich im Allgemeinen linear, was für analoge Sensoranwendungen wünschenswert ist. Er bestätigt die Funktion des Bauteils als proportionaler Licht-Strom-Wandler.

4.5 Strahlungsdiagramm

Ein Polardiagramm (Abb.6) veranschaulicht die Winkelabhängigkeit der Empfindlichkeit des Seitenansichtsgehäuses. Die relative Strahlungsintensität (oder Empfindlichkeit) wird über dem Einfallswinkel des Lichts aufgetragen. Dieses Diagramm ist für das mechanische Design essenziell, da es das effektive Sichtfeld (FOV) zeigt, innerhalb dessen der Sensor eine IR-Quelle zuverlässig detektiert.

5. Mechanische und Gehäuseinformationen

5.1 Abmessungen

Das Bauteil hat ein standardmäßiges Seitenansichts-Fototransistorgehäuse. Wichtige Abmessungen sind Gehäusegröße, Anschlussabstand und Linsenposition. Alle Abmessungen sind in Millimetern angegeben, mit einer typischen Toleranz von ±0,1mm, sofern nicht anders angegeben. Die Pinbelegung identifiziert die Kollektor- und Emitteranschlüsse.

5.2 Empfohlene Lötflächengeometrie

Ein Land Pattern (Footprint) für das Leiterplattendesign wird bereitgestellt. Die empfohlenen Lötflächenabmessungen sind 1,0mm x 1,8mm für die Montageflächen, mit einem Abstand von 1,8mm dazwischen. Die Einhaltung dieses Musters gewährleistet eine zuverlässige Lötstelle während des Reflow-Lötens und eine korrekte mechanische Ausrichtung.

6. Löt- und Montagerichtlinien

6.1 Reflow-Lötprofil

Ein empfohlenes Reflow-Profil für bleifreie (Pb-free) Prozesse ist enthalten. Wichtige Parameter sind:

Das Profil basiert auf JEDEC-Standards. Ingenieure müssen das Profil für ihr spezifisches Leiterplattendesign, Lotpaste und Ofen charakterisieren.

6.2 Handlöten

Falls Handlöten notwendig ist, verwenden Sie einen Lötkolben mit einer Temperatur von nicht mehr als 300°C und begrenzen Sie die Kontaktzeit auf 3 Sekunden pro Lötstelle. Vermeiden Sie mechanische Belastung der Bauteilanschlüsse.

6.3 Reinigung

Falls eine Nachlötreinigung erforderlich ist, verwenden Sie ausschließlich alkoholbasierte Lösungsmittel wie Isopropanol. Vermeiden Sie aggressive oder unbekannte chemische Reiniger, die das Kunststoffgehäuse oder die Linse beschädigen könnten.

7. Verpackung und Handhabung

7.1 Spezifikationen für Band und Rolle

Die Bauteile sind in 8mm breitem, geprägtem Trägerband verpackt, das auf Rollen mit 7 Zoll (178mm) Durchmesser aufgewickelt ist. Jede Rolle enthält 2000 Stück. Die Verpackung entspricht den ANSI/EIA 481-1-A-1994 Standards. Hinweise geben an, dass maximal zwei aufeinanderfolgende Bauteiltaschen leer sein dürfen (gemäß Bandversiegelung) und dass die Ausrichtung der Teile im Band gekennzeichnet ist.

7.2 Lagerbedingungen

Verschlossene Verpackung:Lagern bei ≤30°C und ≤90% relativer Luftfeuchtigkeit (RH). Die Haltbarkeit in der versiegelten Feuchtigkeitssperrbeutel (mit Trockenmittel) beträgt ein Jahr.
Geöffnete Verpackung:Für Bauteile, die aus dem versiegelten Beutel entnommen wurden, darf die Lagerumgebung 30°C / 60% RH nicht überschreiten. Es wird dringend empfohlen, das IR-Reflow-Löten innerhalb einer Woche nach dem Öffnen abzuschließen. Für eine längere Lagerung außerhalb des Originalbeutels, lagern Sie in einem verschlossenen Behälter mit Trockenmittel oder in einem Stickstoff-Exsikkator. Bauteile, die länger als eine Woche offen gelagert wurden, sollten vor dem Löten bei etwa 60°C für mindestens 20 Stunden getrocknet (gebaked) werden, um aufgenommene Feuchtigkeit zu entfernen und "Popcorning" während des Reflow-Lötens zu verhindern.

8. Anwendungshinweise und Designüberlegungen

8.1 Treiberschaltungsdesign

Der Fototransistor ist ein stromausgebendes Bauteil. In einer typischen Schaltung ist er in einer Emitterschaltung (Common-Emitter) konfiguriert. Ein Lastwiderstand (RL) wird zwischen den Kollektor und die Versorgungsspannung (VCC) geschaltet. Der Emitter ist mit Masse verbunden. Einfallendes Licht verursacht einen Kollektorstrom (IC), der einen Spannungsabfall über RL erzeugt. Diese Spannung (VOUT= VCC- IC*RL) ist das Signalausgang.

Wichtige Designentscheidungen:

8.2 Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses (SNR)

8.3 Layout-Überlegungen

9. Funktionsprinzip

Ein Fototransistor ist im Wesentlichen ein bipolarer Transistor (BJT), bei dem der Basisstrom durch Licht anstelle einer elektrischen Verbindung erzeugt wird. Die Basis-Kollektor-Sperrschicht fungiert als Fotodiode. Wenn Photonen mit ausreichender Energie (in diesem Fall Infrarot) auf diese Sperrschicht treffen, erzeugen sie Elektron-Loch-Paare. Dieser photogenerierte Strom wird dann durch die Stromverstärkung des Transistors (β oder hFE) verstärkt, was zu einem viel größeren Kollektorstrom führt, der proportional zur einfallenden Lichtintensität ist. Das Seitenansichtsgehäuse positioniert den empfindlichen Halbleiterchip so, dass er Licht detektieren kann, das parallel zur Leiterplattenoberfläche einfällt.

10. Praktisches Designbeispiel

Szenario: Objekterkennung in einem Getränkeautomaten.Ein Lichtschrankensensor wird benötigt, um zu erkennen, wann ein Produkt durch einen Schacht fällt.

  1. Bauteilauswahl:Ein LTR-C950-TB-T (BIN B) wird aufgrund seines Seitenansichtsgehäuses gewählt, das sich für die Montage am Rand einer Leiterplatte eignet, die über den Schacht blickt. Eine passende 940nm IRED wird als Lichtquelle ausgewählt.
  2. Schaltungsdesign:Der Fototransistor ist in einer Emitterschaltung mit VCC= 5V konfiguriert. Ein Lastwiderstand RL= 2,2kΩ wird als Kompromiss zwischen guter Spannungsamplitude und akzeptabler Geschwindigkeit für diese Anwendung gewählt. Der Ausgang wird einem Komparator zugeführt, dessen Schwellwert so eingestellt ist, dass zwischen "Strahl vorhanden" (hoher Ausgang) und "Strahl unterbrochen" (niedriger Ausgang) unterschieden wird.
  3. Mechanische Integration:Die IRED und der Fototransistor sind auf gegenüberliegenden Seiten des Produktschachts montiert, entsprechend ihren Strahlungs-/Empfindlichkeitsdiagrammen ausgerichtet. Lichtblenden können hinzugefügt werden, um Streulicht zu begrenzen.
  4. Überlegungen:Die Umgebungstemperatur im Automaten wird überwacht, um sicherzustellen, dass sie im Betriebsbereich bleibt. Die anfängliche Ausgangsspannung wird gemessen und der Komparatorschwellwert wird mit ausreichendem Spielraum eingestellt, um Bauteiltoleranzen (Klasse ±15%) und mögliche Staubablagerungen auf den Linsen im Laufe der Zeit zu berücksichtigen.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.