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ELS-322SURWA/S530-A3 7,62mm Rote LED Siebensegmentanzeige Datenblatt - 0,3" Ziffernhöhe - 2,4V Durchlassspannung - 25mA Durchlassstrom - Technisches Dokument

Technisches Datenblatt für die ELS-322SURWA/S530-A3, eine 7,62mm (0,3") hohe, leuchtend rote Siebensegment-LED-Anzeige für Durchsteckmontage. Enthält Spezifikationen, Grenzwerte, Kennlinien, Abmessungen und Anwendungsrichtlinien.
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PDF-Dokumentendeckel - ELS-322SURWA/S530-A3 7,62mm Rote LED Siebensegmentanzeige Datenblatt - 0,3

1. Produktübersicht

Die ELS-322SURWA/S530-A3 ist eine einstellige alphanumerische Siebensegmentanzeige für die Durchsteckmontage. Sie verfügt über eine standardisierte Industriegröße mit einer Ziffernhöhe von 7,62 mm (0,3 Zoll). Das Bauteil ist mit leuchtend roten AlGaInP-LED-Chips aufgebaut, die in einem weißen Diffusionsharzgehäuse untergebracht sind, das eine graue Oberflächenerscheinung aufweist. Diese Kombination ist darauf ausgelegt, hohe Zuverlässigkeit und ausgezeichnete Lesbarkeit selbst bei hellen Umgebungslichtverhältnissen zu bieten, was sie für eine Vielzahl von Anzeige- und Ableseanwendungen geeignet macht.

1.1 Kernmerkmale und Vorteile

1.2 Zielanwendungen

Diese Anzeige ist vielseitig einsetzbar und findet Verwendung in zahlreichen elektronischen Geräten, die numerische oder begrenzt alphanumerische Anzeigen erfordern. Zu den primären Anwendungsbereichen zählen:

2. Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Grenzwerte

Diese Grenzwerte definieren die Limits, bei deren Überschreitung dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Ein Betrieb unter oder an diesen Extremwerten ist nicht garantiert.

2.2 Elektro-optische Kenngrößen

Diese Parameter werden bei einer Umgebungstemperatur (Ta) von 25°C gemessen und definieren die typische Leistung des Bauteils.

3. Analyse der Kennlinien

3.1 Spektralverteilung

Die spektrale Ausgangskurve (relative Intensität vs. Wellenlänge) ist um die typische Spitzenwellenlänge von 632 nm mit einer Bandbreite von etwa 20 nm zentriert. Dies bestätigt die leuchtend rote Lichtemission, die für das in den LED-Chips verwendete AlGaInP-Halbleitermaterial charakteristisch ist.

3.2 Durchlassstrom vs. Durchlassspannung (I-V-Kennlinie)

Die I-V-Kennlinie zeigt den für Dioden typischen exponentiellen Zusammenhang. Bei dem empfohlenen Betriebsstrom von 10-20 mA liegt die Durchlassspannung typischerweise zwischen 1,9V und 2,1V. Entwickler müssen diese Kurve nutzen, um sicherzustellen, dass die Treiberschaltung ausreichend Spannung für den gewünschten Strom bereitstellt. Die Verwendung eines seriellen Vorwiderstands ist Standardpraxis für die LED-Ansteuerung.

3.3 Derating-Kurve für den Durchlassstrom

Dieses Diagramm zeigt den maximal zulässigen Dauer-Durchlassstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Mit steigender Temperatur nimmt der maximal erlaubte Strom linear ab, um Überhitzung zu verhindern und die Langzeitzuverlässigkeit sicherzustellen. Beispielsweise ist bei der maximalen Betriebstemperatur von 85°C der zulässige Dauerstrom deutlich niedriger als der Nennwert von 25 mA bei 25°C. Dies ist entscheidend für Designs, die in Umgebungen mit erhöhten Temperaturen arbeiten.

4. Mechanische und Gehäuseinformationen

4.1 Gehäuseabmessungen

Die Anzeige hat einen standardisierten Durchsteck-DIP-Fußabdruck (Dual In-line Package). Zu den Hauptabmessungen gehören die Gesamthöhe, die Zifferngröße und der Pinabstand. Der Pinabstand folgt einem Standardraster von 0,1 Zoll (2,54 mm). Die Zeichnung spezifiziert alle kritischen Längen, Breiten und Durchmesser mit einer Standardtoleranz von ±0,25 mm, sofern nicht anders angegeben. Entwickler müssen auf diese Zeichnung für die genaue Positionierung der Leiterplattenbohrungen und die erforderlichen Freiräume zurückgreifen.

4.2 Internes Schaltbild und Polarität

Das interne Schaltbild zeigt die gemeinsame Anoden-Konfiguration der sieben Segmente und des Dezimalpunkts (sofern vorhanden). Alle Segmentkathoden sind getrennt, während die Anoden aller Segmente intern mit einem gemeinsamen Pin verbunden sind. Die korrekte Identifizierung des gemeinsamen Anodenpins und der einzelnen Kathodenpins ist für den richtigen Schaltungsanschluss essenziell. Das Datenblatt enthält ein Pinbelegungsdiagramm, das die physikalischen Pinnummern den Segmentbezeichnungen (A, B, C, D, E, F, G, DP) zuordnet.

5. Löt- und Montagerichtlinien

Das Bauteil ist für eine maximale Löttemperatur von 260°C für bis zu 5 Sekunden ausgelegt. Dies ist mit Standard-Wellenlötprozessen kompatibel. Für manuelles Löten sollte ein temperaturgeregeltes Lötgerät verwendet werden, und die Kontaktzeit pro Pin sollte minimiert werden, um thermische Schäden am Kunststoffgehäuse und den internen Bonddrähten zu verhindern. Vor der Verwendung sollte das Bauteil in seiner Original-Antistatik-Verpackung in einer trockenen Umgebung gelagert werden.

6. Verpackungs- und Bestellinformationen

6.1 Verpackungsspezifikationen

Der Standard-Verpackungsfluss ist: 26 Stück pro Tube, 88 Tuben pro Karton und 4 Kartons pro Masterkarton. Dies ergibt insgesamt 9.152 Stück pro Masterkarton.

6.2 Etikettenerklärung

Das Produktetikett enthält mehrere Codes: CPN (Kundenteilenummer), P/N (Herstellerteilenummer: ELS-322SURWA/S530-A3), QTY (Menge), CAT (Leuchtstärkeklasse oder Kategorie) und LOT No. (rückverfolgbare Produktionslosnummer). Das Verständnis des CAT-Codes ist wichtig, um Anzeigen mit abgestimmter Helligkeit auszuwählen.

7. Anwendungsdesign-Überlegungen

7.1 Treiberschaltungs-Design

Als gemeinsame Anoden-Anzeige wird sie typischerweise angesteuert, indem die gemeinsame Anode über einen Vorwiderstand mit der positiven Versorgungsspannung (VCC) verbunden wird. Jede Segmentkathode wird dann mit einer Stromsenke verbunden, üblicherweise einem Mikrocontroller-I/O-Pin oder einem speziellen Treiber-IC (wie einem 74HC595-Schieberegister oder einem MAX7219-Anzeigetreiber). Der Wert des Vorwiderstands wird mit der Formel berechnet: R = (VCC- VF) / IF, wobei VFdie Durchlassspannung des Segments (typisch 2,0V) und IFder gewünschte Durchlassstrom (z.B. 10-20 mA) ist. Für eine 5V-Versorgung und einen Zielstrom von 15mA: R = (5V - 2,0V) / 0,015A = 200 Ω. Ein Standard-220-Ω-Widerstand wäre eine geeignete Wahl.

7.2 Überlegungen zur Multiplex-Ansteuerung

Für mehrstellige Anzeigen wird Multiplexing verwendet, um viele Segmente mit weniger I/O-Pins zu steuern. Bei diesem Verfahren werden die Ziffern nacheinander in schneller Folge eingeschaltet. Der Spitzen-Durchlassstrom-Grenzwert (60 mA bei 1/10 Tastverhältnis) wird hier relevant. Beim Multiplexen kann der Momentanstrom pro Segment während seiner kurzen Einschaltzeit höher sein als der Dauer-Gleichstrom-Grenzwert, solange der zeitliche Mittelwert innerhalb sicherer Grenzen bleibt. Dies ermöglicht eine heller wahrgenommene Intensität.

7.3 ESD-Vorsichtsmaßnahmen (Elektrostatische Entladung)

Die LED-Anzeige ist empfindlich gegenüber elektrostatischen Entladungen. Während der Montage und Handhabung müssen geeignete ESD-Schutzmaßnahmen befolgt werden, um latente Schäden oder sofortige Ausfälle zu verhindern. Empfohlene Maßnahmen umfassen geerdete Handgelenkbänder, ESD-sichere Arbeitsplätze mit leitfähigen Matten und Ionisatoren in Bereichen mit isolierenden Materialien. Alle in der Montage verwendeten Geräte sollten ordnungsgemäß geerdet sein.

8. Technischer Vergleich und Differenzierung

Im Vergleich zu älteren Technologien oder kleineren Anzeigen bietet die ELS-322SURWA/S530-A3 eine gute Balance aus Größe, Helligkeit und Effizienz. Die Verwendung von AlGaInP-Material ermöglicht eine hocheffiziente rote Emission. Die Ziffernhöhe von 0,3 Zoll ist eine gängige Größe, die einen guten Kompromiss zwischen Lesbarkeit und Leiterplattenplatzbedarf bietet. Ihr Durchsteck-Design macht sie robust und geeignet für Anwendungen, bei denen Vibration oder manuelle Bestückung eine Rolle spielen, im Vergleich zu oberflächenmontierbaren Alternativen.

9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

9.1 Welchen Zweck hat die Leuchtstärkekategorisierung (CAT)?

Der CAT-Code gruppiert Anzeigen basierend auf ihrer gemessenen Lichtleistung. Dies ermöglicht es Entwicklern, Bauteile aus derselben Helligkeitsklasse auszuwählen, um eine gleichmäßige Helligkeit über alle Ziffern einer mehrstelligen Anzeige hinweg sicherzustellen und auffällige Helligkeitsunterschiede zwischen den Segmenten zu vermeiden.

9.2 Kann ich diese Anzeige direkt von einem 3,3V-Mikrocontroller-Pin ansteuern?

Möglicherweise, aber eine sorgfältige Berechnung ist erforderlich. Bei einem typischen VFvon 2,0V ist die Spannungsreserve (3,3V - 2,0V = 1,3V) ausreichend, um ein strombegrenztes Segment anzusteuern. Mit der Formel R = 1,3V / IFwürde man für einen Strom von 10mA einen 130-Ω-Widerstand benötigen. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass der Mikrocontroller-Pin den erforderlichen Strom senken kann (z.B. 10-20 mA pro Segment). Für mehrere Segmente an einem Pin wird die Verwendung eines Treiber-ICs dringend empfohlen.

9.3 Verfügt diese Anzeige über einen Dezimalpunkt?

Die Teilenummer ELS-322SURWA/S530-A3 und das interne Schaltbild sollten konsultiert werden. Das Suffix \"A3\" und das Vorhandensein eines \"DP\"-Pins (Dezimalpunkt) im Diagramm deuten darauf hin, dass diese spezifische Variante eine Dezimalpunkt-LED enthält.

10. Praktisches Designbeispiel

Szenario:Entwurf einer einfachen 3-stelligen Voltmeter-Anzeige mit einem Mikrocontroller.

Umsetzung:Es würden drei ELS-322SURWA/S530-A3 Anzeigen verwendet. Die gemeinsamen Anodenpins jeder Ziffer würden mit drei separaten Mikrocontroller-Pins verbunden, die als Ausgänge konfiguriert sind (um die Ziffern-Multiplex-Ansteuerung zu ermöglichen). Alle Segmentkathodenpins (A-G, DP) aller drei Ziffern würden zusammengeführt und dann mit acht Mikrocontroller-Pins (oder einem Schieberegister) verbunden, die als Stromsenken konfiguriert sind. Die Software würde nacheinander jeweils die Anode einer Ziffer einschalten, während sie das Muster für ihre Segmente über die Kathodenleitungen setzt. Die Nachbildwirkung des Auges erzeugt die Illusion einer stabilen 3-stelligen Zahl. Die Vorwiderstände können entweder in den gemeinsamen Anodenleitungen (einer pro Ziffer) oder in jeder einzelnen Kathodenleitung (acht Widerstände) platziert werden. Die Platzierung auf den Kathoden wird oft für eine gleichmäßigere Stromaufteilung bevorzugt.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.