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T-13/4 (5mm) Ultra-Helle LED Datenblatt - 5mm Durchmesser - Spannung 2,0-2,4V - Leistung 120mW - Super Rot bis Gelb Farben - Technisches Dokument

Vollständige technische Spezifikationen für T-13/4 (5mm) ultrahelle Durchsteck-LEDs. Enthält detaillierte elektrische/optische Kennwerte, absolute Maximalwerte, Gehäuseabmessungen und Anwendungshinweise für verschiedene Farben und Abstrahlwinkel.
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PDF-Dokumentendeckel - T-13/4 (5mm) Ultra-Helle LED Datenblatt - 5mm Durchmesser - Spannung 2,0-2,4V - Leistung 120mW - Super Rot bis Gelb Farben - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Dieses Dokument beschreibt die Spezifikationen einer Serie von T-13/4 (5mm) Durchmesser, ultrahellen Leuchtdioden (LEDs). Es handelt sich um Durchsteck-Bauelemente, die für die Montage auf Leiterplatten (PCBs) oder Panels konzipiert sind. Die LEDs sind auf Basis der Halbleitertechnologie Aluminium-Indium-Gallium-Phosphid (AlInGaP) auf Galliumarsenid (GaAs)-Substrat aufgebaut und in einem wasserklaren Epoxidharzgehäuse verkapselt. Diese Serie zeichnet sich durch ihre hohe Lichtstärke und ihren geringen Stromverbrauch aus, was sie für Anwendungen geeignet macht, die hohe Sichtbarkeit und Effizienz erfordern.

1.1 Kernvorteile

1.2 Zielmarkt & Anwendung

Diese LEDs sind primär für Anwendungen vorgesehen, bei denen eine klare, helle Signalisierung erforderlich ist. Typische Einsatzgebiete sind Meldungsanzeigen und verschiedene Arten von Beschilderungen, wie z.B. Verkehrsschilder, bei denen hohe Sichtbarkeit aus der Entfernung entscheidend ist.

2. Vertiefung der technischen Parameter

Die Leistung dieser LEDs wird durch mehrere wichtige elektrische und optische Parameter definiert, die zwischen den verschiedenen Produktserien (F, H, P, R) variieren, die sich durch ihren Abstrahlwinkel unterscheiden.

2.1 Absolute Maximalwerte

Diese Werte definieren die Grenzen, jenseits derer dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Alle Werte sind bei einer Umgebungstemperatur (TA) von 25°C spezifiziert.

2.2 Elektrische & Optische Kennwerte

Dies sind die typischen Betriebsparameter, gemessen bei TA=25°C und IF=20mA. Die Serien sind durch den Abstrahlwinkel definiert: F-Serie (8°), H-Serie (15°), P-Serie (22°) und R-Serie (30°). Die Lichtstärke ist umgekehrt proportional zum Abstrahlwinkel.

2.2.1 F-Serie (8° Abstrahlwinkel)

2.2.2 H-Serie (15° Abstrahlwinkel)

2.2.3 P-Serie (22° Abstrahlwinkel)

2.2.4 Gemeinsame Parameter

2.3 Erklärung des Binning-Systems

Das Datenblatt weist auf ein Lichtstärke-Binning-System hin.

3. Mechanische & Gehäuseinformationen

3.1 Gehäuseabmessungen

Die LED verfügt über ein Standard-Radialgehäuse mit einer 5mm (T-13/4) durchmessenden Linse.

3.2 Polaritätskennzeichnung

Das Bauteil verwendet die Standard-LED-Polarität. Der längere Anschluss ist typischerweise die Anode (Pluspol), der kürzere die Kathode (Minuspol). Die Kathode kann auch durch eine abgeflachte Stelle am Rand der Kunststofflinse gekennzeichnet sein. Überprüfen Sie die Polarität vor dem Löten stets, um Schäden durch Sperrspannung zu vermeiden.

4. Löt- & Montagerichtlinien

4.1 Hand- oder Wellenlöten

Für die Durchsteckmontage können Standard-Wellen- oder Handlöttechniken verwendet werden.

4.2 Lagerbedingungen

Um die Lötbarkeit und die Bauteilintegrität zu erhalten, lagern Sie die LEDs in ihren original Feuchtigkeitssperrbeuteln in einer Umgebung, die innerhalb des spezifizierten Lagertemperaturbereichs von -55°C bis +100°C kontrolliert ist. Vermeiden Sie Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder korrosiven Gasen.

5. Anwendungsvorschläge

5.1 Typische Anwendungsszenarien

5.2 Designüberlegungen

6. Technischer Vergleich & Differenzierung

Im Vergleich zu Standard-5mm-LEDs einer älteren Generation (z.B. mit GaP- oder GaAsP-Technologie) bietet diese auf AlInGaP basierende Serie erhebliche Vorteile:

7. Häufig gestellte Fragen (basierend auf technischen Parametern)

7.1 Was ist der Unterschied zwischen Spitzenwellenlänge und dominanter Wellenlänge?

Spitzenwellenlänge (λP)ist die Wellenlänge, bei der die spektrale Leistungsverteilung des von der LED emittierten Lichts ihr Maximum erreicht.Dominante Wellenlänge (λd)wird aus dem CIE-Farbdiagramm abgeleitet; es ist die einzelne Wellenlänge der reinen Spektralfarbe, die der wahrgenommenen Farbe des LED-Lichts entspricht. Bei LEDs mit breitem Spektrum können diese Werte abweichen. Die dominante Wellenlänge ist oft repräsentativer für die vom Menschen wahrgenommene Farbe.

7.2 Wie wähle ich zwischen der F-, H-, P-Serie?

Die Wahl basiert primär auf dem erforderlichen Lichtkegel und der Intensität. DieF-Serie (8°)konzentriert das Licht in einen sehr schmalen, intensiven Strahl, ideal für Fernanzeigen. DieH-Serie (15°)bietet eine gute Balance aus Intensität und Streuung. DieP-Serie (22°)undR-Serie (30°)bieten ein viel breiteres, diffuseres Licht, das für Flächenbeleuchtung oder Weitwinkelbetrachtung geeignet ist. Die Lichtstärke nimmt mit zunehmendem Abstrahlwinkel ab.

7.3 Kann ich diese LEDs ohne einen strombegrenzenden Widerstand betreiben?

No.LEDs sind stromgesteuerte Bauelemente. Ihre Durchlassspannung hat eine Toleranz und einen negativen Temperaturkoeffizienten (sinkt mit steigender Temperatur). Ein direkter Anschluss an eine Spannungsquelle führt zu übermäßigem Stromfluss, der möglicherweise den absoluten Maximalwert für den Dauer-Durchlassstrom (50mA) überschreitet und das Bauteil zerstört. Ein Reihenwiderstand ist für einen stabilen und sicheren Betrieb zwingend erforderlich.

7.4 Was bedeutet \"Wasserklare\" Linse?

Eine \"Wasserklare\" oder nicht-diffundierte Linse ist vollkommen transparent. Dies ermöglicht es, die volle Intensität des LED-Chips zu projizieren, was die höchstmögliche Lichtstärke und ein definierteres Lichtkegelmuster ergibt (wie bei den Varianten mit schmalem Abstrahlwinkel zu sehen). Sie streut das Licht nicht wie eine diffundierte (milchige) Linse.

8. Praktisches Designbeispiel

Szenario:Entwurf einer hochsichtbaren, batteriebetriebenen \"EIN\"-Anzeige für Außengeräte, die bei direktem Sonnenlicht sichtbar sein muss. Die Anzeigefarbe soll rot sein.

Design-Entscheidungen:

  1. LED-Auswahl:Wählen Sie dieLTL2F3VEKNT(Rot, 8° Abstrahlwinkel, F-Serie). Der schmale 8°-Strahl konzentriert die Lichtstärke (typisch 1900-3100 mcd) auf einen engen Punkt und maximiert so die wahrgenommene Helligkeit für einen Betrachter direkt davor. Die rote Farbe ist ein Standard für \"Eingeschaltet\"-Anzeigen.
  2. Treiber-Schaltung:Das Gerät wird von einer 5V-Schiene versorgt. Unter Verwendung des typischen VFvon 2,4V und eines Ziel-IFvon 20mA: R = (5V - 2,4V) / 0,020A = 130 Ω. Ein Standard-130Ω- oder 150Ω-1/4W-Widerstand würde in Reihe geschaltet.
  3. Layout:Die Durchsteck-LED wird auf der Frontplatte platziert. Der strombegrenzende Widerstand kann auf der Haupt-Leiterplatte platziert werden. Stellen Sie während der Montage sicher, dass die Polarität der LED korrekt ausgerichtet ist.
  4. Ergebnis:Eine sehr helle, fokussierte rote Punktanzeige, die nur 20mA * 2,4V = 48mW Leistung verbraucht, was deutlich unter der Nennleistung des Bauteils von 120mW liegt und langfristige Zuverlässigkeit gewährleistet.

9. Einführung in das Technologieprinzip

Diese LEDs basieren aufAluminium-Indium-Gallium-Phosphid (AlInGaP)-Halbleitermaterial, das auf einem Galliumarsenid (GaAs)-Substrat gewachsen ist. Das Funktionsprinzip ist die Elektrolumineszenz.

  1. Wenn eine Durchlassspannung an den p-n-Übergang angelegt wird, werden Elektronen aus dem n-dotierten Bereich und Löcher aus dem p-dotierten Bereich in den aktiven Bereich injiziert.
  2. Innerhalb der aktiven AlInGaP-Schicht rekombinieren Elektronen und Löcher. Die bei dieser Rekombination freigesetzte Energie wird in Form von Photonen (Licht) emittiert.
  3. Die spezifische Farbe des Lichts (Wellenlänge) wird durch die Bandlückenenergie der AlInGaP-Legierung bestimmt, die durch die präzisen Verhältnisse von Aluminium, Indium, Gallium und Phosphor während des Kristallwachstums gesteuert wird. Die Zugabe von mehr Aluminium und Indium erhöht die Bandlücke und verschiebt das emittierte Licht von Rot in Richtung Gelb/Grün.
  4. Das \"wasserklare\" Epoxidharzgehäuse fungiert als Linse, formt den Lichtaustritt und bietet mechanischen und Umweltschutz für den empfindlichen Halbleiterchip.

10. Entwicklungstrends

Während dieses Datenblatt ein ausgereiftes und weit verbreitetes Produkt darstellt, entwickelt sich die LED-Technologie ständig weiter. Trends, die für diese Geräteklasse relevant sind, umfassen:

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.