Sprache auswählen

LED-Bauteilspezifikation - Revision 2 - Lebenszyklusphase: Revision - Veröffentlichungsdatum: 05.12.2014 - Technisches Dokument

Technische Dokumentation für eine LED-Komponente in der Lebenszyklusphase Revision 2, veröffentlicht am 5. Dezember 2014, mit unbegrenzter Gültigkeitsdauer.
smdled.org | PDF Size: 0.1 MB
Bewertung: 4.5/5
Ihre Bewertung
Sie haben dieses Dokument bereits bewertet
PDF-Dokumentendeckel - LED-Bauteilspezifikation - Revision 2 - Lebenszyklusphase: Revision - Veröffentlichungsdatum: 05.12.2014 - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Dieses Dokument erläutert die Spezifikationen für ein elektronisches Bauteil, konkret eine LED, das sich aktuell in derRevision 2seines Produktlebenszyklus befindet. Die Komponente wurde offiziell am5. Dezember 2014, um 11:57:35 Uhrfreigegeben. Eine wesentliche Eigenschaft, die in den bereitgestellten Daten vermerkt ist, ist ihreAblaufzeit, die alsUnbegrenztbezeichnet wird. Dies bedeutet aus Sicht des Herstellers, dass diese spezifische Revision kein geplantes Verfallsdatum hat und bis auf weiteres als Referenz und für die Verwendung gültig bleibt, sofern sie nicht durch eine nachfolgende Dokumentation ersetzt wird. Die wiederholten Einträge dieser Lebenszyklusinformationen deuten auf einen standardisierten Kopf- oder Metadatenblock hin, der über mehrere Seiten oder Abschnitte des ursprünglichen PDFs verwendet wird, und unterstreichen die Stabilität und den abgeschlossenen Charakter dieser Revision.

2. Tiefgehende objektive Interpretation der technischen Parameter

Während der Kernausschnitt des PDFs sich auf administrative Metadaten konzentriert, würde ein umfassendes technisches Dokument für eine LED-Komponente typischerweise detaillierte Parameter enthalten. Basierend auf der gängigen Branchenpraxis für derartige Komponenten würden die folgenden Abschnitte kritisch analysiert werden.

2.1 Lichttechnische und Farbkennwerte

Dieser Abschnitt würde objektiv die Lichtausgabeeigenschaften detailliert darlegen. Zu den Schlüsselparametern gehören derLichtstrom, gemessen in Lumen (lm), welcher die wahrgenommene Lichtleistung quantifiziert. Diedominante Wellenlängeoder dieFarbtemperatur (CCT)definiert die Farbe des emittierten Lichts, die bei weißen LEDs von Warmweiß bis Kaltweiß reicht oder bei monochromatischen LEDs spezifische Farben wie Rot, Blau oder Grün annimmt. DerFarbwiedergabeindex (CRI), insbesondere für weiße LEDs, gibt an, wie genau die Lichtquelle die Farben von Objekten im Vergleich zu einer natürlichen Lichtquelle wiedergibt. DerAbstrahlwinkelgibt den Winkelbereich an, in dem die Lichtstärke mindestens die Hälfte ihres Maximalwerts beträgt, was das Strahlprofil beeinflusst.

2.2 Elektrische Parameter

Dieser Teil liefert die wesentlichen elektrischen Betriebsbedingungen. DieFlussspannung (Vf)ist der Spannungsabfall über der LED, wenn sie bei einem spezifizierten Strom Licht emittiert. Sie ist ein entscheidender Parameter für das Treiberdesign. DerFlussstrom (If)ist der empfohlene Betriebsstrom, typischerweise als kontinuierlicher Gleichstromwert angegeben. Das Überschreiten desmaximalen Flussstromskann zu beschleunigtem Leistungsabfall oder sofortigem Ausfall führen. DieSperrspannung (Vr)gibt die maximale Spannung an, die in Sperrrichtung angelegt werden kann, ohne die LED zu beschädigen. Die Verlustleistung wird aus Vf und If berechnet.

2.3 Thermische Eigenschaften

Die LED-Leistung und -Lebensdauer hängen stark von der Temperatur ab. DerWärmewiderstand (Rthj-a), gemessen in Grad Celsius pro Watt (°C/W), quantifiziert die Schwierigkeit der Wärmeübertragung vom LED-Chip (Junction) zur Umgebung. Ein niedrigerer Wert deutet auf eine bessere Wärmeableitung hin. Diemaximale Sperrschichttemperatur (Tjmax)ist die höchste Temperatur, die der Halbleiterübergang ohne dauerhafte Schädigung aushalten kann. Der Betrieb unterhalb dieser Temperatur, idealerweise deutlich darunter, ist für die langfristige Zuverlässigkeit entscheidend. Eine angemessene Kühlung ist erforderlich, um die Sperrschichttemperatur innerhalb sicherer Grenzen zu halten.

3. Erklärung des Binning-Systems

Herstellungsbedingte Schwankungen führen zu leichten Unterschieden zwischen einzelnen LEDs. Ein Binning-System gruppiert Bauteile mit ähnlichen Eigenschaften.

3.1 Wellenlängen-/Farbtemperatur-Binning

LEDs werden basierend auf ihrer dominanten Wellenlänge (für farbige LEDs) oder CCT und Duv (für weiße LEDs) in Bins sortiert. Dies gewährleistet Farbkonsistenz innerhalb einer einzelnen Produktionscharge oder Anwendung.

3.2 Lichtstrom-Binning

LEDs werden gemäß ihrer Lichtausbeute bei einem Standardteststrom kategorisiert. Dies ermöglicht es Entwicklern, Bauteile auszuwählen, die spezifische Helligkeitsanforderungen erfüllen.

3.3 Flussspannungs-Binning

Bauteile werden nach ihrem Flussspannungsabfall gruppiert. Dies ist wichtig für Anwendungen, bei denen mehrere LEDs in Reihe geschaltet sind, da nicht übereinstimmende Vf-Werte zu ungleichmäßiger Stromverteilung und Helligkeit führen können.

4. Analyse der Leistungskurven

Grafische Daten liefern tiefere Einblicke in das Verhalten des Bauteils unter variierenden Bedingungen.

4.1 Strom-Spannungs-Kennlinie (I-V-Kurve)

Diese Kurve zeigt die Beziehung zwischen Flussstrom und Flussspannung. Sie ist nichtlinear und weist eine charakteristische \"Kniespannung\" auf, unterhalb derer nur sehr wenig Strom fließt. Die Kurve hilft bei der Auswahl einer geeigneten strombegrenzenden Schaltung.

4.2 Temperatureigenschaften

Grafiken zeigen typischerweise, wie die Flussspannung abnimmt und der Lichtstrom sich verschlechtert, wenn die Sperrschichttemperatur steigt. Das Verständnis dieser Zusammenhänge ist entscheidend für das Wärmemanagement-Design, um die Leistung über die Lebensdauer des Produkts aufrechtzuerhalten.

4.3 Spektrale Leistungsverteilung

Für weiße LEDs zeigt diese Grafik die relative Lichtintensität über das sichtbare Spektrum. Sie offenbart die Peaks der blauen Pump-LED und die breite Phosphor-Emission und hilft, die Farbqualität und den CRI zu verstehen.

5. Mechanische und Verpackungsinformationen

Präzise physikalische Spezifikationen sind für das Leiterplattendesign und die Bestückung erforderlich.

5.1 Maßzeichnung

Eine detaillierte Zeichnung mit Toleranzen, die Länge, Breite, Höhe des Bauteils sowie alle kritischen Merkmale wie Linsenform oder Anschlussabmessungen zeigt.

5.2 Lötflächenlayout-Design

Das empfohlene Kupferpad-Layout auf der Leiterplatte für oberflächenmontierbare Bauteile (SMD), einschließlich Pad-Größe, -Form und -Abstand, um eine zuverlässige Lötung und mechanische Festigkeit zu gewährleisten.

5.3 Polaritätskennzeichnung

Klare Markierung auf dem Bauteilgehäuse (z.B. eine Kerbe, ein Punkt oder eine abgeschrägte Ecke) und in der Zeichnung, um Anode und Kathode anzuzeigen. Die korrekte Polarität ist für den Schaltungsbetrieb unerlässlich.

6. Löt- und Bestückungsrichtlinien

Sachgemäße Handhabung gewährleistet die Zuverlässigkeit.

6.1 Reflow-Lötprofil

Ein Zeit-Temperatur-Diagramm, das die Aufwärm-, Halte-, Reflow- und Abkühlphasen spezifiziert. Zu den Schlüsselparametern gehören die Spitzentemperatur (typischerweise 245-260°C für bleifreies Lot) und die Zeit oberhalb der Liquidustemperatur (TAL). Die Einhaltung verhindert thermische Schocks.

6.2 Vorsichtsmaßnahmen

Anweisungen können beinhalten: Vermeidung mechanischer Belastung der Linse, Verwendung von no-clean Flussmittel, Verhinderung von Feuchtigkeitsaufnahme (MSL-Klassifizierung) und Gewährleistung des ESD-Schutzes während der Handhabung.

6.3 Lagerbedingungen

Empfohlene Temperatur- und Feuchtigkeitsbereiche für die Lagerung unbenutzter Bauteile, oft in Feuchtigkeitssperrbeuteln mit Trockenmittel, wenn die Feuchtigkeitssensitivitätsstufe (MSL) über 1 liegt.

7. Verpackungs- und Bestellinformationen

Details für Beschaffung und Logistik.

7.1 Verpackungsspezifikationen

Beschreibt die Abmessungen von Trägerband und Rolle, Taschengröße, Rolldurchmesser und Ausrichtung der Bauteile für automatische Bestückungsmaschinen.

7.2 Etikettierungsinformationen

Erklärt die auf dem Rollenetikett gedruckten Daten, einschließlich Artikelnummer, Menge, Losnummer, Datumscode und Binning-Codes.

7.3 Artikelnummernregel

Entschlüsselt die Struktur der Artikelnummer und zeigt, wie verschiedene Felder Attribute wie Farbe, Lichtstrom-Bin, Spannungs-Bin, Verpackungstyp und Sonderfunktionen darstellen.

8. Anwendungsvorschläge

8.1 Typische Anwendungsszenarien

Diese LED, basierend auf ihren implizierten Eigenschaften als Standardbauteil, eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter allgemeine Anzeigeleuchten, Hintergrundbeleuchtung für kleine Displays, Statusleuchten auf Konsumelektronik, Automobil-Innenraumbeleuchtung und dekorative Beleuchtung. Ihre \"unbegrenzte\" Ablaufzeit deutet darauf hin, dass sie für Produkte mit langen Lebenszyklen oder für Anwendungen gedacht ist, bei denen die langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen eine Rolle spielt.

8.2 Designüberlegungen

Betreiben Sie die LED stets mit einer Konstantstromquelle, nicht mit einer Konstantspannung, um eine stabile Lichtausgabe zu gewährleisten und thermisches Durchgehen zu verhindern. Berechnen Sie den notwendigen Vorwiderstand oder wählen Sie einen geeigneten LED-Treiber-IC basierend auf der Flussspannung und dem gewünschten Strom. Sorgen Sie für ausreichende Kupferfläche auf der Leiterplatte oder einen dedizierten Kühlkörper für das Wärmemanagement, insbesondere bei Betrieb mit hohen Strömen oder in hohen Umgebungstemperaturen. Berücksichtigen Sie optische Designelemente wie Diffusoren oder Linsen, um die gewünschte Lichtverteilung zu erreichen.

9. Technischer Vergleich

Während ein direkter Vergleich ein spezifisches Konkurrenzbauteil erfordert, ist der wesentliche Unterscheidungsfaktor dieser Revision laut den bereitgestellten Daten ihre formalisierteLebenszyklusphase: Revision 2mit einerAblaufzeit: Unbegrenzt. Dies bietet einen Vorteil in Bezug auf Designstabilität und langfristige Liefervorhersagbarkeit im Vergleich zu Bauteilen, die als \"Vorläufig\", \"Veraltet\" gekennzeichnet sind oder ein definiertes End-of-Life-Datum haben. Entwickler können diese Komponente mit dem Vertrauen integrieren, dass ihre Spezifikationen festgelegt sind und sie auf absehbare Zeit eine gültige Wahl bleiben wird, was den Re-Qualifizierungsaufwand für zukünftige Produktionsläufe reduziert.

10. Häufig gestellte Fragen

F: Was bedeutet \"Lebenszyklusphase: Revision 2\"?
A: Es zeigt an, dass dies die zweite offiziell freigegebene und festgelegte Version der Bauteilspezifikation ist. Frühere Revisionen (z.B. Revision 0 oder 1) können existiert haben. Revision 2 gilt als stabil für die Produktion.

F: Bedeutet \"Ablaufzeit: Unbegrenzt\", dass die Komponente niemals veraltet sein wird?
A: Es bedeutet, dass der Hersteller für diese spezifischeDokumentenrevisionkein Verfallsdatum festgelegt hat und nicht plant, sie in absehbarer Zeit als veraltet zu erklären. Die tatsächliche Bauteilproduktion kann jedoch basierend auf der Marktnachfrage irgendwann eingestellt werden, aber die Spezifikation bleibt als Referenz gültig.

F: Das Veröffentlichungsdatum ist 2014. Ist diese Komponente veraltet?
A: Nicht unbedingt. Ein Veröffentlichungsdatum 2014 für ein Revision-2-Dokument deutet darauf hin, dass die zugrunde liegende Technologie zu dieser Zeit ausgereift war. Viele grundlegende LED-Gehäuse haben eine Marktlebensdauer von mehreren Jahrzehnten. Die \"unbegrenzte\" Ablaufzeit unterstützt ihre anhaltende Relevanz. Prüfen Sie stets das neueste Datenblatt des Herstellers auf mögliche Aktualisierungen.

11. Praktischer Anwendungsfall

Szenario: Langlebige Industrie-Anzeigeleuchte
Ein Gerätehersteller entwirft ein Bedienfeld für Industrieanlagen, das zuverlässig für 15+ Jahre betrieben werden muss. Er wählt diese LED basierend auf ihrem dokumentierten \"Revision 2\"-Status und der \"unbegrenzten\" Ablaufzeit, was auf Designreife und stabile langfristige Spezifikationsverfügbarkeit hinweist. Das Designteam nutzt die Flussspannungs- und Stromparameter, um den Vorwiderstand auf der Leiterplatte zu dimensionieren. Es verwendet die Wärmewiderstandsdaten, um sicherzustellen, dass die kleine, der Anzeige gewidmete Leiterplattenfläche ausreichend Wärme abführt, um die Sperrschichttemperatur niedrig zu halten und damit die Ziellebensdauer zu erreichen. Die klare Polaritätskennzeichnung vereinfacht die Bestückung. Die stabilen Spezifikationen bedeuten, dass dieselbe Stückliste für den gesamten Produktionslauf verwendet werden kann, ohne Angst vor unangekündigten elektrischen Änderungen.

12. Funktionsprinzip

Eine LED ist eine Halbleiterdiode. Wenn eine Flussspannung an ihren Anschlüssen angelegt wird (Anode positiv gegenüber Kathode), rekombinieren Elektronen aus dem n-dotierten Halbleitermaterial mit Löchern aus dem p-dotierten Material im aktiven Bereich. Dieser Rekombinationsprozess setzt Energie in Form von Photonen (Licht) frei. Die spezifische Wellenlänge (Farbe) des emittierten Lichts wird durch die Bandlücke der verwendeten Halbleitermaterialien bestimmt (z.B. InGaN für Blau/Grün, AlInGaP für Rot/Amber). Weiße LEDs werden typischerweise erzeugt, indem ein blauer LED-Chip mit einem Phosphormaterial beschichtet wird, das einen Teil des blauen Lichts absorbiert und es als ein breiteres Spektrum von gelbem Licht wieder emittiert; die Mischung aus blauem und gelbem Licht wird als weiß wahrgenommen.

13. Entwicklungstrends

Die LED-Industrie entwickelt sich weiter. Trends umfassen eine steigendeLichtausbeute(mehr Lumen pro Watt), verbesserteFarbwiedergabe(höhere CRI- und R9-Werte für lebhafte Rottöne) und das Erreichen höherermaximaler Stromdichtenfür helleres Licht aus kleineren Gehäusen. Es gibt einen Trend zurMiniaturisierung(z.B. Mikro-LEDs) undIntegration, wie z.B. LEDs mit integrierten Treibern (IC-gesteuerte LEDs) oder Farbmischfähigkeiten.Smart-Lighting-Funktionen, einschließlich einstellbarem Weiß (CCT-Anpassung) und Vollfarbsteuerung, werden immer häufiger. Darüber hinaus bietet die Betonung vonQualitäts- und Zuverlässigkeitstestszusammen mit standardisiertenLebensdauerberichterstattungsmethodenwie TM-21 Entwicklern genauere Langzeitleistungsdaten. Das Konzept einer \"unbegrenzten\" Ablaufzeit für ein Datenblatt könnte seltener werden, da digitale Dokumentation dynamischere, lebendige Spezifikationen ermöglicht, aber der Bedarf an stabilen Referenzen für Produkte mit langen Lebenszyklen bleibt bestehen.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.