Sprache auswählen

LTW-C230DS Reverse-Mount SMD LED Datenblatt - InGaN Weiß - 20mA - 72mW - Technisches Dokument

Vollständiges technisches Datenblatt für die LTW-C230DS Reverse-Mount SMD LED. Enthält Spezifikationen, Binning-Codes, Gehäuseabmessungen, Lötrichtlinien und Anwendungshinweise.
smdled.org | PDF Size: 0.7 MB
Bewertung: 4.5/5
Ihre Bewertung
Sie haben dieses Dokument bereits bewertet
PDF-Dokumentendeckel - LTW-C230DS Reverse-Mount SMD LED Datenblatt - InGaN Weiß - 20mA - 72mW - Technisches Dokument

Inhaltsverzeichnis

1. Produktübersicht

Dieses Dokument enthält die vollständigen technischen Spezifikationen für eine hochhelle, reverse-mount Oberflächenmontage (SMD) LED. Die Komponente ist für automatisierte Bestückungsprozesse konzipiert und entspricht den RoHS- und Green-Product-Standards. Ihre Hauptanwendung liegt in der Hintergrundbeleuchtung und als Statusanzeige in Unterhaltungselektronik, Bürogeräten und Kommunikationsgeräten, wo zuverlässige, kompakte Beleuchtung erforderlich ist.

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Maximalwerte

Die Komponente ist für den Betrieb innerhalb strenger umwelt- und elektrischer Grenzwerte ausgelegt, um langfristige Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Die absoluten Maximalwerte definieren die Schwellen, deren Überschreitung zu dauerhaften Schäden führen kann.

Kritischer Hinweis:Die Komponente ist nicht für den Betrieb unter Sperrspannung ausgelegt. Das Anlegen einer kontinuierlichen Sperrspannung kann zu sofortigem Ausfall führen.

2.2 Elektrische & Optische Kenngrößen

Diese Parameter werden bei einer Umgebungstemperatur (Ta) von 25°C gemessen und definieren die typische Leistung der LED.

Messhinweise:Die Lichtstärke wird mit Geräten gemessen, die auf die CIE-Photopische-Augenempfindlichkeitskurve kalibriert sind. Vorsichtsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung (ESD) sind während der Handhabung zwingend erforderlich, um Schäden zu vermeiden.

3. Erläuterung des Binning-Systems

Um Konsistenz in der Massenproduktion zu gewährleisten, werden LEDs nach Leistungsklassen sortiert. Dies ermöglicht es Entwicklern, Bauteile auszuwählen, die spezifische Anforderungen an Spannung, Helligkeit und Farbe erfüllen.

3.1 Durchlassspannungs-Bins (VF)

LEDs werden basierend auf ihrer Durchlassspannung bei 20mA kategorisiert. Jede Bin hat eine Toleranz von ±0,1V.

3.2 Lichtstärke-Bins (IV)

LEDs werden nach ihrer minimalen Lichtleistung sortiert, wobei jede Bin eine Toleranz von ±15% aufweist.

3.3 Farbton-Bins (Farbe)

Der Weißpunkt wird innerhalb spezifischer Vierecke im CIE-1931-Diagramm definiert, bezeichnet als S1, S2, S3 und S4. Jede Bin hat präzise (x, y)-Koordinatengrenzen mit einer Toleranz von ±0,01. Dieses System gewährleistet Farbgleichheit über mehrere LEDs in einer Baugruppe hinweg.

4. Analyse der Kennlinien

Obwohl im Datenblatt auf spezifische grafische Kurven verwiesen wird (z.B. Abb.6 für den Abstrahlwinkel), ist deren Interpretation für das Design entscheidend.

5. Mechanische & Verpackungsinformationen

5.1 Gehäuseabmessungen

Die LED entspricht einer EIA-Standardgehäuseform für Reverse-Mount-Komponenten. Die wichtigsten Maßtoleranzen betragen ±0,10 mm, sofern nicht anders angegeben. Das Gehäuse verfügt über eine gelbe Linse, die den InGaN-Halbleiterchip beherbergt.

5.2 Polaritätskennzeichnung

Als Reverse-Mount-Komponente wird die Polarität (Anode/Kathode) durch die Gehäusestruktur oder eine Markierung auf der Band- und Rollenverpackung angezeigt. Die korrekte Ausrichtung während der Bestückung ist für die Schaltungsfunktion wesentlich.

5.3 Vorgeschlagenes Lötpad-Layout

Ein empfohlenes Land Pattern (Footprint) wird bereitgestellt, um eine ordnungsgemäße Lötstellenbildung, mechanische Stabilität und Wärmemanagement während des Reflow-Lötens zu gewährleisten. Die Einhaltung dieses Layouts minimiert "Tombstoning" und verbessert die Zuverlässigkeit.

6. Löt- & Bestückungsrichtlinien

6.1 Reflow-Lötprofil

Die LED ist mit Infrarot (IR)-Reflow-Prozessen kompatibel. Ein empfohlenes Profil wird bereitgestellt, das den JEDEC-Standards entspricht.

Hinweis:Das tatsächliche Profil muss für das spezifische PCB-Design, die verwendete Lötpaste und den Ofen charakterisiert werden.

6.2 Handlöten (falls erforderlich)

Falls manuelles Löten erforderlich ist, ist äußerste Vorsicht geboten:

6.3 Lagerbedingungen

Die Feuchtigkeitssensitivität ist ein kritischer Faktor für SMD-Komponenten.

Es sollten nur spezifizierte Reinigungsmittel verwendet werden, um Schäden am LED-Gehäuse oder der Linse zu vermeiden.

Empfohlene Lösungsmittel:

7.1 Band- und Rollenspezifikationen

Die LEDs werden in industrieüblicher Verpackung für automatisierte Pick-and-Place-Maschinen geliefert.

Trägerband:

8.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

Diese LED ist für gewöhnliche elektronische Geräte konzipiert, einschließlich Geräten der Büroautomatisierung, Kommunikationsgeräten und Haushaltsgeräten. Sie ist nicht für sicherheitskritische Anwendungen ausgelegt, bei denen ein Ausfall Leben oder Gesundheit gefährden könnte (z.B. Luftfahrt, medizinische Lebenserhaltungssysteme). Für solche Anwendungen ist eine Konsultation mit dem Hersteller bezüglich hochzuverlässiger Baureihen zwingend erforderlich.

8.2 Schaltungsdesign

Strombegrenzung:

Der weite Abstrahlwinkel von 130 Grad bietet gute Sichtbarkeit außerhalb der Achse, was sie für Statusanzeigen geeignet macht, die aus verschiedenen Blickwinkeln sichtbar sein müssen.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale dieser Komponente sind ihr

Reverse-Mount-Design und ihreInGaN-basierte weißeReverse-Mount vs. Top-View:Reverse-Mount- (oder Bottom-View-) LEDs emittieren Licht durch das Substrat und aus der Seite des Gehäuses gegenüber der Montagefläche. Dies ist ideal für Anwendungen, bei denen die LED auf der Unterseite einer Leiterplatte montiert ist und Licht durch ein Loch oder einen Lichtleiter scheinen soll, was ein glattes, bündiges Erscheinungsbild erzeugt. emission.

Die Durchlassspannung liegt zwischen 2,8 V und 3,6 V. Das direkte Anschließen an eine 3,3-V-Versorgung könnte bei vielen Einheiten (insbesondere denen in den D7- oder D8-Spannungsbins) zu einem Strom über 20 mA führen, was zu schnellem Leistungsabfall oder Ausfall führt. Ein strombegrenzender Widerstand oder Regler ist immer erforderlich.

10.2 Was bedeutet der Bin-Code auf der Verpackung?

No.Der Bin-Code gibt die Leistungsklasse für diese spezifische Charge von LEDs an. Er kombiniert typischerweise Codes für Lichtstärke (IV), Durchlassspannung (VF) und Farbton (Farbe). Beispielsweise könnte ein Code "T-D8-S2" lauten, was bedeutet, dass er in den T-Helligkeits-Bin, den D8-Spannungs-Bin und den S2-Farb-Bin fällt. Dies ermöglicht eine präzise Auswahl für farb- oder helligkeitskritische Anwendungen.

10.3 Wie interpretiere ich das Farbdiagramm und die S1-S4-Bins?

Das CIE-1931-Diagramm ist eine Farbkarte. Die (x, y)-Koordinaten aus dem Datenblatt (z.B. 0,294, 0,286) markieren einen Punkt, der die weiße Farbe der LED darstellt. Die S1-S4-Bins sind definierte Bereiche (Vierecke) auf dieser Karte. Alle LEDs aus einem bestimmten Bin haben Farbkoordinaten, die innerhalb ihres spezifischen Bereichs liegen, was eine visuelle Farbabstimmung zwischen verschiedenen Einheiten gewährleistet.

10.4 Warum ist die Lagerfeuchtigkeit so wichtig?

SMD-Gehäuse können Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Während des Hochtemperatur-Reflow-Lötprozesses kann diese aufgenommene Feuchtigkeit schnell zu Dampf werden und Druck im Gehäuse erzeugen. Dies kann zu "Popcorning" führen – innerer Delamination oder Rissen in der Epoxidlinse oder der Chip-Verbindung, was zu sofortigem Ausfall oder reduzierter Langzeit-Zuverlässigkeit führt. Die Lagerrichtlinien verhindern eine übermäßige Feuchtigkeitsaufnahme.

11. Praktisches Anwendungsbeispiel

11.1 Entwurf einer Leiterplatten-Statusanzeige

Szenario:

Eine Mikrocontroller-basierte Platine benötigt eine Einschaltanzeige. Die LED wird auf der Unterseite der Leiterplatte montiert und leuchtet durch ein kleines gebohrtes Loch nach oben.

Bauteilauswahl:Wählen Sie eine LED aus dem "T"-Helligkeits-Bin für gute Sichtbarkeit. Für ein einfaches Design wählen Sie einen mittleren Spannungs-Bin wie "D8" oder "D9". Der Farb-Bin kann Standard sein, sofern kein spezifischer Weißton kritisch ist.

  1. Schaltplan-Design:Schließen Sie die LED-Anode (über den strombegrenzenden Widerstand) an einen GPIO-Pin des Mikrocontrollers an, der als Ausgang konfiguriert ist. Schließen Sie die LED-Kathode an Masse an. Fügen Sie einen Footprint für den strombegrenzenden Widerstand ein.
  2. Berechnung des strombegrenzenden Widerstands:Angenommen, eine Mikrocontroller-Versorgungsspannung (Vcc) von 3,3 V, eine typische VF von 3,2 V (aus D8-Bin) und ein gewünschter IF von 15 mA (für längere Lebensdauer und geringere Leistung).
  3. R = (Vcc - VF) / IF = (3,3 V - 3,2 V) / 0,015 A = 6,67 Ω. Verwenden Sie den nächstgelegenen Normwert, z.B. 6,8 Ω. Überprüfen Sie die Belastbarkeit: P = I²R = (0,015)² * 6,8 = 0,00153 W, daher ist ein Standard-1/10-W (0,1-W)-Widerstand mehr als ausreichend.Leiterplatten-Layout:
    Platzieren Sie die LED auf der Unterseite. Verwenden Sie die empfohlenen Lötpad-Abmessungen aus dem Datenblatt. Stellen Sie sicher, dass das Loch in der oberen Lötstoppmaske (für Lichtaustritt) mit dem Emissionsbereich der LED ausgerichtet ist. Bieten Sie bei Anschluss an große Masse-/Versorgungsebenen eine kleine thermische Entlastung an den Pads.
  4. Bestückung:Befolgen Sie die Richtlinien für das IR-Reflow-Profil. Nach der Bestückung die Lötstellen visuell prüfen.
  5. 12. FunktionsprinzipDie Lichtemission in dieser LED basiert auf Elektrolumineszenz in einem Halbleiter-p-n-Übergang aus InGaN-Materialien. Wenn eine Durchlassspannung angelegt wird, die das eingebaute Potenzial des Übergangs übersteigt, werden Elektronen aus dem n-dotierten Bereich und Löcher aus dem p-dotierten Bereich in den aktiven Bereich injiziert. Dort rekombinieren sie und setzen Energie in Form von Photonen frei. Die spezifische Zusammensetzung der InGaN-Schichten bestimmt die primäre Emissionswellenlänge (blau). Um weißes Licht zu erzeugen, wird ein Teil dieses blauen Lichts von einer Cer-dotierten Yttrium-Aluminium-Granat (YAG:Ce)-Leuchtstoffbeschichtung auf dem Chip absorbiert, die es als breitbandiges gelbes Licht wieder emittiert. Die Mischung aus dem verbleibenden blauen Licht und dem konvertierten gelben Licht wird vom menschlichen Auge als weiß wahrgenommen.

13. Technologietrends

Die Festkörperbeleuchtungsindustrie entwickelt sich ständig weiter. Allgemeine Trends, die für Komponenten wie diese relevant sind, umfassen:

Erhöhte Effizienz (Lumen pro Watt):

Fortlaufende Verbesserungen in der Epitaxie, Chip-Design und Leuchtstofftechnologie führen zu höherer Lichtausbeute bei gleichem elektrischem Eingang, was den Energieverbrauch reduziert.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.