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T-1 3/4 Zweifarben-LED Datenblatt - Abmessungen 5,0mm Durchm. - Spannung 2,0-2,6V - Leistung 75-120mW - Rot/Grün - Technisches Dokument

Vollständiges technisches Datenblatt für eine T-1 3/4 Durchsteck-Zweifarben-LED (Rot/Grün). Enthält absolute Maximalwerte, elektrische/optische Kennwerte, Binning-Tabellen, Verpackungsspezifikationen und Montagerichtlinien.
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PDF-Dokumentendeckel - T-1 3/4 Zweifarben-LED Datenblatt - Abmessungen 5,0mm Durchm. - Spannung 2,0-2,6V - Leistung 75-120mW - Rot/Grün - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Dieses Dokument beschreibt die Spezifikationen einer zweifarbigen, bedrahteten LED-Komponente in einem standardmäßigen T-1 3/4 (5mm) diffusen Gehäuse. Das Bauteil integriert zwei unterschiedliche Halbleiterchips in einem einzigen Gehäuse: einen, der im roten Spektrum mit AllnGaP-Technologie (Aluminium-Indium-Gallium-Phosphid) emittiert, und einen weiteren, der im grünen Spektrum mit GaP-Technologie (Galliumphosphid) emittiert. Dieses Design ermöglicht die Erzeugung von zwei Farben aus einer einzigen Komponente, was für Statusanzeigen, Zweizustandssignale und einfache Mehrfarbenanzeigen nützlich ist. Die weiße, diffuse Linse bietet einen breiten Betrachtungswinkel und eine weiche, gleichmäßig verteilte Lichtabgabe. Das Produkt ist für allgemeine Indikatoranwendungen in der Unterhaltungselektronik, in industriellen Steuerungen und in Messgeräten konzipiert.

1.1 Kernvorteile

2. Detaillierte Analyse der technischen Parameter

2.1 Absolute Maximalwerte

Diese Werte definieren die Belastungsgrenzen, jenseits derer dauerhafte Schäden am Bauteil auftreten können. Ein Betrieb unter oder an diesen Grenzen ist nicht garantiert und sollte für eine zuverlässige Leistung vermieden werden.

2.2 Elektrische & Optische Kennwerte

Dies sind die typischen Leistungsparameter, gemessen bei TA=25°C und IF=20mA, was normalen Betriebsbedingungen entspricht.

3. Erklärung des Binning-Systems

Um natürliche Schwankungen im Halbleiterfertigungsprozess zu handhaben, werden LEDs nach Leistungsklassen sortiert. Dieses Bauteil verwendet einen zweistelligen Bincode (X-X), der die Lichtstärkenklasse für den roten Chip bzw. den grünen Chip darstellt.

3.1 Lichtstärke-Binning

Roter Chip (AllnGaP) Klassen:

F: 110 - 140 mcd

G: 140 - 180 mcd

H: 180 - 240 mcd

J: 240 - 310 mcd

Grüner Chip (GaP) Klassen:

A: 30 - 38 mcd

B: 38 - 50 mcd

C: 50 - 65 mcd

D: 65 - 85 mcd

Beispiel:Ein Bincode von \"H-B\" zeigt einen roten Chip aus der H-Klasse (180-240 mcd) gepaart mit einem grünen Chip aus der B-Klasse (38-50 mcd) an. Entwickler können Klassen spezifizieren, um Helligkeitskonsistenz über mehrere Bauteile in einer Baugruppe sicherzustellen. Auf jede Klassengrenze wird eine Toleranz von ±15% angewendet.

4. Analyse der Leistungskurven

Während spezifische Diagramme im Datenblatt referenziert werden (Abb.1, Abb.6), werden ihre allgemeinen Implikationen hier basierend auf der Standard-LED-Physik analysiert.

4.1 Lichtstärke vs. Durchlassstrom (I-V-Kurve)

Die Lichtleistung (Iv) ist über einen signifikanten Bereich annähernd proportional zum Durchlassstrom (IF). Ein Betrieb über den empfohlenen 20mA erhöht die Helligkeit, erzeugt aber auch mehr Wärme, was möglicherweise die Lebensdauer verringert und die Farbe verschiebt. Ein Betrieb unter 20mA dimmt die Ausgangsleistung. Die Beziehung ist nur innerhalb bestimmter Grenzen linear; bei sehr hohen Strömen sinkt der Wirkungsgrad (Effizienzabnahme).

4.2 Temperaturabhängigkeit

Die LED-Leistung ist temperaturabhängig.

4.3 Spektrale Verteilung

Das referenzierte Spektralverteilungsdiagramm (Abb.1) würde die relative Strahlungsleistung gegenüber der Wellenlänge für jeden Chip zeigen. Der rote AllnGaP-Chip zeigt typischerweise einen schmaleren, symmetrischeren Peak um 650 nm. Der grüne GaP-Chip hat einen breiteren Peak um 565 nm. Die dominante Wellenlänge wird aus diesem Spektrum unter Verwendung der CIE-Farbmetrikstandards berechnet, um den wahrgenommenen Farbton zu definieren.

5. Mechanische & Verpackungsinformationen

5.1 Gehäuseabmessungen

Das Bauteil verwendet ein standardmäßiges T-1 3/4 Radialgehäuse mit weißer diffuser Epoxidlinse. Wichtige dimensionale Hinweise umfassen:

5.2 Polaritätsidentifikation & Anschlussformung

Typischerweise bezeichnet der längere Anschluss die Anode (positive Seite). Für eine Zweifarben-LED mit zwei Anoden und einer gemeinsamen Kathode (oder umgekehrt, abhängig vom internen Schaltkreis) definiert das interne Schaltbild im Datenblatt die Pinbelegung. Während der Anschlussformung muss die Biegung mindestens 3mm von der Linsenbasis entfernt erfolgen, um Belastung der Dichtung zu vermeiden. Die Formung muss bei Raumtemperatur und vor dem Lötprozess erfolgen.

5.3 Querschnitt & Materialien

Die Komponente besteht aus:

  1. Anschlussrahmen:Eisenlegierung mit Kupfer- und Silberbeschichtung, fertig mit Lötüberzug für verbesserte Lötbarkeit.
  2. Chipbond:Silbergefüllte Epoxidpaste befestigt die Halbleiterchips am Anschlussrahmen.
  3. LED-Chips:Separate AllnGaP (Rot) und GaP (Grün) Chips.
  4. Bonddraht:Golddraht verbindet die Oberseite der Chips mit den entsprechenden Anschlussrahmen-Posten.
  5. Verguss:Epoxidharz mit einem Härter bildet die diffuse Linse und bietet Umweltschutz.
  6. Produktgewicht:Ungefähr 0,36 Gramm.

6. Löt- & Montagerichtlinien

6.1 Lötprozessparameter

Handlötung (Lötkolben):

Wellenlötung:Kritische Warnung:Übermäßige Temperatur oder Zeit kann die Epoxylinse schmelzen, interne Delamination verursachen oder die Halbleitersperrschicht zerstören. Die Linse niemals in Lötzetauchbad tauchen.

6.2 Lagerung & Handhabung

7. Verpackungs- & Bestellinformationen

7.1 Verpackungsspezifikationen

Die Bauteile sind in antistatischen Beuteln verpackt, um Schäden durch elektrostatische Entladung zu verhindern.

7.2 Interpretation der Teilenummer

Die Teilenummer LTL30EKDFGJ folgt einem internen Codierungssystem. Während die vollständige Logik hier nicht offengelegt wird, kodiert sie typischerweise Attribute wie Gehäusetyp (T-1 3/4), Farbe (Zweifarben), Linsenstil (Diffus) und die spezifischen Intensitäts-Bincodes (z.B. \"J\" für Rot, aus dem Kontext impliziert). Das Suffix \"FGJ\" bezieht sich wahrscheinlich auf die Leistungs-Binning.

8. Anwendungsempfehlungen

8.1 Typische Anwendungsszenarien

Diese Zweifarben-LED ist ideal für Anwendungen, die eine Zweizustandsanzeige von einem einzigen Punkt aus erfordern:

8.2 Schaltungsdesign-Überlegungen

Stromtreibung ist essentiell:LEDs sind stromgesteuerte Bauteile. Die Durchlassspannung (VF) hat eine Toleranz und variiert mit der Temperatur. Das direkte Anschließen von LEDs an eine Spannungsquelle oder parallel ohne individuelle Strombegrenzung wird nicht empfohlen, da kleine Unterschiede in VFzu erheblichen Ungleichgewichten in der Stromaufteilung und Helligkeit führen.

Empfohlene Schaltung (Modell A):Verwenden Sie einen Reihen-Strombegrenzungswiderstand für jeden LED-Chip (oder jeden Farbkanal der Zweifarben-LED). Der Widerstandswert wird mit dem Ohmschen Gesetz berechnet: R = (Vversorgung- VF) / IF. Zum Beispiel, mit einer 5V-Versorgung, einer grünen LED (VF~2,6V) bei 20mA: R = (5 - 2,6) / 0,02 = 120 Ω. Dies gewährleistet stabile und abgestimmte Helligkeit.

Wärmemanagement:Obwohl die Verlustleistung gering ist, sorgen Sie für ausreichende Belüftung bei Verwendung in hohen Umgebungstemperaturen oder geschlossenen Räumen. Halten Sie sich an die Strom-Derating-Richtlinien über 50°C.

9. Technischer Vergleich & Differenzierung

Im Vergleich zur Verwendung von zwei diskreten Einfarben-LEDs bietet diese integrierte Zweifarben-Lösung klare Vorteile:

Im Vergleich zu einer Dreifarben (RGB) LED ist dieses Bauteil einfacher, hat oft eine höhere Lichtleistung pro Farbe aufgrund dedizierter Chips und benötigt weniger Steuerleitungen (2 Anoden vs. 3 für eine gemeinsame Kathode RGB), was es für Anwendungen geeignet macht, bei denen nur zwei verschiedene Zustände benötigt werden, ohne die Komplexität der Farbmischung.

10. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1: Kann ich diese LED direkt von einem Mikrocontroller-Pin ansteuern?

A: Das hängt von der Stromquellen-/Senkenfähigkeit des Pins ab. Die meisten MCU-Pins können bis zu 20-25mA liefern/aufnehmen, was dem typischen LED-Strom entspricht. Sie MÜSSEN jedoch einen Reihenwiderstand einsetzen, um den Strom zu begrenzen. Schließen Sie eine LED niemals direkt zwischen einen MCU-Pin und Versorgung oder Masse an.

F2: Warum sind die typischen Durchlassspannungen für Rot und Grün unterschiedlich?

A: Die Durchlassspannung wird durch die Bandlückenenergie des Halbleitermaterials bestimmt. Galliumphosphid (GaP, Grün) hat eine größere Bandlücke als Aluminium-Indium-Gallium-Phosphid (AllnGaP, Rot), was eine etwas höhere Spannung erfordert, um \"einzuschalten\" und Strom zu leiten.

F3: Was bedeutet der Bincode und muss ich ihn spezifizieren?

A: Der Bincode (z.B. H-B) gibt den garantierten Bereich der Lichtstärke für die roten und grünen Chips an. Für Anwendungen, bei denen eine einheitliche Helligkeit über mehrere Bauteile kritisch ist (z.B. eine Frontplatte mit identischen Anzeigen), ist die Spezifikation einer engen Klasse wichtig. Für nicht-kritische Einzelanzeigen ist ein breiterer Klassenbereich akzeptabel.

F4: Wie identifiziere ich Anode und Kathode für jede Farbe?

A: Die spezifische Pinbelegung (gemeinsame Anode oder gemeinsame Kathode) wird durch das interne Schaltbild definiert, das aus dem vollständigen Datenblatt entnommen werden sollte. Typischerweise ist bei einer 3-poligen Zweifarben-LED der mittlere Pin der gemeinsame Anschluss, und die beiden äußeren Pins sind für die einzelnen Farben.

11. Praktische Design- & Anwendungsbeispiele

11.1 Dual-Status-Netzteilanzeige

Szenario:Ein Gerät benötigt eine Anzeige, um \"Netzteil vorhanden\" (Grün) und \"Batterieladung\" (Rot) anzuzeigen.

Umsetzung:Verwenden Sie die Zweifarben-LED. Schließen Sie die grüne Anode über einen Widerstand an eine geregelte 5V-Leitung an, die aktiv ist, wenn das Netzteil eingeschaltet ist. Schließen Sie die rote Anode über einen Widerstand an ein Steuersignal vom Ladekreis an, das während des Ladens hoch geht. Verwenden Sie eine gemeinsame Kathode, die mit Masse verbunden ist. Ein einfacher Transistor oder ein Logikgatter kann die Anoden ansteuern, wenn die Steuersignale schwach sind.

11.2 Einfaches Zweizustands-Alarmsystem

Szenario:Ein Sensormodul benötigt eine visuelle Warnung: konstantes Grün für \"Normal\"

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.