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Technisches Datenblatt für die 4,8 mm Halblinsen-Silizium-PIN-Photodiode PD438B - 4,8 mm Durchmesser - Schwarze Linse

Technisches Datenblatt für die PD438B, eine hochempfindliche, schnelle Silizium-PIN-Photodiode mit 4,8 mm Durchmesser in zylindrischer Seitenansicht mit schwarzer IR-filternder Epoxidlinse.
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PDF-Dokumentendeckel - Technisches Datenblatt für die 4,8 mm Halblinsen-Silizium-PIN-Photodiode PD438B - 4,8 mm Durchmesser - Schwarze Linse

1. Produktübersicht

Die PD438B ist eine leistungsstarke Silizium-PIN-Photodiode für Anwendungen, die schnelle Reaktion und hohe Empfindlichkeit gegenüber Infrarotlicht erfordern. Sie ist in einem kompakten, zylindrischen Seitenansichts-Kunststoffgehäuse mit einem Durchmesser von 4,8 mm untergebracht. Ein wesentliches Merkmal ist das Epoxidgehäuse, das als integrierter Infrarot (IR)-Filter wirkt. Dieser eingebaute Filter ist spektral auf gängige IR-Emitter abgestimmt und verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis, indem er gezielt die gewünschte IR-Wellenlänge durchlässt und unerwünschtes sichtbares Licht dämpft.

Die Kernvorteile der PD438B umfassen schnelle Ansprechzeiten, hohe Lichtempfindlichkeit und eine geringe Sperrschichtkapazität, was sie für schnelle Detektionsschaltungen geeignet macht. Das Bauteil ist aus bleifreien (Pb-freien) Materialien gefertigt und entspricht relevanten Umweltvorschriften wie RoHS und EU REACH, was seine Eignung für die moderne Elektronikfertigung sicherstellt.

Die primären Zielmärkte und Anwendungen für diese Photodiode liegen in der Unterhaltungselektronik und der industriellen Sensorik. Sie eignet sich ideal als schneller Fotodetektor in Systemen wie Kameras, Videorekordern und Camcordern. Ihre Eigenschaften machen sie auch zu einer zuverlässigen Komponente in verschiedenen optoelektronischen Schaltern und Sensormodulen, bei denen die präzise Erkennung von IR-Signalen entscheidend ist.

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Maximalwerte

Das Bauteil ist für einen zuverlässigen Betrieb innerhalb spezifizierter Umgebungs- und elektrischer Grenzwerte ausgelegt. Das Überschreiten dieser absoluten Maximalwerte kann zu dauerhaften Schäden führen.

2.2 Elektro-optische Eigenschaften

Diese Parameter, gemessen bei einer Standardtemperatur von 25°C, definieren die Kernleistung der PD438B in der Fotodetektion.

Toleranzen für Schlüsselparameter sind spezifiziert: Lichtstärke (±10%), dominante Wellenlänge (±1nm) und Durchlassspannung (±0,1V), um die Konsistenz in Produktionschargen sicherzustellen.

3. Analyse der Kennlinien

Das Datenblatt enthält mehrere Kennlinien, die zeigen, wie sich Schlüsselparameter mit den Betriebsbedingungen ändern. Diese sind für Schaltungsentwickler unerlässlich.

3.1 Spektrale Empfindlichkeit

Die spektrale Empfindlichkeitskurve zeigt die relative Empfindlichkeit der Photodiode über verschiedene Wellenlängen hinweg. Sie wird aufgrund der integrierten IR-filternden Epoxidlinse scharf bei etwa 940 nm ihren Höhepunkt erreichen, mit deutlich reduzierter Empfindlichkeit im sichtbaren Spektrum (400-700 nm). Diese Kurve ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Detektor auf die Wellenlänge des Emitters abgestimmt ist.

3.2 Dunkelstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur

Diese Kurve zeigt typischerweise einen exponentiellen Anstieg des Dunkelstroms (Id) mit steigender Umgebungstemperatur. Entwickler müssen diesen erhöhten Grundrauschpegel in Hochtemperaturanwendungen oder bei der Erkennung sehr schwacher Lichtsignale berücksichtigen.

3.3 Fotostrom in Sperrrichtung in Abhängigkeit von der Bestrahlungsstärke (Ee)

Dieses Diagramm zeigt die lineare Beziehung zwischen der einfallenden Lichtleistung (Bestrahlungsstärke) und dem erzeugten Fotostrom (IL), wenn die Diode in Sperrrichtung vorgespannt ist. Die Linearität ist ein Schlüsselmerkmal von PIN-Photodioden und macht sie für Lichtmessanwendungen geeignet.

3.4 Sperrschichtkapazität in Abhängigkeit von der Sperrspannung

Die Sperrschichtkapazität (Ct) nimmt mit steigender Sperrspannung (VR) ab. Diese Kurve ermöglicht es Entwicklern, eine Betriebsvorspannung zu wählen, die den Kompromiss zwischen Geschwindigkeit (geringere Kapazität bei höherer Spannung) und Stromverbrauch/Wärme optimiert.

3.5 Ansprechzeit in Abhängigkeit vom Lastwiderstand

Die Anstiegs-/Abfallzeit (tr/tf) wird durch die RC-Zeitkonstante beeinflusst, die sich aus der Sperrschichtkapazität der Photodiode und dem externen Lastwiderstand (RL) ergibt. Diese Kurve zeigt, wie die Ansprechzeit mit größeren Lastwiderständen zunimmt, und leitet die Auswahl von RL für die gewünschte Geschwindigkeit in Transimpedanzverstärkerschaltungen an.

3.6 Verlustleistung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur

Diese Derating-Kurve gibt die maximal zulässige Verlustleistung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur an. Mit steigender Temperatur nimmt die maximal sichere Leistung, die das Bauteil verarbeiten kann, linear ab, was für das thermische Management im Systemdesign von entscheidender Bedeutung ist.

4. Mechanische und Gehäuseinformationen

4.1 Gehäuseabmessungen

Die PD438B ist in einem zylindrischen Seitenansichtsgehäuse mit einem Nenndurchmesser von 4,8 mm untergebracht. Die detaillierte mechanische Zeichnung im Datenblatt liefert alle kritischen Abmessungen, einschließlich Gehäusedurchmesser, Länge, Anschlussabstand und Anschlussdurchmesser. Eine Standardtoleranz von ±0,25 mm gilt für alle Gehäuseabmessungen, sofern nicht anders angegeben. Die Seitenansichtskonfiguration ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen der Lichtweg parallel zur Leiterplattenoberfläche verläuft.

4.2 Polaritätskennzeichnung

Die Photodiode ist ein polarisiertes Bauteil. Die Kathode wird typischerweise durch einen längeren Anschluss, eine flache Stelle am Gehäuse oder eine spezifische Markierung gekennzeichnet. Das Gehäusediagramm im Datenblatt zeigt deutlich die Anoden- und Kathodenanschlüsse, die während der Montage beachtet werden müssen, um die korrekte Vorspannung (Sperrspannung für Normalbetrieb) sicherzustellen.

5. Löt- und Montagerichtlinien

Um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten und Schäden während des Montageprozesses zu vermeiden, müssen spezifische Lötbedingungen eingehalten werden.

6. Verpackungs- und Bestellinformationen

6.1 Verpackungsspezifikation

Der Standardverpackungsablauf für die PD438B ist wie folgt: 500 Stück werden in einem antistatischen Beutel verpackt. Sechs dieser Beutel werden dann in einen Innenkarton gelegt. Schließlich werden zehn Innenkartons in einen Hauptversandkarton (Außenkarton) verpackt, was insgesamt 30.000 Stück pro Hauptkarton ergibt.

6.2 Etikettenspezifikation

Das Etikett auf der Verpackung enthält mehrere Schlüsselidentifikatoren:

Diese Kennzeichnung gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und korrekte Materialhandhabung in der gesamten Lieferkette.

7. Anwendungshinweise und Design-Überlegungen

7.1 Typische Anwendungsschaltungen

Die PD438B wird am häufigsten in einer von zwei Schaltungskonfigurationen verwendet:

  1. Fotovoltaikmodus (Nullvorspannung):Die Photodiode wird direkt an eine hochohmige Last (wie einen Operationsverstärkereingang) angeschlossen. Dieser Modus bietet minimalen Dunkelstrom und Rauschen, hat aber eine langsamere Reaktion und geringere Linearität. Er eignet sich für langsame, präzise Lichtmessungen.
  2. Fotoleitfähigkeitsmodus (Sperrvorspannung):Die Photodiode wird mit der Kathode an eine positive Spannung und der Anode an einen virtuellen Massepunkt (z.B. den invertierenden Eingang eines Transimpedanzverstärkers) angeschlossen. Dies ist der empfohlene Modus für die PD438B, um ihre Hochgeschwindigkeitsfähigkeiten zu nutzen. Die Sperrvorspannung verringert die Sperrschichtkapazität (erhöht die Geschwindigkeit) und verbessert die Linearität. Der Wert des Rückkopplungswiderstands im Transimpedanzverstärker legt die Verstärkung fest (Vout = Iphoto * Rfeedback).

7.2 Design-Überlegungen

8. Technischer Vergleich und Differenzierung

Die PD438B unterscheidet sich auf dem Markt durch mehrere Schlüsselmerkmale:

Im Vergleich zu größeren Photodioden bietet sie einen kleineren Platzbedarf. Im Vergleich zu ungefilterten Photodioden bietet sie eine überlegene Unterdrückung von Umgebungslichtrauschen im sichtbaren Bereich.

9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1: Welchen Zweck hat die schwarze Epoxidlinse?

A1: Das schwarze Epoxid dient nicht nur der Optik; es ist so formuliert, dass es als effektiver Infrarotfilter wirkt. Es lässt die gewünschte IR-Wellenlänge (mit einem Maximum bei 940 nm) durch, absorbiert aber einen Großteil des sichtbaren Lichts und reduziert so Störungen durch Umgebungslichtquellen wie Raumbeleuchtung erheblich.

F2: Sollte ich die PD438B mit oder ohne Sperrvorspannung betreiben?

A2: Für Hochgeschwindigkeitsbetrieb (wie durch ihre Anstiegszeit von 50 ns angezeigt) wird dringend empfohlen, die PD438B im Fotoleitfähigkeitsmodus mit einer Sperrvorspannung, typischerweise zwischen 5V und 10V, zu betreiben. Dies verringert die Sperrschichtkapazität und verbessert Linearität und Geschwindigkeit.

F3: Wie wandle ich den Fotostrom in ein nutzbares Spannungssignal um?

A3: Die gebräuchlichste und effektivste Methode ist die Verwendung einer Transimpedanzverstärker (TIA)-Schaltung. Die Photodiode wird zwischen den invertierenden Eingang und den Ausgang eines Operationsverstärkers geschaltet, wobei ein Rückkopplungswiderstand die Verstärkung bestimmt (Vout = -Iphoto * Rf). Oft wird ein kleiner Rückkopplungskondensator parallel zum Widerstand hinzugefügt, um die Schaltung zu stabilisieren und die Bandbreite zu begrenzen.

F4: Was bedeutet der Parameter "Dunkelstrom"?

A4: Dunkelstrom ist der geringe Strom, der durch die Photodiode fließt, wenn sie sich in völliger Dunkelheit und unter Sperrvorspannung befindet. Er wirkt als Rauschquelle. Ein niedrigerer Dunkelstrom (typisch 5 nA für die PD438B) bedeutet, dass das Bauteil schwächere Lichtsignale erkennen kann, ohne dass das Signal von seinem eigenen Rauschen überdeckt wird.

F5: Kann diese Photodiode für sichtbares Licht verwendet werden?

A5: Obwohl ihr spektraler Bereich bei 400 nm (violett) beginnt, ist ihre Empfindlichkeit im sichtbaren Spektrum durch die IR-filternde Epoxidlinse stark gedämpft. Ihre Spitzenempfindlichkeit liegt eindeutig im Infrarotbereich bei 940 nm. Für die primäre Erkennung von sichtbarem Licht wäre eine Photodiode ohne IR-filterndes Gehäuse besser geeignet.

10. Funktionsprinzipien

Eine PIN-Photodiode ist ein Halbleiterbauelement mit einer breiten, schwach dotierten intrinsischen (I) Zone, die zwischen einer P- und einer N-dotierten Zone eingebettet ist. Wenn Photonen mit einer Energie größer als die Bandlücke des Halbleiters auf das Bauteil treffen, erzeugen sie in der intrinsischen Zone Elektron-Loch-Paare. Unter dem Einfluss eines externen elektrischen Feldes in Sperrrichtung werden diese Ladungsträger getrennt, wodurch ein Fotostrom erzeugt wird, der proportional zur einfallenden Lichtintensität ist. Die breite intrinsische Zone bietet mehrere Vorteile: Sie schafft einen größeren Verarmungsbereich für die Photonenabsorption (erhöht die Empfindlichkeit), verringert die Sperrschichtkapazität (erhöht die Geschwindigkeit) und ermöglicht den Betrieb bei höheren Sperrspannungen. Die PD438B verwendet Silizium, das eine für die Detektion von Licht vom sichtbaren bis zum nahen Infrarotspektrum geeignete Bandlücke aufweist.

11. Haftungsausschluss und Nutzungshinweise

Die in diesem technischen Dokument enthaltenen Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die bereitgestellten Diagramme und typischen Werte dienen der Entwurfsunterstützung und stellen keine garantierten Spezifikationen dar. Bei der Implementierung dieser Komponente müssen Entwickler strikt die absoluten Maximalwerte einhalten, um einen Bauteilausfall zu verhindern. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung dieses Produkts außerhalb seiner spezifizierten Betriebsbedingungen entstehen. Dieses Produkt ist nicht für den Einsatz in sicherheitskritischen, lebenserhaltenden, militärischen, automobilen oder Luft- und Raumfahrtanwendungen vorgesehen, ohne vorherige Konsultation und spezifische Qualifikation.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.