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LED-Komponenten-Datenblatt - Lebenszyklusphase Revision 2 - Technische Dokumentation

Technisches Datenblatt mit Details zur Lebenszyklusphase, Revisionshistorie und Freigabeinformationen für eine LED-Komponente. Enthält Spezifikationen und Anwendungsrichtlinien.
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PDF-Dokumentendeckel - LED-Komponenten-Datenblatt - Lebenszyklusphase Revision 2 - Technische Dokumentation

1. Produktübersicht

Dieses technische Dokument bietet umfassende Spezifikationen und Richtlinien für eine Leuchtdiode (LED)-Komponente. Der Schwerpunkt dieser Revision liegt in der Dokumentation der Lebenszyklusphase und der zugehörigen administrativen Daten. LEDs sind Halbleiterbauelemente, die elektrische Energie in sichtbares Licht umwandeln. Aufgrund ihrer Effizienz, Langlebigkeit und kompakten Bauweise finden sie breite Anwendung, von Kontrollleuchten und Hintergrundbeleuchtung bis hin zu Allgemeinbeleuchtung und Automobilbeleuchtung.

Der Kernvorteil dieser Komponente liegt in ihrem standardisierten Lebenszyklusmanagement, das Konsistenz und Rückverfolgbarkeit über Produktionschargen hinweg sicherstellt. Dies ist entscheidend für Hersteller und Entwickler, die eine zuverlässige und vorhersehbare Bauteilleistung über die gesamte Produktlebensdauer benötigen. Der Zielmarkt umfasst Hersteller von Industrieausrüstung, Produzenten von Unterhaltungselektronik und Anbieter von Beleuchtungslösungen, die Wert auf Bauteilzuverlässigkeit und Dokumentation legen.

2. Lebenszyklus- und Revisionsinformationen

Der bereitgestellte PDF-Inhalt zeigt einen einheitlichen Lebenszyklusstatus über mehrere Einträge hinweg.

2.1 Lebenszyklusphase

Die Lebenszyklusphase für diese Komponente ist dokumentiert alsRevision. Dies bedeutet, dass das Produktdesign, die Spezifikationen oder der Fertigungsprozess eine formale Änderung erfahren haben. Eine Revisionsphase folgt typischerweise auf eine Erstveröffentlichung und umfasst Aktualisierungen, die die Form, Passung oder Kernfunktion des Produkts nicht grundlegend verändern, jedoch Verbesserungen in Leistung, Materialien oder Dokumentationsklarheit beinhalten können.

2.2 Revisionsnummer

Die Revisionsnummer ist angegeben als2. Diese numerische Kennung verfolgt die Abfolge der formalen Änderungen an der Produktdokumentation und/oder dem Produkt selbst. Revision 2 zeigt an, dass dies die zweite größere dokumentierte Iteration seit der Erstveröffentlichung ist.

2.3 Freigabe- und Ablaufdetails

Das Freigabedatum für diese Revision ist aufgezeichnet als2014-12-01 18:09:04.0. Die Gültigkeitsdauer ist vermerkt alsUnbegrenzt. Diese Kombination deutet darauf hin, dass diese spezifische Revision zwar an einem festen Datum freigegeben wurde, die technischen Daten und Spezifikationen jedoch zu Informationszwecken kein geplantes Verfallsdatum haben. Für die aktive Fertigung und Beschaffung gilt der Status "unbegrenzt" typischerweise für die Gültigkeit der Datenblattinformationen, nicht für die Beschaffungsverfügbarkeit der Komponente, die den Produktlebenszyklusrichtlinien des Herstellers unterliegt.

3. Technische Parameter: Detaillierte objektive Interpretation

Während der bereitgestellte PDF-Ausschnitt auf administrative Daten beschränkt ist, würde ein Standard-LED-Datenblatt dieses Typs die folgenden technischen Abschnitte enthalten. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte, objektive Erklärung typischer Parameter.

3.1 Photometrische Eigenschaften

Photometrische Parameter beschreiben die Lichtausgabeeigenschaften, wie sie vom menschlichen Auge wahrgenommen werden.

3.2 Elektrische Parameter

Diese Parameter definieren die Betriebsbedingungen und elektrischen Grenzwerte der LED.

3.3 Thermische Eigenschaften

LED-Leistung und -Langlebigkeit sind sehr temperaturabhängig.

4. Erklärung des Binning-Systems

Aufgrund inhärenter Schwankungen in der Halbleiterfertigung werden LEDs nach der Produktion sortiert (gebinned), um Konsistenz zu gewährleisten.

4.1 Wellenlängen-/Farbtemperatur-Binning

LEDs werden in enge Wellenlängen- oder CCT-Bereiche gruppiert (z.B. 450-455nm, 5000K-5300K). Dies gewährleistet Farbgleichmäßigkeit innerhalb einer Charge, was für Anwendungen mit mehreren nebeneinander angeordneten LEDs entscheidend ist.

4.2 Lichtstrom-Binning

LEDs werden basierend auf ihrer gemessenen Lichtausgabe in Lichtstrom-Bins sortiert (z.B. 100-105 lm, 105-110 lm). Dies ermöglicht es Entwicklern, einen für ihre Anwendung und ihr Kosten-Ziel geeigneten Helligkeitsgrad auszuwählen.

4.3 Durchlassspannungs-Binning

Die Sortierung nach Durchlassspannung (z.B. 3,0-3,2V, 3,2-3,4V) hilft beim Entwurf effizienter Treiberschaltungen, insbesondere beim Reihenschalten mehrerer LEDs, da sie Stromungleichgewichte minimiert.

5. Leistungskurvenanalyse

Grafische Daten geben tiefere Einblicke in das LED-Verhalten unter variierenden Bedingungen.

5.1 Strom-Spannungs-Kennlinie (I-V-Kurve)

Diese Kurve zeigt die nichtlineare Beziehung zwischen Durchlassstrom und Durchlassspannung. Sie zeigt die erforderliche Schwellenspannung zum Einschalten der LED und wie Vf mit dem Strom ansteigt. Die Kurve ist wesentlich für die Auswahl von strombegrenzenden Widerständen oder den Entwurf von Konstantstrom-Treibern.

5.2 Temperatureigenschaften

Graphen zeigen typischerweise, wie Lichtstrom und Durchlassspannung mit steigender Sperrschichttemperatur variieren. Der Lichtstrom nimmt im Allgemeinen mit steigender Temperatur ab (thermisches Quenchen), während Vf leicht abnimmt. Diese Graphen sind entscheidend für die Leistungsvorhersage in realen, nicht-idealen thermischen Umgebungen.

5.3 Spektrale Leistungsverteilung (SPD)

Für weiße LEDs zeigt das SPD-Diagramm die relative Intensität des Lichts über das sichtbare Spektrum. Es offenbart die Peaks der blauen Pump-LED und die breite Phosphor-Emission und hilft, die CCT- und CRI-Eigenschaften visuell zu verstehen.

6. Mechanische und Verpackungsinformationen

Physikalische Spezifikationen gewährleisten die korrekte Integration in das Endprodukt.

6.1 Maßzeichnung

Eine detaillierte Zeichnung, die die genauen Abmessungen der LED zeigt, einschließlich Länge, Breite, Höhe und eventueller Linsenkontur. Entscheidend für das PCB-Footprint-Design und die Gewährleistung mechanischer Freiräume.

6.2 Lötflächen-Layout

Das empfohlene Kupferpad-Muster auf der Leiterplatte zum Löten. Es umfasst Pad-Größe, -Form und -Abstand, um zuverlässige Lötstellen, ordnungsgemäße Wärmeableitung und die Vermeidung von "Tombstoning" während des Reflow-Lötens sicherzustellen.

6.3 Polaritätskennzeichnung

Klare Kennzeichnung der Anode (+)- und Kathode (-)-Anschlüsse. Dies wird oft durch eine Kerbe, eine abgeschrägte Ecke, einen längeren Anschluss (für Durchsteckmontage) oder ein markiertes Pad auf dem Bauteilkörper angezeigt. Falsche Polarität verhindert das Leuchten der LED.

7. Löt- und Montagerichtlinien

7.1 Reflow-Lötprofil

Ein Zeit-Temperatur-Diagramm, das das empfohlene Reflow-Profil spezifiziert, einschließlich Vorwärm-, Halte-, Reflow-Spitzentemperatur- und Abkühlraten. Die Einhaltung dieses Profils (typischerweise mit einer Spitzentemperatur von etwa 260°C für einige Sekunden) ist entscheidend, um thermische Schäden am LED-Gehäuse oder internen Chip zu vermeiden.

7.2 Vorsichtsmaßnahmen und Handhabung

7.3 Lagerbedingungen

Lagern Sie die Bauteile in einer trockenen, inerten Umgebung (typischerweise<40°C und<60% relative Luftfeuchtigkeit) innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs. Feuchtigkeitsempfindliche Bauteile müssen möglicherweise vor der Verwendung getrocknet (gebacken) werden, wenn die Verpackung geöffnet und die Umgebungsfeuchtigkeit jenseits ihrer Bodenlebensdauer ausgesetzt war.

8. Verpackungs- und Bestellinformationen

8.1 Verpackungsspezifikationen

Details zur Lieferform der LEDs: Rollentyp (z.B. 12mm, 16mm), Bandbreite, Taschenabstand und Stückzahl pro Rolle (z.B. 2000 Stück). Diese Informationen sind für die Programmierung automatisierter Bestückungsmaschinen notwendig.

8.2 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

Informationen auf dem Rollenetikett, einschließlich Artikelnummer, Menge, Datumscode, Losnummer und Bin-Codes. Dies gewährleistet die Rückverfolgbarkeit bis zur Fertigungscharge.

8.3 Modellnummern-Regeln

Erklärung der Artikelnummern-Struktur, die typischerweise Schlüsselattribute wie Gehäusegröße, Farbe, Lichtstrom-Bin, Spannungs-Bin und Farbtemperatur kodiert. Das Verständnis hiervon ermöglicht eine präzise Bestellung.

9. Anwendungsempfehlungen

9.1 Typische Anwendungsszenarien

9.2 Designüberlegungen

10. Technischer Vergleich und Differenzierung

Beim Vergleich mit ähnlichen LED-Komponenten könnten wichtige Unterscheidungsmerkmale basierend auf einem typischen Datenblatt sein:

11. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

  1. F: Warum ist meine LED dunkler als erwartet?A: Wahrscheinliche Ursachen sind Betrieb unterhalb des empfohlenen Stroms, hohe Sperrschichttemperatur (schlechte Wärmeableitung) oder die Verwendung einer LED aus einem niedrigeren Lichtstrom-Bin als im Design spezifiziert.
  2. F: Kann ich die LED direkt mit einer 3,3V-Versorgung betreiben?A: Nein. Sie müssen einen Vorwiderstand oder einen Konstantstrom-Treiber verwenden, um den Strom zu begrenzen. Die Durchlassspannung ist eine Kenngröße, kein Nennwert. Das direkte Anlegen von 3,3V an eine 3,2V-LED könnte übermäßigen Stromfluss und Beschädigung verursachen.
  3. F: Was bedeutet "Unbegrenzt" als Ablaufdatum für das Datenblatt?A: Es bedeutet, dass die Informationen in dieser Revision des Dokuments als dauerhaft gültig für Referenzzwecke angesehen werden. Es garantiert nicht, dass die Komponente unbegrenzt verfügbar ist; dies unterliegt den Produktabkündigungsmitteilungen (EOL) des Herstellers.
  4. F: Wie interpretiere ich die Revisionsnummer?A: Revision 2 zeigt an, dass dies die zweite offizielle Version des Dokuments ist. Änderungen gegenüber Revision 1 könnten korrigierte Tippfehler, aktualisierte Testmethoden oder verfeinerte Spezifikationsgrenzen umfassen. Verwenden Sie für Designarbeiten stets die neueste Revision.

12. Praktische Anwendungsbeispiele

12.1 Designbeispiel: Arbeitsplatzleuchte

Ein Entwickler entwirft eine Architekten-Arbeitsplatzleuchte, die einen hohen CRI (Ra >90) für genaue Farbwiedergabe, eine warmweiße CCT (3000K) für visuellen Komfort und eine kompakte Bauform erfordert. Er wählt eine Mid-Power-LED mit einem geeigneten Lichtstrom-Bin. Die Design-Herausforderung ist das Wärmemanagement in einem kleinen Gehäuse. Die Lösung beinhaltet die Verwendung eines in den Lampenarm integrierten Aluminiumkühlkörpers und eines Konstantstrom-Treibers, der auf 80% des maximalen LED-Stroms eingestellt ist, um die Lebensdauer zu verlängern und die thermische Belastung zu reduzieren, während gleichzeitig die Lumen-Zielwerte erreicht werden.

12.2 Fertigungsbeispiel: Panel-Leuchtenproduktion

Eine Fabrik montiert LED-Panelleuchten. Um Farbgleichmäßigkeit über das gesamte Panel zu gewährleisten, beschaffen sie alle LEDs für einen einzelnen Produktionslauf aus denselben Wellenlängen- und Lichtstrom-Bin-Codes, wie in den Binning-Tabellen des Datenblatts spezifiziert. Während der Montage befolgen sie das empfohlene Reflow-Profil genau, um thermische Belastung zu vermeiden. Sie implementieren auch automatisierte optische Tests, um den Lichtstrom und die Farbkoordinaten jedes fertigen Panels anhand der aus den Datenblattspezifikationen abgeleiteten Sollwerte zu überprüfen.

13. Einführung in das Funktionsprinzip

Eine LED ist ein Halbleiter-Festkörperbauelement. Ihre Kernstruktur ist ein p-n-Übergang aus Verbindungshalbleitermaterialien (wie Galliumnitrid für blaue/weiße LEDs). Wenn eine Durchlassspannung angelegt wird, werden Elektronen aus dem n-dotierten Bereich und Löcher aus dem p-dotierten Bereich in den Übergangsbereich injiziert. Wenn sich ein Elektron mit einem Loch rekombiniert, fällt es auf ein niedrigeres Energieniveau und gibt Energie in Form eines Photons (Licht) frei. Die Wellenlänge (Farbe) des emittierten Lichts wird durch die Bandlücke des Halbleitermaterials bestimmt. Weiße LEDs werden typischerweise durch Beschichten eines blauen LED-Chips mit einem gelben Leuchtstoff erzeugt; ein Teil des blauen Lichts wird in gelbes Licht umgewandelt, und die Mischung aus blauem und gelbem Licht wird als weiß wahrgenommen.

14. Technologietrends und Entwicklungen

Die LED-Industrie entwickelt sich weiter mit mehreren klaren, objektiven Trends:

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.