Sprache auswählen

LED-Komponenten-Lebenszyklusdokument - Revision 3 - Veröffentlichungsdatum 05.12.2014 - Technische Spezifikation

Technische Dokumentation zur Lebenszyklusphase, Revisionsstatus und Veröffentlichungsinformationen einer LED-Komponente. Spezifiziert Revision 3 mit "Unbegrenzt" Gültigkeit, veröffentlicht am 5. Dezember 2014.
smdled.org | PDF Size: 0.1 MB
Bewertung: 4.5/5
Ihre Bewertung
Sie haben dieses Dokument bereits bewertet
PDF-Dokumentendeckel - LED-Komponenten-Lebenszyklusdokument - Revision 3 - Veröffentlichungsdatum 05.12.2014 - Technische Spezifikation

1. Dokumentenübersicht

Dieses technische Dokument dient als verbindliche Spezifikation für das Lebenszyklusmanagement einer spezifischen elektronischen Komponente, die hier kontextbezogen als LED identifiziert wird. Die Kerninformationen betreffen ihre Revisionshistorie und den Freigabestatus. Das Dokument ist strukturiert, um Ingenieuren, Einkaufsspezialisten und Qualitätssicherungspersonal klare, eindeutige Daten bezüglich der freigegebenen Version der Komponente und ihrer Gültigkeitsdauer bereitzustellen. Das Verständnis dieser Lebenszyklusinformationen ist entscheidend für die Gewährleistung von Designkonsistenz, Fertigungs-Wiederholbarkeit und langfristiger Lieferkettenstabilität in der Elektronikproduktentwicklung.

2. Kernparameter des Lebenszyklus

Das Dokument betont wiederholt einen einzigen, konsistenten Satz von Lebenszyklusparametern, was darauf hindeutet, dass dies der primäre Datenpunkt für den Status der Komponente ist.

2.1 Lebenszyklusphase

DieLebenszyklusphasewird explizit alsRevisionangegeben. Dies bedeutet, dass die Komponentenspezifikationen Änderungen gegenüber einer vorherigen Version erfahren haben. Eine Revisionsphase impliziert typischerweise funktionale oder parametrische Änderungen, die abwärtskompatibel sind oder geringfügige Anpassungen darstellen, im Gegensatz zu einer völlig neuen Produkteinführung oder einem End-of-Life-Status.

2.2 Revisionsnummer

Die zugehörigeRevisionsnummerfür diese Phase ist3. Diese Ganzzahl gibt die Abfolge der formalen Revisionen an. Revision 3 ersetzt alle vorherigen Revisionen (z.B. Revision 1, Revision 2). Es ist für Anwender unerlässlich, diese spezifische Revisionsnummer in allen Design-Dateien, Stücklisten (BOMs) und Qualitätsdokumenten zu referenzieren, um Diskrepanzen zu vermeiden.

2.3 Gültigkeitsdauer

DieGültigkeitsdauerist definiert alsUnbegrenzt. Dies ist eine bedeutende Deklaration, die bedeutet, dass für diese spezifische Revision unter normalen Umständen kein geplantes Ablauf- oder Obsoleszenzdatum vorgesehen ist. Die Komponente ist für eine fortlaufende, langfristige Produktionsverfügbarkeit vorgesehen. Dieser Status bietet Lieferkettensicherheit für Produkte, die mit dieser Komponente entwickelt wurden.

2.4 Veröffentlichungsdatum

DasVeröffentlichungsdatumist präzise mit dem Zeitstempel05.12.2014 11:59:33.0versehen. Dies markiert das offizielle Datum und die Uhrzeit, zu der Revision 3 für die Produktion und Designnutzung freigegeben wurde. Alle Spezifikationen im vollständigen Datenblatt (impliziert durch diesen Header) sind ab diesem Zeitpunkt gültig.

3. Analyse der technischen Parameter

Während der bereitgestellte Ausschnitt sich auf Lebenszyklus-Metadaten konzentriert, würde ein vollständiges technisches Datenblatt für eine LED-Komponente umfangreiche Parameter enthalten. Die folgenden Abschnitte beschreiben die typischen Datenkategorien, die solche Lebenszyklusinformationen begleiten, basierend auf der Standardpraxis der Branche für LED-Dokumentation.

3.1 Photometrische Eigenschaften

Photometrische Parameter definieren die Lichtausbeute und -qualität. Zu den Schlüsselspezifikationen gehört der Lichtstrom (gemessen in Lumen, lm), der die gesamte sichtbare Lichtausbeute angibt. Die Lichtstärke (gemessen in Candela, cd) beschreibt die Lichtleistung pro Raumwinkeleinheit. Die korrelierte Farbtemperatur (CCT, gemessen in Kelvin, K) spezifiziert, ob das Licht warm-, neutral- oder kaltweiß erscheint. Der Farbwiedergabeindex (CRI, Ra) ist ein Maß dafür, wie genau die Lichtquelle die Farben von Objekten im Vergleich zu einer natürlichen Lichtquelle wiedergibt, wobei höhere Werte (nahe 100) besser sind. Die dominante Wellenlänge oder Spitzenwellenlänge definiert die wahrgenommene Farbe für monochromatische LEDs.

3.2 Elektrische Parameter

Elektrische Eigenschaften sind grundlegend für den Schaltungsentwurf. Die Durchlassspannung (Vf) ist der Spannungsabfall über der LED bei einem spezifizierten Betriebsstrom, typischerweise als Bereich angegeben (z.B. 2,8V bis 3,4V). Der Durchlassstrom (If) ist der empfohlene Betriebsstrom, oft ein Nennwert wie 20mA, 60mA oder 150mA, abhängig vom Gehäuse und der Leistungsklasse. Die Sperrspannung (Vr) gibt die maximale Spannung an, die die LED in Sperrrichtung aushalten kann. Die Verlustleistung (Pd) ist die maximal zulässige Leistung, die das Gehäuse verarbeiten kann, unter Berücksichtigung elektrischer und thermischer Grenzen.

3.3 Thermische Eigenschaften

Das Wärmemanagement ist entscheidend für die LED-Leistung und -Lebensdauer. Der thermische Widerstand Junction-to-Ambient (RθJA) quantifiziert, wie effektiv Wärme vom Halbleiterübergang zur Umgebungsluft abgeführt wird. Ein niedrigerer Wert zeigt eine bessere Wärmeableitung an. Die maximale Sperrschichttemperatur (Tj max) ist die höchstzulässige Temperatur am LED-Chip selbst; das Überschreiten dieses Limits reduziert die Lebensdauer drastisch und kann zu sofortigem Ausfall führen. Diese Parameter bestimmen die notwendige Kühlkörper- oder Leiterplattenauslegung für einen zuverlässigen Betrieb.

4. Binning- und Sortiersystem

Die LED-Fertigung führt zu natürlichen Schwankungen. Ein Binning-System kategorisiert Komponenten in Gruppen mit eng kontrollierten Parametern.

4.1 Wellenlängen- / Farbtemperatur-Binning

Weiße LEDs werden anhand ihrer CCT (z.B. 2700K, 3000K, 4000K, 5000K, 6500K) und oft innerhalb eines MacAdam-Ellipsenschritts (z.B. 2-Schritt, 3-Schritt) sortiert, um Farbkonstanz zu gewährleisten. Farbige LEDs werden nach dominanter Wellenlänge gebinnt (z.B. 625nm ± 2nm).

4.2 Lichtstrom-Binning

LEDs werden nach ihrer Lichtausbeute bei einem Standardteststrom sortiert. Bins werden durch einen Mindest- und/oder Maximalwert für den Lichtstrom definiert (z.B. Bin A: 20-22 lm, Bin B: 22-24 lm). Dies ermöglicht es Designern, die passende Helligkeitsklasse für ihre Anwendung auszuwählen.

4.3 Durchlassspannungs-Binning

Um die Treiberauslegung zu vereinfachen und eine gleichmäßige Stromverteilung in Arrays sicherzustellen, können LEDs nach ihrem Durchlassspannungsabfall bei einem spezifizierten Teststrom gebinnt werden (z.B. Vf Bin 1: 3,0V-3,2V, Vf Bin 2: 3,2V-3,4V).

5. Analyse der Leistungskurven

Grafische Daten bieten tiefere Einblicke in das Komponentenverhalten unter variierenden Bedingungen.

5.1 Strom-Spannungs-Kennlinie (I-V-Kurve)

Die I-V-Kurve zeigt die nichtlineare Beziehung zwischen Durchlassstrom und Durchlassspannung. Sie ist wesentlich für die Bestimmung des Arbeitspunkts und den Entwurf der strombegrenzenden Schaltung (z.B. Widerstand oder Konstantstromtreiber). Die Kurve zeigt typischerweise einen steilen Einschaltpunkt bei der Schwellenspannung.

5.2 Temperatureigenschaften

Grafiken veranschaulichen, wie sich Schlüsselparameter mit der Temperatur ändern. Der Lichtstrom nimmt typischerweise mit steigender Sperrschichttemperatur ab. Die Durchlassspannung sinkt ebenfalls mit steigender Temperatur, was die Stromregelung beeinflussen kann, wenn sie nicht ordnungsgemäß gehandhabt wird. Diese Kurven sind entscheidend für den Entwurf von Systemen, die die Leistung über den vorgesehenen Betriebstemperaturbereich aufrechterhalten.

5.3 Spektrale Leistungsverteilung (SPD)

Das SPD-Diagramm stellt die relative Intensität des emittierten Lichts bei jeder Wellenlänge dar. Für weiße LEDs zeigt es den blauen Pump-Peak und das breitere, durch Phosphor konvertierte Spektrum. Diese Grafik ist entscheidend für die Analyse von Farbqualitätsmetriken wie CRI und für Anwendungen mit spezifischer spektraler Empfindlichkeit.

6. Mechanische und Verpackungsinformationen

Physikalische Spezifikationen gewährleisten den korrekten Sitz und die Montage.

6.1 Maßzeichnung

Eine detaillierte mechanische Zeichnung liefert alle kritischen Abmessungen: Länge, Breite, Höhe, Anschlussabstand und etwaige Toleranzen. Dies ist für das Leiterplatten-Footprint-Design und die Sicherstellung von Freiräumen in der Endmontage erforderlich.

6.2 Lötflächen-Layout

Das empfohlene Leiterplatten-Land Pattern (Lötflächengeometrie und -größe) wird spezifiziert, um eine zuverlässige Lötstellenbildung während des Reflow- oder Wellenlötens sicherzustellen. Dies umfasst die Abmessungen der Lötstoppmaskenöffnungen.

6.3 Polaritätskennzeichnung

Die Methode zur Identifizierung von Anode und Kathode ist klar angegeben, typischerweise durch eine Markierung auf der Komponente (z.B. eine Kerbe, ein Punkt, eine grüne Linie oder eine abgeschnittene Ecke) oder durch asymmetrische Anschlusslängen. Die korrekte Polarität ist für die Funktion essentiell.

7. Löt- und Montagerichtlinien

7.1 Reflow-Lötprofil

Ein empfohlenes Reflow-Temperaturprofil wird bereitgestellt, einschließlich Vorwärm-, Halte-, Reflow-Spitzentemperatur (typischerweise nicht über 260°C für eine bestimmte Zeit, z.B. 10 Sekunden über 240°C) und Abkühlraten. Die Einhaltung dieses Profils verhindert thermische Schäden am LED-Gehäuse und am internen Chip.

7.2 Handhabungshinweise

Vorsichtsmaßnahmen umfassen den Einsatz von ESD-Schutz (elektrostatische Entladung) während der Handhabung, die Vermeidung mechanischer Belastung der Linse und die Verhinderung von Kontamination der optischen Oberfläche. Einige LEDs sind feuchtigkeitsempfindlich und erfordern möglicherweise ein Trocknen vor dem Löten, wenn die Verpackung Feuchtigkeit ausgesetzt war.

7.3 Lagerbedingungen

Ideale Lagerbedingungen werden spezifiziert, üblicherweise in einer kühlen, trockenen Umgebung mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit (z.B. <40% relative Luftfeuchtigkeit bei 25°C), um Feuchtigkeitsaufnahme und Materialdegradation zu verhindern.

8. Anwendungsempfehlungen

8.1 Typische Anwendungsschaltungen

Grundlegende Anwendungsschaltungen werden gezeigt, wie eine einfache Reihenwiderstandsschaltung für Niedrigstrom-Indikatoren oder eine Konstantstrom-Treiberschaltung für Power-LEDs. Entwurfsgleichungen zur Berechnung des strombegrenzenden Widerstands sind oft enthalten.

8.2 Designüberlegungen

Wichtige Überlegungen umfassen das Wärmemanagement (Leiterplatten-Kupferfläche, Kühlkörper), das optische Design (Linsen, Reflektoren), die elektrische Layoutgestaltung zur Minimierung von Störungen sowie Derating-Richtlinien für den Betrieb bei erhöhten Temperaturen, um langfristige Zuverlässigkeit sicherzustellen.

9. Zuverlässigkeit und Lebensdauer

Obwohl nicht im Ausschnitt enthalten, definiert ein vollständiges Datenblatt die Lebensdauererwartung, oft ausgedrückt als L70 oder L50 (Zeit bis der Lichtstrom auf 70% oder 50% des Anfangswerts abfällt) unter spezifizierten Betriebsbedingungen (z.B. 25°C Umgebungstemperatur, Nennstrom). Dies basiert auf beschleunigten Lebensdauertests und ist ein kritischer Parameter für Beleuchtungsanwendungen.

10. Interpretation der bereitgestellten Daten

Die wiederholten Zeilen im bereitgestellten PDF-Inhalt deuten stark auf einen Dokumentenkopf oder -fuß hin, der auf jeder Seite erscheint. Der einzelne Datensatz--Lebenszyklusphase: Revision : 3, Gültigkeitsdauer: Unbegrenzt, Veröffentlichungsdatum: 2014-12-05--ist die konsistente, definierende Metadateninformation für die gesamte begleitende technische Spezifikation. Ingenieure müssen überprüfen, dass jede gedruckte oder heruntergeladene Kopie des vollständigen Datenblatts diese exakte Revisions- und Veröffentlichungsinformation trägt, um sicherzustellen, dass sie mit den korrekten und aktuellen Spezifikationen arbeiten. Die "Unbegrenzte" Gültigkeitsdauer für Revision 3, veröffentlicht Ende 2014, deutet auf eine ausgereifte, stabile Produktversion hin, die für den Langzeiteinsatz qualifiziert ist und erhebliche Lieferkettenvorhersagbarkeit für Designs bietet, die nach diesem Datum implementiert wurden.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.