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Mini-Top Infrarot-LED HIR67-21C/L11/TR8 Datenblatt - 850nm Spitzenwellenlänge - 120° Abstrahlwinkel - 65mA Durchlassstrom - Technisches Dokument auf Deutsch

Vollständiges technisches Datenblatt für die HIR67-21C/L11/TR8 Mini-Top Infrarot-LED. Merkmale: 850nm Spitzenwellenlänge, 120° Abstrahlwinkel, niedrige Durchlassspannung und SMD-Gehäuse. Enthält Spezifikationen, Kennlinien und Anwendungsrichtlinien.
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PDF-Dokumentendeckel - Mini-Top Infrarot-LED HIR67-21C/L11/TR8 Datenblatt - 850nm Spitzenwellenlänge - 120° Abstrahlwinkel - 65mA Durchlassstrom - Technisches Dokument auf Deutsch

1. Produktübersicht

Die HIR67-21C/L11/TR8 ist eine leistungsstarke Infrarot (IR)-Emissionsdiode für Oberflächenmontage (SMD). Sie ist in einem miniaturisierten, flachkuppligen SMD-Gehäuse aus klarem Kunststoff untergebracht, das gleichzeitig als Linse fungiert. Die Diode ist für eine Emissionsspitzenwellenlänge von 850nm ausgelegt, wodurch sie spektral auf gängige Silizium-Fotodioden und Fototransistoren abgestimmt ist. Diese Abstimmung ist entscheidend für die Maximierung der Detektionseffizienz in optoelektronischen Systemen.

Ihre Kernvorteile umfassen eine niedrige Durchlassspannung, die zur Energieeffizienz beiträgt, sowie Kompatibilität mit Standard-Infrarot- und Dampfphasen-Reflow-Lötverfahren. Die Komponente erfüllt zudem wichtige Umwelt- und Sicherheitsstandards: Sie ist bleifrei, RoHS-konform, EU-REACH-konform und halogenfrei, wobei spezifische Grenzwerte für Brom- und Chlorgehalt eingehalten werden.

Der Zielmarkt für diese IR-LED erstreckt sich über verschiedene Konsumgüter- und Industrie-Elektroniksektoren, in denen zuverlässige, nicht sichtbare Lichtsensorik erforderlich ist.

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Maximalwerte

Diese Werte definieren die Grenzen, deren Überschreitung zu dauerhaften Schäden am Bauteil führen kann. Ein Betrieb unter diesen Bedingungen ist nicht garantiert.

2.2 Elektro-optische Kenngrößen (Ta=25°C)

Diese Parameter definieren die Leistung des Bauteils unter typischen Betriebsbedingungen.

3. Analyse der Kennlinien

Das Datenblatt enthält mehrere charakteristische Kurven, die für Schaltungsdesign und thermisches Management wesentlich sind.

3.1 Verlustleistung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur

Dieses Diagramm zeigt, wie die maximal zulässige Verlustleistung mit steigender Umgebungstemperatur abnimmt. Entwickler müssen diese Kurve nutzen, um sicherzustellen, dass die LED innerhalb ihres sicheren Betriebsbereichs arbeitet, insbesondere in Hochtemperaturanwendungen. Die Degradation ist linear, beginnend bei 130mW bei 25°C und erreicht Null bei der maximalen Sperrschichttemperatur.

3.2 Spektrale Verteilung

Die spektrale Verteilungskurve stellt die relative Intensität über der Wellenlänge dar. Sie bestätigt die Spitzenemission bei 850nm und die ungefähre spektrale Bandbreite von 45nm. Diese Information ist entscheidend für die Auswahl passender Fotodetektoren und optischer Filter.

3.3 Durchlassstrom in Abhängigkeit von der Durchlassspannung (IV-Kennlinie)

Diese nichtlineare Beziehung ist entscheidend für den Entwurf der strombegrenzenden Schaltung. Die Kurve zeigt, dass ein kleiner Spannungsanstieg über den typischen VF-Wert hinaus zu einem großen, potenziell schädlichen Stromanstieg führen kann, was die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Stromregelung (z.B. durch einen Vorwiderstand oder Konstantstromtreiber) unterstreicht.

3.4 Relative Strahlungsstärke in Abhängigkeit vom Winkel

Dieses Polardiagramm stellt den 120-Grad-Abstrahlwinkel visuell dar. Die Intensität ist bei 0 Grad (senkrecht zur LED-Oberfläche) am höchsten und nimmt symmetrisch auf 50% ihres Maximalwerts bei ±60 Grad von der Mitte ab.

4. Mechanische und Verpackungsinformationen

4.1 Gehäuseabmessungen

Die LED wird in einem kompakten SMD-Gehäuse geliefert. Wichtige Abmessungen sind Gehäusegröße, Anschlussabstand und Gesamthöhe. Alle Maße sind in Millimetern mit einer Standardtoleranz von ±0,1mm, sofern nicht anders angegeben. Das flachkupplige Linsendesign trägt zum weiten Abstrahlwinkel bei.

4.2 Polaritätskennzeichnung

Die Kathode ist typischerweise durch eine Markierung auf dem Gehäuse gekennzeichnet, wie z.B. eine Kerbe, einen Punkt oder einen gekürzten Anschluss. Während der Bestückung muss die korrekte Polarität beachtet werden, um Schäden durch Sperrspannung zu vermeiden.

4.3 Spezifikationen für Trägerband und Rolle

Die Bauteile werden auf 8mm breitem Trägerband auf Rollen mit 7 Zoll Durchmesser geliefert, was dem Standard für automatisierte Bestückungsanlagen entspricht. Jede Rolle enthält 2000 Stück. Detaillierte Abmessungen des Trägerbands (Taschengröße, Teilung usw.) werden angegeben, um die Kompatibilität mit automatischen Bestückungsgeräten sicherzustellen.

5. Richtlinien für Lötung und Bestückung

5.1 Lagerung und Feuchtigkeitsempfindlichkeit

Die LEDs sind feuchtigkeitsempfindlich (MSL). Vorsichtsmaßnahmen umfassen:

5.2 Reflow-Lötung

Ein empfohlenes bleifreies Reflow-Temperaturprofil wird bereitgestellt. Wichtige Punkte:

5.3 Handlötung und Reparatur

Falls Handlötung notwendig ist:

6. Anwendungsvorschläge

6.1 Typische Anwendungsszenarien

Das Datenblatt listet mehrere Anwendungen auf, darunter:

6.2 Design-Überlegungen

Strombegrenzung:Dies ist der kritischste Designaspekt. Ein externer Vorwiderstand ist zwingend erforderlich, um den Betriebsstrom einzustellen und die LED vor Überstrom durch geringe Spannungsschwankungen zu schützen. Der Widerstandswert (R) kann mit dem Ohmschen Gesetz berechnet werden: R = (Versorgungsspannung - VF) / IF, wobei VF die Durchlassspannung aus dem Datenblatt beim gewünschten Strom IF ist.
Thermisches Management:Für Dauerbetrieb nahe dem maximalen Nennstrom oder bei hohen Umgebungstemperaturen ist das Leiterplattenlayout zur Wärmeableitung zu berücksichtigen. Sicherstellen, dass die Verlustleistung (Pd = VF * IF) den aus der "Verlustleistung vs. Temperatur"-Kurve abgeleiteten maximalen Wert nicht überschreitet.
Optisches Design:Der 120° breite Strahl eignet sich für Anwendungen, die eine große Abdeckung erfordern. Für fokussiertere Strahlen können externe Linsen oder Reflektoren erforderlich sein. Sicherstellen, dass das Gehäusematerial für 850nm IR-Licht durchlässig ist.

7. Technischer Vergleich und Differenzierung

Obwohl das Datenblatt keine spezifischen Konkurrenzprodukte vergleicht, bietet die HIR67-21C/L11/TR8 eine Kombination von Merkmalen, die sie gut am Markt positioniert:

8. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

F: Warum ist ein strombegrenzender Widerstand absolut notwendig?
A: Die IV-Kennlinie zeigt den exponentiellen Zusammenhang zwischen Strom und Spannung der LED. Ein kleiner Anstieg der Versorgungsspannung über den Nenn-VF-Wert hinaus verursacht einen sehr großen, potenziell zerstörerischen Stromanstieg. Ein Vorwiderstand sorgt für einen linearen Spannungsabfall, stabilisiert den Strom und schützt die LED.

F: Kann ich diese LED direkt von einem 3,3V- oder 5V-Mikrocontroller-Pin ansteuern?
A: Nein. Mikrocontroller-Pins haben eine begrenzte Stromquellen-/Senkenfähigkeit (oft 20-40mA) und sind nicht für den direkten Antrieb von Leistungs-LEDs ausgelegt. Außerdem benötigen Sie immer noch einen Vorwiderstand. Verwenden Sie den Mikrocontroller-Pin, um einen Transistor oder MOSFET zu steuern, der den für die LED erforderlichen höheren Strom schaltet.

F: Was bedeutet "spektral auf Silizium-Fotodiode abgestimmt"?
A: Silizium-Fotodetektoren haben ihre maximale Empfindlichkeit im nahen Infrarotbereich, etwa bei 800-900nm. Die Spitzenwellenlänge von 850nm dieser LED liegt in dieser hochsensiblen Zone, was eine maximale Umwandlung des emittierten Lichts in elektrischen Strom durch den Detektor gewährleistet und so ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis des Systems ermöglicht.

F: Wie interpretiere ich die Bedingung "Pulsbreite ≦100μs , Tastverhältnis≦1%" für den 100mA-Test?
A: Dies bedeutet, dass die höheren Werte für Strahlungsstärke und Durchlassspannung bei 100mA nur gültig sind, wenn die LED gepulst und nicht mit Gleichstrom betrieben wird. Der Puls muss 100 Mikrosekunden oder kürzer sein, und die Zeit zwischen den Pulsen muss lang genug sein, damit das durchschnittliche Tastverhältnis 1% oder weniger beträgt (z.B. ein 100μs-Puls alle 10ms). Dies verhindert übermäßige Erwärmung.

9. Praktischer Design- und Anwendungsfall

Fall: Entwurf eines einfachen Objekterkennungssensors.
Ziel:Erkennen, wenn ein Objekt zwischen einer IR-LED und einem Fototransistor hindurchgeht.
Komponenten:HIR67-21C/L11/TR8 IR-LED, passender Silizium-Fototransistor, Widerstände, Komparator/Operationsverstärker oder Mikrocontroller.
Schritte:

  1. LED-Ansteuerschaltung:Die LED mit einer 5V-Versorgung betreiben. Einen Betriebsstrom wählen, z.B. 20mA für gute Intensität und Lebensdauer. Den Vorwiderstand berechnen: R = (5V - 1,45V) / 0,020A = 177,5Ω. Einen Standard-180Ω-Widerstand verwenden. Prüfen, ob die Verlustleistung in Widerstand und LED akzeptabel ist.
  2. Detektorschaltung:Den Fototransistor gegenüber der LED und ausgerichtet platzieren. Wenn der IR-Strahl ununterbrochen ist, leitet der Fototransistor und erzeugt einen Spannungsabfall über einem Lastwiderstand. Wenn ein Objekt den Strahl blockiert, hört der Fototransistor auf zu leiten und die Spannung ändert sich.
  3. Signalaufbereitung:Diese Spannungsänderung kann in einen Komparator eingespeist werden, um ein sauberes digitales Signal zu erzeugen, oder direkt in einen Analog-Digital-Wandler (ADC)-Pin eines Mikrocontrollers für anspruchsvollere Verarbeitung.
  4. Überlegungen:Den Aufbau vor Umgebungslicht (das IR enthält) abschirmen, um Fehlauslösungen zu verhindern. Der 120°-Strahl der LED hilft bei der Ausrichtungstoleranz, kann aber eine Röhre oder Blende erfordern, um den Erfassungsweg genauer zu definieren.

10. Funktionsprinzip

Infrarot-Licht emittierende Dioden (IR-LEDs) arbeiten nach dem gleichen Grundprinzip wie sichtbare LEDs: Elektrolumineszenz in einem Halbleitermaterial. Wird eine Durchlassspannung an den p-n-Übergang angelegt, rekombinieren Elektronen aus dem n-Gebiet mit Löchern aus dem p-Gebiet. Dieses Rekombinationsereignis setzt Energie frei. Bei einer IR-LED wird das Halbleitermaterial (in diesem Fall Gallium-Aluminium-Arsenid - GaAlAs) so gewählt, dass die Energiebandlücke der Emission von Photonen im Infrarotspektrum entspricht (Wellenlängen länger als sichtbares rotes Licht, typischerweise 700nm bis 1mm). Die 850nm-Wellenlänge liegt im "nahen Infrarot" (NIR)-Bereich, der für das menschliche Auge unsichtbar, aber von siliziumbasierten Sensoren leicht detektierbar ist. Das flachkupplige klare Epoxidharzgehäuse dient sowohl als Umweltschutz als auch als Linse, um das Strahlungsprofil des emittierten Lichts zu formen.

11. Entwicklungstrends

Das Gebiet der Infrarot-Optoelektronik entwickelt sich ständig weiter. Wichtige Trends, die für Komponenten wie die HIR67-21C/L11/TR8 relevant sind, umfassen:

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.