Inhaltsverzeichnis
- 1. Produktübersicht
- 2. Lebenszyklus- und Revisionsinformationen
- 2.1 Lebenszyklusphase
- 2.2 Revisionshistorie
- 2.3 Gültigkeit und Freigabe
- 3. Tiefgehende objektive Interpretation technischer Parameter
- 3.1 Photometrische Eigenschaften
- 3.2 Elektrische Parameter
- 3.3 Thermische Eigenschaften
- 4. Erläuterung des Binning-Systems
- 4.1 Wellenlängen- / Farbtemperatur-Binning
- 4.2 Lichtstrom-Binning
- 4.3 Durchlassspannungs-Binning
- 5. Analyse der Leistungskurven
- 5.1 Strom-Spannungs-Kennlinie (I-V-Kennlinie)
- 5.2 Temperaturabhängigkeit
- 5.3 Spektrale Leistungsverteilung
- 6. Mechanische und Verpackungsinformationen
- 6.1 Maßzeichnung
- 6.2 Lötflächen-Layout-Design
- 6.3 Polaritätskennzeichnung
- 7. Richtlinien für Lötung und Montage
- 7.1 Parameter für Reflow-Lötung
- 7.2 Vorsichtsmaßnahmen und Handhabung
- 7.3 Lagerbedingungen
- 8. Verpackungs- und Bestellinformationen
- 8.1 Verpackungsspezifikationen
- 8.2 Erläuterung der Etikettierung
- 8.3 Artikelnummern-Nomenklatur
- 9. Anwendungsempfehlungen
- 9.1 Typische Anwendungsschaltungen
- 9.2 Designüberlegungen
- 10. Technischer Vergleich
- 11. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- 12. Praktische Anwendungsbeispiele
1. Produktübersicht
Dieses technische Dokument bietet umfassende Informationen zum Lebenszyklusmanagement und zur Revisionshistorie eines spezifischen LED-Bauteils. Der Hauptfokus liegt auf dem etablierten Revisionsstatus und dessen dauerhafter Gültigkeit innerhalb des Produktlebenszyklus. Der Kernvorteil dieser Dokumentation ist ihre Klarheit bei der Definition des stabilen technischen Zustands des Bauteils, wodurch Konsistenz für Design- und Fertigungsprozesse sichergestellt wird. Diese Informationen sind entscheidend für Ingenieure, Einkaufsspezialisten und Qualitätssicherungsteams, die in die langfristige Produktentwicklung und -wartung involviert sind.
2. Lebenszyklus- und Revisionsinformationen
Das Dokument weist durchgängig einen einzigen, klar definierten Lebenszykluszustand für das Bauteil aus.
2.1 Lebenszyklusphase
Das Bauteil befindet sich fest in derRevisions-phase. Dies bedeutet, dass das Produktdesign und die Spezifikationen von einer ursprünglichen Version aus aktualisiert und verbessert wurden und sich nun in einem stabilen, freigegebenen Zustand befinden, der als Revision 2 gekennzeichnet ist. Diese Phase zeigt an, dass das Bauteil aktiv unterstützt wird und für den Produktionseinsatz verfügbar ist.
2.2 Revisionshistorie
Die aktuell dokumentierte Revision istRevision 2. Die wiederholte Erwähnung dieser Revisionsnummer im gesamten Dokument unterstreicht ihre Bedeutung. Während Details der Änderungen von Revision 1 in diesem Auszug nicht angegeben sind, ist die Revisionsnummer ein Schlüsselmerkmal zur Verfolgung von Bauteiländerungen, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten auf den korrekten Satz von Spezifikationen verweisen.
2.3 Gültigkeit und Freigabe
DieAblaufzeitwird als "Für immer" angegeben. Dies ist eine bedeutende Aussage, die bedeutet, dass diese spezielle Revision (Revision 2) der Bauteildokumentation kein geplantes Verfallsdatum hat. Die Spezifikationen sollen auf unbestimmte Zeit gültig bleiben und so langfristige Stabilität für Designs bieten, die dieses Teil verwenden.
DasFreigabedatumfür Revision 2 ist genau aufgezeichnet als11.12.2014 18:37:42.0. Dieser Zeitstempel bietet einen genauen historischen Referenzpunkt für den Zeitpunkt, zu dem diese Revision offiziell herausgegeben wurde und zur aktiven Spezifikation wurde.
3. Tiefgehende objektive Interpretation technischer Parameter
Während der bereitgestellte PDF-Auszug sich auf Lebenszyklusdaten konzentriert, würde ein vollständiges technisches Datenblatt für ein LED-Bauteil typischerweise die folgenden Abschnitte enthalten. Die unten aufgeführten Parameter repräsentieren gängige Kategorien, die basierend auf dem tatsächlichen Design des Bauteils detailliert dargestellt würden.
3.1 Photometrische Eigenschaften
Dieser Abschnitt würde die Lichtausgabeeigenschaften detailliert beschreiben. Zu den Schlüsselparametern gehört der Lichtstrom (gemessen in Lumen), der die gesamte wahrgenommene Lichtleistung definiert. Die Lichtstärke (gemessen in Candela) beschreibt die Lichtleistung pro Raumwinkeleinheit. Die dominante Wellenlänge oder korrelierte Farbtemperatur (CCT) gibt die Lichtfarbe an, wie z.B. kaltweiß, neutralweiß oder warmweiß. Der Farbwiedergabeindex (CRI) ist ein Maß dafür, wie genau die Lichtquelle die Farben von Objekten im Vergleich zu einer natürlichen Lichtquelle wiedergibt. Der Abstrahlwinkel definiert den Winkelbereich, über den die Lichtstärke mindestens die Hälfte ihres Maximalwerts beträgt.
Das empfohlene Kupferflächenmuster auf der Leiterplatte zum Löten der LED. Dies umfasst die Größe, Form und den Abstand der Lötflächen, um zuverlässige Lötstellen, ordnungsgemäßen Wärmetransfer und mechanische Stabilität sicherzustellen.
Kritisch für den Schaltungsentwurf, dieser Abschnitt skizziert die Spannungs- und Stromanforderungen. Die Durchlassspannung (Vf) ist der Spannungsabfall über der LED, wenn sie bei einem spezifizierten Teststrom Licht emittiert. Der Durchlassstrom (If) ist der empfohlene Betriebsstrom. Maximale Grenzwerte für die Sperrspannung und den absoluten maximalen Durchlassstrom würden ebenfalls angegeben, um eine Beschädigung des Bauteils zu verhindern. Die Verlustleistung wird aus Vf und If berechnet.
3.3 Thermische Eigenschaften
Die LED-Leistung und -Lebensdauer werden stark von der Temperatur beeinflusst. Der thermische Widerstand Junction-Umgebung (RθJA) gibt an, wie effektiv Wärme vom LED-Chip (Junction) an die Umgebung abgeführt wird. Ein niedrigerer Wert bedeutet eine bessere Wärmeableitung. Die maximale Sperrschichttemperatur (Tj max) ist die höchstzulässige Temperatur an der Halbleitersperrschicht. Der Betrieb der LED über dieser Temperatur wird ihre Lebensdauer drastisch reduzieren und kann zu sofortigem Ausfall führen.
4. Erläuterung des Binning-Systems
Herstellungsbedingte Schwankungen machen es notwendig, LEDs nach Leistungsklassen zu sortieren, um Konsistenz sicherzustellen.
4.1 Wellenlängen- / Farbtemperatur-Binning
LEDs werden in enge Bereiche der dominanten Wellenlänge (für monochromatische LEDs) oder der korrelierten Farbtemperatur (für weiße LEDs) sortiert. Dies gewährleistet Farbgleichmäßigkeit innerhalb einer einzelnen Produktionscharge und über verschiedene Chargen hinweg. Eine typische Binning-Struktur könnte alphanumerische Codes verwenden, um spezifische Wellenlängen- oder CCT-Bereiche darzustellen.
4.2 Lichtstrom-Binning
LEDs werden basierend auf ihrer gemessenen Lichtausgabe bei einem Standardteststrom kategorisiert. Dies ermöglicht es Designern, Bauteile auszuwählen, die spezifische Helligkeitsanforderungen erfüllen. Die Klassen werden üblicherweise durch einen Mindest- und/oder Maximalwert für den Lichtstrom definiert.
4.3 Durchlassspannungs-Binning
Um den Entwurf effizienter Treiberschaltungen zu unterstützen und eine konsistente Leistung in parallel geschalteten Strängen sicherzustellen, werden LEDs auch nach ihrer Durchlassspannung (Vf) beim Teststrom sortiert. Dies hilft beim Angleichen von LEDs, um Stromungleichgewichte in Arrays zu minimieren.
5. Analyse der Leistungskurven
Grafische Daten sind wesentlich, um das Bauteilverhalten unter verschiedenen Bedingungen zu verstehen.
5.1 Strom-Spannungs-Kennlinie (I-V-Kennlinie)
Diese Kurve stellt die Beziehung zwischen dem Durchlassstrom durch die LED und der Spannung an ihren Anschlüssen dar. Sie ist nichtlinear und zeigt eine Schwellenspannung, unterhalb derer sehr wenig Strom fließt. Die Kurve ist entscheidend für die Auswahl einer geeigneten strombegrenzenden Schaltung.
5.2 Temperaturabhängigkeit
Graphen zeigen typischerweise, wie die Durchlassspannung mit steigender Sperrschichttemperatur abnimmt. Ein weiterer kritischer Graph veranschaulicht den relativen Lichtstromausgang als Funktion der Sperrschichttemperatur und zeigt den Abfall der Lichtausgabe bei steigender Temperatur.
5.3 Spektrale Leistungsverteilung
Für weiße LEDs zeigt dieser Graph die relative Intensität des bei jeder Wellenlänge über das sichtbare Spektrum emittierten Lichts. Er offenbart die Peaks der blauen Pump-LED und die breite Phosphor-Emission und gibt Aufschluss über Farbqualität und CRI.
6. Mechanische und Verpackungsinformationen
Physikalische Spezifikationen sind entscheidend für Leiterplatten-Design und Montage.
6.1 Maßzeichnung
Eine detaillierte Zeichnung, die die genauen Abmessungen des Bauteils zeigt, einschließlich Länge, Breite, Höhe und aller kritischen Toleranzen. Sie definiert den benötigten Platzbedarf auf der Leiterplatte (PCB).
6.2 Lötflächen-Layout-Design
The recommended copper pad pattern on the PCB for soldering the LED. This includes pad size, shape, and spacing to ensure reliable solder joints, proper thermal transfer, and mechanical stability.
6.3 Polaritätskennzeichnung
Klare Kennzeichnung der Anode (+) und Kathode (-) Anschlüsse am LED-Gehäuse, oft angezeigt durch eine Kerbe, einen Punkt, eine abgeschrägte Ecke oder unterschiedliche Anschlusslängen. Die korrekte Polarität ist für den Betrieb essentiell.
7. Richtlinien für Lötung und Montage
7.1 Parameter für Reflow-Lötung
Ein empfohlenes Reflow-Profil, das Vorwärm-, Halte-, Reflow- und Abkühlphasen spezifiziert. Schlüsselparameter sind Spitzentemperatur, Zeit über Liquidus (TAL) und Aufheiz-/Abkühlraten. Die Einhaltung dieses Profils verhindert thermischen Schock und gewährleistet zuverlässige Lötverbindungen, ohne die LED zu beschädigen.
7.2 Vorsichtsmaßnahmen und Handhabung
Anweisungen zur Handhabung, um Schäden durch elektrostatische Entladung (ESD) zu vermeiden. Richtlinien zur Vermeidung mechanischer Belastung der Linse oder der Anschlüsse. Empfehlungen für Reinigungsmittel, die mit dem LED-Gehäusematerial kompatibel sind.
7.3 Lagerbedingungen
Ideale Lagerumgebung, um die Lötbarkeit aufrechtzuerhalten und Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern (was während des Reflow-Prozesses zu "Popcorning" führen kann). Typischerweise beinhaltet dies die Lagerung in einer trockenen, temperaturkontrollierten Umgebung, oft mit Trockenmittel in feuchtigkeitsdichten Beuteln.
8. Verpackungs- und Bestellinformationen
8.1 Verpackungsspezifikationen
Details zur Lieferform der LEDs: Spulentyp (z.B. 7-Zoll oder 13-Zoll), Bandbreite, Taschenabstand und Ausrichtung. Die Stückzahl pro Spule wird ebenfalls angegeben.
8.2 Erläuterung der Etikettierung
Beschreibung der auf dem Spulenetikett gedruckten Informationen, einschließlich Artikelnummer, Menge, Losnummer, Datumscode und Binning-Codes.
8.3 Artikelnummern-Nomenklatur
Eine Aufschlüsselung der Artikelnummer des Bauteils, die erklärt, wie der Code Schlüsselattribute wie Farbe, Lichtstromklasse, Spannungsklasse, Gehäusetyp und Sonderfunktionen anzeigt.
9. Anwendungsempfehlungen
9.1 Typische Anwendungsschaltungen
Schaltpläne für grundlegende Konstantstrom-Treiberschaltungen, wie die Verwendung eines einfachen Widerstands für Low-Power-Anwendungen oder dedizierter LED-Treiber-ICs für höhere Leistung und Effizienz. Überlegungen zu Reihen- und Parallelschaltungen.
9.2 Designüberlegungen
Anleitung zum thermischen Management-Design: Berechnung der erforderlichen Kühlung, Leiterplattenlayout für Wärmeverteilung (unter Verwendung von Wärmeleitungen, Kupferflächen). Optische Designüberlegungen zur Erzielung gewünschter Strahlprofile und Helligkeitsgleichmäßigkeit.
10. Technischer Vergleich
Ein objektiver Vergleich, der hervorhebt, wo dieses Bauteil im Vergleich zu Alternativen steht. Dies könnte die Effizienz (Lumen pro Watt) im Vergleich zu vorherigen Generationen oder konkurrierenden Technologien diskutieren. Es könnte einen überlegenen Farbwiedergabeindex, einen breiteren Betriebstemperaturbereich oder eine kompaktere Gehäusegröße hervorheben, die neue Designmöglichkeiten ermöglicht.
11. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Antworten auf häufige technische Fragen. Beispiele: "Was ist die erwartete Lebensdauer (L70/B50) dieser LED unter typischen Betriebsbedingungen?" "Wie variiert die Durchlassspannung mit der Temperatur?" "Können mehrere LEDs direkt parallel geschaltet werden?" "Was ist der empfohlene maximale Treiberstrom für gepulsten Betrieb?" "Wie sollte ich die Binning-Codes auf dem Etikett interpretieren?"
12. Praktische Anwendungsbeispiele
Detaillierte Beispiele, wie diese LED implementiert wird. Fall 1: Integration in eine Wohnraum-Einbauleuchte, Fokus auf Auswahl des Wärmeleitmaterials und Treiberkompatibilität. Fall 2: Verwendung in einem Automobil-Innenraumbeleuchtungsmodul, Betonung auf Zuverlässigkeitstests und Dimmverhalten. Fall 3: Implementierung in einem Beleuchtungssystem für den Gartenbau, Diskussion der spezifischen Spektrumswirksamkeit für das Pflanzenwachstum.
13. Funktionsprinzip
Eine objektive Erklärung der zugrundeliegenden Technologie. Für eine weiße LED beschreibt dies die Elektrolumineszenz in einer Halbleiterdiode, wo Elektronen mit Löchern rekombinieren und Energie als Photonen freisetzen. Bei einer phosphorkonvertierten weißen LED regt das primäre blaue oder nahe UV-Licht vom Chip eine Phosphorbeschichtung an, die dann ein breiteres Spektrum an gelbem/rotem Licht emittiert. Die Mischung aus blauem und gelbem/rotem Licht wird als weiß wahrgenommen.
14. Technologietrends
Ein objektiver Überblick über die Richtung der LED-Technologie. Dies beinhaltet den anhaltenden Trend der Steigerung der Lichtausbeute (Lumen pro Watt) und der Senkung der Kosten pro Lumen. Die Entwicklung neuartiger Phosphore für verbesserte Farbqualität und höheren CRI. Die Verkleinerung von Gehäusen für Hochdichteanwendungen. Das Wachstum von Smart Lighting und Human Centric Lighting, bei denen spektrale Abstimmung und Konnektivität zu wichtigen Merkmalen werden. Die Integration von LEDs mit Sensoren und Treibern in umfassendere System-on-Chip oder System-in-Package-Lösungen.
LED-Spezifikations-Terminologie
Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe
Photoelektrische Leistung
| Begriff | Einheit/Darstellung | Einfache Erklärung | Warum wichtig |
|---|---|---|---|
| Lichtausbeute | lm/W (Lumen pro Watt) | Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. | Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten. |
| Lichtstrom | lm (Lumen) | Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. | Bestimmt, ob das Licht hell genug ist. |
| Betrachtungswinkel | ° (Grad), z.B. 120° | Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. | Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit. |
| Farbtemperatur | K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K | Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. | Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien. |
| Farbwiedergabeindex | Einheitenlos, 0–100 | Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. | Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet. |
| Farborttoleranz | MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" | Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. | Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs. |
| Dominante Wellenlänge | nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) | Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. | Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs. |
| Spektralverteilung | Wellenlänge vs. Intensitätskurve | Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. | Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität. |
Elektrische Parameter
| Begriff | Symbol | Einfache Erklärung | Design-Überlegungen |
|---|---|---|---|
| Flussspannung | Vf | Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". | Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs. |
| Flussstrom | If | Stromwert für normalen LED-Betrieb. | Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer. |
| Max. Pulsstrom | Ifp | Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. | Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden. |
| Sperrspannung | Vr | Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. | Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten. |
| Wärmewiderstand | Rth (°C/W) | Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. | Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung. |
| ESD-Immunität | V (HBM), z.B. 1000V | Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. | In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs. |
Wärmemanagement & Zuverlässigkeit
| Begriff | Schlüsselmetrik | Einfache Erklärung | Auswirkung |
|---|---|---|---|
| Sperrschichttemperatur | Tj (°C) | Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. | Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung. |
| Lichtstromrückgang | L70 / L80 (Stunden) | Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. | Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED. |
| Lichtstromerhaltung | % (z.B. 70%) | Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. | Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten. |
| Farbverschiebung | Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse | Grad der Farbänderung während der Verwendung. | Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen. |
| Thermisches Altern | Materialabbau | Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. | Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen. |
Verpackung & Materialien
| Begriff | Gängige Typen | Einfache Erklärung | Merkmale & Anwendungen |
|---|---|---|---|
| Gehäusetyp | EMC, PPA, Keramik | Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. | EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer. |
| Chip-Struktur | Front, Flip-Chip | Chip-Elektrodenanordnung. | Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung. |
| Phosphorbeschichtung | YAG, Silikat, Nitrid | Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. | Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI. |
| Linse/Optik | Flach, Mikrolinse, TIR | Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. | Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve. |
Qualitätskontrolle & Binning
| Begriff | Binning-Inhalt | Einfache Erklärung | Zweck |
|---|---|---|---|
| Lichtstrom-Bin | Code z.B. 2G, 2H | Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. | Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge. |
| Spannungs-Bin | Code z.B. 6W, 6X | Nach Flussspannungsbereich gruppiert. | Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz. |
| Farb-Bin | 5-Schritt MacAdam-Ellipse | Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. | Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte. |
| CCT-Bin | 2700K, 3000K usw. | Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. | Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen. |
Prüfung & Zertifizierung
| Begriff | Standard/Test | Einfache Erklärung | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| LM-80 | Lichtstromerhaltungstest | Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. | Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet. |
| TM-21 | Lebensdauerschätzstandard | Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. | Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage. |
| IESNA | Beleuchtungstechnische Gesellschaft | Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. | Industrieanerkannte Testbasis. |
| RoHS / REACH | Umweltzertifizierung | Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. | Marktzugangsvoraussetzung international. |
| ENERGY STAR / DLC | Energieeffizienzzertifizierung | Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. | Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit. |