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LTW-Q35ZRGB RGB LED Datenblatt - SMD-Gehäuse - Rot 2,1V / Grün 2,9V / Blau 3,0V - 0,18W Gesamtleistung - Technisches Dokument

Vollständiges technisches Datenblatt für die LTW-Q35ZRGB RGB LED mit detaillierten Spezifikationen, elektro-optischen Eigenschaften, Binning-Codes, Zuverlässigkeitsdaten und Anwendungsrichtlinien.
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PDF-Dokumentendeckel - LTW-Q35ZRGB RGB LED Datenblatt - SMD-Gehäuse - Rot 2,1V / Grün 2,9V / Blau 3,0V - 0,18W Gesamtleistung - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Die LTW-Q35ZRGB ist eine kompakte, oberflächenmontierbare RGB (Rot, Grün, Blau) LED für Anwendungen in der Festkörperbeleuchtung. Sie vereint drei einzelne LED-Chips (rot, grün, blau) in einem einzigen Gehäuse, wodurch durch additive Farbmischung ein breites Farbspektrum erzeugt werden kann. Dieses Bauteil stellt eine energieeffiziente Alternative zur konventionellen Beleuchtung dar und bietet eine lange Betriebsdauer sowie hohe Zuverlässigkeit.

1.1 Kernvorteile

Die primären Vorteile dieser LED umfassen ihre ultra-kompakte Bauform, die Kompatibilität mit automatischen Bestückungsgeräten und die Eignung für Standard-Infrarot (IR)- und Dampfphasen-Reflow-Lötprozesse. Sie ist als EIA-Standardgehäuse ausgelegt und mit den Ansteuerpegeln integrierter Schaltkreise (I.C.) kompatibel. Das Produkt entspricht Umweltinitiativen, ist bleifrei und hält die RoHS-Richtlinien ein.

1.2 Zielanwendungen

Diese vielseitige LED ist für ein breites Spektrum an Beleuchtungsanwendungen vorgesehen. Zu den Hauptmärkten zählen Ambientebeleuchtung für Haushaltsgeräte, tragbare Beleuchtungslösungen wie Taschenlampen und Fahrradlichter, Architekturbeleuchtung für Innen- und Außenbereiche in Wohn- und Gewerberäumen (Downlights, indirekte Beleuchtung, Regalunterbeleuchtung), dekorative und Unterhaltungsbeleuchtung, Sicherheits- und Gartenbeleuchtung (Pollerlampen) sowie spezielle Signalanwendungen wie Verkehrsleuchten, Bahnübergangsbeleuchtung und kantengeleuchtete Schilder (z.B. Notausgangsschilder, POS-Displays).

2. Vertiefung der technischen Parameter

2.1 Elektro-optische Eigenschaften

Alle Messungen sind bei einer Umgebungstemperatur (Ta) von 25°C spezifiziert. Die Schlüsselparameter definieren die Leistung jedes Farbkanals (Rot, Grün, Blau) einzeln und die kombinierte Weißlichtausgabe.

2.2 Absolute Maximalwerte

Diese Werte definieren die Grenzen, jenseits derer dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Ein Betrieb unter diesen Bedingungen ist nicht garantiert.

3. Erläuterung des Binning-Systems

Die LED wird anhand von Lichtstrom und Farbortkoordinaten in Bins sortiert, um Farb- und Helligkeitskonsistenz in Produktionsanwendungen sicherzustellen.

3.1 Lichtstrom-Binning

Die Weißlichtausgabe (bei Ansteuerung mit R=25mA, G=13mA, B=15mA) wird in Bins (V3 bis V6) kategorisiert. Beispielsweise umfasst Bin V3 einen Lichtstrom von 8,00 lm (Min) bis 10,50 lm (Max). Die Toleranz für jedes Bin beträgt +/-10%.

3.2 Farbort-Binning

Der kombinierte Weißlicht-Farbort wird im CIE 1931 (x, y)-Diagramm definiert. Das Datenblatt enthält eine detaillierte Tabelle der Farbklassen (A1 bis D4), die jeweils einen viereckigen Bereich im Farbortdiagramm spezifizieren, der durch vier (x, y)-Koordinatenpaare definiert ist. Dies ermöglicht es Designern, LEDs mit eng kontrollierten Weißpunktkoordinaten auszuwählen. Die Toleranz für jede Farbklasse beträgt +/- 0,01 in beiden x- und y-Koordinaten.

4. Analyse der Kennlinien

Das Datenblatt enthält typische Kennlinien (im bereitgestellten Text nicht reproduziert, aber referenziert). Diese Kurven sind für die Designanalyse unerlässlich.

5. Mechanische und Gehäuseinformationen

5.1 Abmessungen

Das Bauteil hat eine spezifische Bauform. Alle Abmessungen sind in Millimetern mit einer typischen Toleranz von ±0,2 mm angegeben. Wichtige mechanische Hinweise umfassen die Position des Anguss-Punkts (der sich über den Anschlüssen befinden muss) und die Tatsache, dass der Wärmeslug elektrisch leitfähig ist, was beim Leiterplattenlayout berücksichtigt werden muss, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

5.2 Polaritätskennzeichnung und Lötflächen-Design

Das Datenblatt enthält ein empfohlenes Leiterplatten (PCB)-Lötflächenlayout. Dies umfasst die Größe, Form und Abstände der Lötpads für die vier Anschlüsse (Anode und Kathode für jede Farbe, wahrscheinlich mit gemeinsamer Kathoden- oder Anodenkonfiguration) und das zentrale Wärmepad (Wärmeslug). Ein korrektes Pad-Design ist entscheidend für zuverlässiges Löten, Wärmemanagement und die Vermeidung von "Tombstoning".

6. Löt- und Bestückungsanleitung

6.1 Reflow-Lötprofil

Ein empfohlenes Infrarot (IR)-Reflow-Lötprofil wird bereitgestellt, das mit J-STD-020D für bleifreie Prozesse konform ist. Dieses Profil definiert die Vorwärm-, Halte-, Reflow- (Spitzentemperatur) und Abkühlphasen mit spezifischen Zeit- und Temperaturbeschränkungen, um zuverlässige Lötstellen zu gewährleisten, ohne das LED-Gehäuse zu beschädigen.

6.2 Reinigung und Handhabung

Die Reinigung sollte nur mit spezifizierten Chemikalien erfolgen. Die LED kann bei Bedarf bei Raumtemperatur für weniger als eine Minute in Ethylalkohol oder Isopropylalkohol getaucht werden. Nicht spezifizierte Chemikalien können die Epoxidlinse beschädigen. Strikte ESD-Vorsichtsmaßnahmen sind vorgeschrieben: Die Verwendung von Handgelenksbändern, antistatischen Handschuhen und ordnungsgemäß geerdeten Geräten wird empfohlen, um Schäden durch elektrostatische Entladung zu verhindern.

7. Verpackung und Bestellinformationen

Die LEDs werden in 12 mm breitem Band auf 7-Zoll-Durchmesser-Spulen geliefert, die mit automatischen Bestückungsgeräten kompatibel sind. Die Abmessungen der Band- und Spulenverpackung sind spezifiziert, um die Kompatibilität mit Standard-Zuführern sicherzustellen. Die Artikelnummer ist LTW-Q35ZRGB.

8. Anwendungsvorschläge

8.1 Design-Überlegungen

9. Zuverlässigkeit und Prüfung

Das Datenblatt skizziert einen umfassenden Zuverlässigkeitstestplan, der die Robustheit des Produkts demonstriert. Die Tests umfassen Widerstand gegen Lötwärme (RTSH), Lebensdauertest im Dauerbetrieb (SSLT) bei erhöhter Temperatur und Strom für 3000 Stunden, Temperaturwechsel (TC), Temperaturschock (TS) und Hochtemperatur-/Feuchtigkeitslagerung (WHTS). Ausfallkriterien werden basierend auf Verschiebungen der Durchlassspannung (max. 110% des oberen Spezifikationslimits), des Lichtstroms (min. 50% des unteren Spezifikationslimits) und der Farbortkoordinaten (Verschiebung <0,02) definiert.

10. Technischer Vergleich und Positionierung

Im Vergleich zu diskreten Einzelfarben-LEDs spart dieses integrierte RGB-Gehäuse erheblichen Leiterplattenplatz und vereinfacht die Bestückung. Sein breiter Abstrahlwinkel von 130 Grad macht es für Flächenbeleuchtung anstelle von fokussierter Punktbeleuchtung geeignet. Die spezifizierte ESD-Festigkeit und Kompatibilität mit bleifreiem Reflow erfüllen moderne Fertigungs- und Zuverlässigkeitsstandards. Die detaillierte Binning-Struktur ermöglicht es, in Anwendungen zu konkurrieren, die Farbkonstanz erfordern, wie z.B. Architekturbeleuchtung und Beschilderung.

11. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

F: Wie erzeuge ich reines Weißlicht mit dieser RGB-LED?

A: Reines Weiß ist kein einzelner Punkt, sondern ein Bereich im Farbortdiagramm. Sie müssen die Rot-, Grün- und Blau-Kanäle mit den spezifischen Strömen ansteuern, die in der Lichtstrom-Binning-Tabelle aufgeführt sind (R=25mA, G=13mA, B=15mA), um die in den Farbklassen-Bins (A1-D4) definierten Weißpunkte zu erreichen. Der genaue Weißpunkt hängt vom spezifischen Bin der LED ab.

F: Kann ich die LED kontinuierlich mit ihrem maximalen Dauerstrom (40mA pro Kanal) betreiben?

A: Obwohl möglich, wird es für optimale Lebensdauer und Effizienz nicht empfohlen. Der Betrieb mit niedrigeren Strömen (z.B. der 20mA-Prüfbedingung oder der gemischten Weißbedingung) führt zu einer niedrigeren Sperrschichttemperatur, höherer Effizienz (Lumen pro Watt) und einer deutlich längeren Betriebsdauer. Berücksichtigen Sie stets die Gesamtverlustleistungsgrenze von 180mW.

F: Warum ist der Wärmeslug elektrisch leitfähig und wie gehe ich damit um?

A: Der Slug ist leitfähig, um Wärme effizient vom LED-Chip zur Leiterplatte abzuführen. In Ihrem Leiterplattenlayout muss das Pad für den Slug elektrisch von allen anderen Leiterbahnen isoliert sein, es sei denn, es ist absichtlich mit einem bestimmten Potenzial (oft Masse) verbunden. Eine thermische Entlastungsverbindung mit einer großen Massefläche ist gängige Praxis.

12. Design- und Anwendungsfallstudie

Szenario: Entwurf eines kantengeleuchteten Notausgangsschilds.Mehrere LTW-Q35ZRGB LEDs würden entlang der Kante eines Acryl-Lichtleiters platziert. Ein Mikrocontroller würde die drei Kanäle jeder LED steuern. Für konstante Beleuchtung würden die LEDs mit den für Weißlicht spezifizierten Strömen betrieben. Der breite Abstrahlwinkel gewährleistet eine gleichmäßige Ausleuchtung der Schildfläche. Die Wahl eines spezifischen Lichtstrom-Bins (z.B. V3 oder V4) stellt eine konsistente Helligkeit über alle Einheiten sicher. Die Auswahl einer engen Farbklasse (z.B. alle aus Bin B2) garantiert, dass alle Schilder eine identische weiße Farbe haben, was für die Konsistenz von Marke und Sicherheitsstandards entscheidend ist. Das SMD-Gehäuse ermöglicht ein kompaktes, flaches Schilddesign und automatisierte Bestückung.

13. Funktionsprinzip

Die LED arbeitet nach dem Prinzip der Elektrolumineszenz in Halbleitermaterialien. Wenn eine Durchlassspannung angelegt wird, die die Schwellenspannung der Diode überschreitet, rekombinieren Elektronen mit Löchern im aktiven Bereich des Halbleiterchips (bestehend aus Materialien wie AlInGaP für rot und InGaN für grün/blau) und setzen Energie in Form von Photonen (Licht) frei. Die spezifische Bandlücke des Halbleitermaterials bestimmt die Wellenlänge (Farbe) des emittierten Lichts. Das RGB-Gehäuse integriert drei solcher Chips, und ihr Licht mischt sich additiv innerhalb der Epoxidlinse, um die wahrgenommene Ausgabefarbe zu erzeugen.

14. Technologietrends

Das Bauteil spiegelt aktuelle Trends in der Festkörperbeleuchtung wider: erhöhte Integration (mehrere Chips in einem Gehäuse), verbesserte Effizienz (höhere Lumen pro Watt), Miniaturisierung und verbesserte Zuverlässigkeit für raue Umgebungen. Das detaillierte Binning-System adressiert die Marktnachfrage nach Farbkonstanz in professionellen Beleuchtungsanwendungen. Zukünftige Entwicklungen könnten höhere Leistungsdichte, integrierte Treiber oder Steuerschaltungen innerhalb des Gehäuses und sogar breitere Farbräume für Displayanwendungen umfassen.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.