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T-1 3mm Durchsteck-LED Datenblatt - Rot/Grün - 2,6V - 78mW - Technische Dokumentation

Technisches Datenblatt für eine T-1 (3mm) Durchsteck-LED. Enthält elektrische/optische Kennwerte, Grenzwerte, Binning-Spezifikationen, Montagehinweise und Anwendungsnotizen für rote und grüne Varianten.
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PDF-Dokumentendeckel - T-1 3mm Durchsteck-LED Datenblatt - Rot/Grün - 2,6V - 78mW - Technische Dokumentation

1. Produktübersicht

Dieses Dokument enthält die vollständigen technischen Spezifikationen für eine T-1 (3mm) Durchsteck-LED. Entwickelt für Statusanzeigen und Signalanwendungen ist dieses Bauteil in roten und grünen Farbvarianten mit einer weißen, diffusen Linse erhältlich. Das Bauteil zeichnet sich durch seinen geringen Stromverbrauch, hohe Effizienz und die Einhaltung der bleifreien und RoHS-Umweltstandards aus. Sein kompaktes, industrieübliches T-1-Gehäuse macht es für eine Vielzahl elektronischer Geräte geeignet, in denen eine zuverlässige visuelle Rückmeldung erforderlich ist.

1.1 Kernvorteile und Zielmarkt

Die primären Vorteile dieser LED umfassen ihre bewährte Zuverlässigkeit in der Durchsteckmontage, eine ausgezeichnete Lichtstärke für ihre Größe und einen weiten Betrachtungswinkel, der eine gute Sichtbarkeit gewährleistet. Sie ist für Flexibilität ausgelegt, wobei theoretisch mehrere Lichtstärke- und Betrachtungswinkeloptionen für jede Farbe verfügbar sind. Die Zielmärkte sind breit gefächert und umfassen Kommunikationsgeräte, Computerperipherie, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, in denen langlebige, dauerhafte Anzeigelampen unerlässlich sind.

2. Vertiefung der technischen Parameter

Ein gründliches Verständnis der elektrischen und optischen Parameter ist für einen erfolgreichen Schaltungsentwurf und das Erreichen der gewünschten Leistung entscheidend.

2.1 Absolute Grenzwerte

Diese Grenzwerte definieren die Belastungsgrenzen, jenseits derer ein dauerhafter Schaden am Bauteil auftreten kann. Ein Betrieb außerhalb dieser Grenzen wird nicht empfohlen. Die wichtigsten Grenzwerte sind für rote und grüne Versionen identisch: eine maximale Verlustleistung von 78mW, ein maximaler Dauerstrom (IF) von 30mA und ein Spitzenstrom von 120mA unter gepulsten Bedingungen (Tastverhältnis ≤1/10, Pulsbreite ≤10µs). Das Bauteil kann in Umgebungstemperaturen von -30°C bis +85°C betrieben und von -40°C bis +100°C gelagert werden. Die Anschlussdrähte können ein Löten bei 260°C für maximal 5 Sekunden aushalten, gemessen 2,0mm vom LED-Körper entfernt.

2.2 Elektrische & Optische Kenngrößen

Diese Parameter werden unter Standardtestbedingungen von 25°C Umgebungstemperatur und einem Durchlassstrom von 20mA gemessen, was den Standard-Arbeitspunkt darstellt.

3. Binning-System-Spezifikation

Um natürliche Schwankungen in der Halbleiterfertigung zu handhaben, werden LEDs nach Leistung sortiert (gebinned). Dies gewährleistet Konsistenz innerhalb einer Produktionscharge.

3.1 Lichtstärke-Binning

Die Lichtstärke wird mit einem zweibuchstabigen Code (z.B. BC, DE, FG, HJ) gebinned. Dieses Binning erfolgt separat für rote und grüne LEDs. Zum Beispiel deckt Bin 'BC' 38 bis 65 mcd ab, während Bin 'HJ' 180 bis 310 mcd abdeckt. Die Toleranz für jede Bin-Grenze beträgt ±15%. Dieses System ermöglicht es Entwicklern, einen Lichtstärkegrad auszuwählen, der den Helligkeitsanforderungen ihrer Anwendung entspricht.

3.2 Dominante Wellenlänge-Binning (Nur Grün)

Die grünen LEDs werden zusätzlich nach dominanter Wellenlänge sortiert, um Farbkonsistenz zu gewährleisten. Die Bins werden als H06 (565-568nm), H07 (568-570nm), H08 (570-572nm) und H09 (572-574nm) bezeichnet. Die Toleranz für jede Bin-Grenze beträgt ±1nm. Dieses präzise Binning ist in Anwendungen entscheidend, in denen spezifische Farbpunkte oder die Abstimmung zwischen mehreren grünen LEDs wichtig sind.

4. Mechanische & Verpackungsinformationen

4.1 Abmessungen

Die LED entspricht dem standardmäßigen T-1 (3mm) Radialgehäuse mit Drahtanschlüssen. Kritische Abmessungen umfassen den Körperdurchmesser, den Anschlussdrahtabstand und die Gesamtlänge. Der Anschlussdrahtabstand wird dort gemessen, wo die Drähte aus dem Gehäusekörper austreten. Die Toleranzen betragen typischerweise ±0,25mm, sofern nicht anders angegeben. Eine maximale Harzüberständigkeit von 1,0mm unter dem Flansch ist zulässig. Entwickler sollten sich für genaue Maße beim Erstellen von PCB-Footprints oder Panel-Ausschnitten auf die detaillierte Maßzeichnung im Datenblatt beziehen.

4.2 Polaritätskennzeichnung

Die Polarität wird durch die Anschlussdrahtlänge angezeigt. Der längere Draht ist die Anode (Plus), und der kürzere Draht ist die Kathode (Minus). Dies ist eine Standardkonvention für radiale LEDs. Zusätzlich kann die Kathodenseite durch eine flache Stelle am Kunststoffflansch der LED-Linse gekennzeichnet sein.

4.3 Verpackungsspezifikation

Die LEDs sind in antistatischen Beuteln mit 500, 200 oder 100 Stück verpackt. Zehn dieser Beutel werden in einen Innenkarton gelegt, insgesamt 5.000 Stück. Schließlich werden acht Innenkartons in einen äußeren Versandkarton gepackt, was zu einer Standardversandcharge von 40.000 Stück führt. Es wird angemerkt, dass innerhalb einer Versandcharge nur die letzte Packung eine nicht vollständige Packung sein darf.

5. Löt- & Montagehinweise

Eine sachgemäße Handhabung ist unerlässlich, um die Zuverlässigkeit zu erhalten und Schäden zu vermeiden.

5.1 Lagerbedingungen

Für die Langzeitlagerung außerhalb der Originalverpackung sollte die Umgebung 30°C oder 70% relative Luftfeuchtigkeit nicht überschreiten. LEDs, die aus ihrer Originalverpackung entnommen wurden, sollten innerhalb von drei Monaten verwendet werden. Für eine längere Lagerung sollten sie in einem verschlossenen Behälter mit Trockenmittel oder in einem stickstoffgespülten Exsikkator aufbewahrt werden.

5.2 Anschlussdraht-Formgebung

Wenn Anschlussdrähte gebogen werden müssen, muss die Biegung an einem Punkt erfolgen, der mindestens 3mm von der Basis der LED-Linse entfernt ist. Die Basis des Anschlussdrahtrahmens darf nicht als Drehpunkt verwendet werden. Alle Formgebungen müssen bei Raumtemperatur undvordem Lötprozess durchgeführt werden. Beim Einfügen in die Leiterplatte sollte die minimal notwendige Klemmkraft verwendet werden, um übermäßige mechanische Belastung auf den LED-Körper zu vermeiden.

5.3 Lötprozess

Ein Mindestabstand von 2mm muss zwischen der Basis der Linse und dem Lötpunkt eingehalten werden. Die Linse darf niemals in Lötzinn getaucht werden. Während die LED eine hohe Temperatur hat, sollte keine externe Belastung auf die Anschlussdrähte ausgeübt werden.

5.4 Reinigung

Wenn nach dem Löten eine Reinigung erforderlich ist, sollten nur alkoholbasierte Lösungsmittel wie Isopropylalkohol (IPA) verwendet werden.

6. Ansteuerschaltungsentwurf & Anwendungshinweise

6.1 Empfohlene Ansteuerungsmethode

LEDs sind strombetriebene Bauteile. Um eine gleichmäßige Helligkeit beim parallelen Betrieb mehrerer LEDs zu gewährleisten, wirddringend empfohlen, einen individuellen strombegrenzenden Widerstand in Reihe mit jeder LED zu verwenden. Das im Datenblatt mit 'Schaltung A' bezeichnete Schaltbild veranschaulicht diese Konfiguration. Der Versuch, mehrere LEDs parallel von einem einzelnen Widerstand aus zu betreiben ('Schaltung B'), wird nicht empfohlen, da geringe Unterschiede in der Durchlassspannung (VF) jeder LED zu erheblichen Unterschieden in der Stromaufteilung und folglich zu ungleichmäßiger Helligkeit führen.

6.2 Elektrostatische Entladung (ESD)-Schutz

Diese LEDs sind anfällig für Schäden durch elektrostatische Entladung. Im Handhabungsbereich sollte ein umfassendes ESD-Schutzprogramm implementiert werden:

6.3 Anwendungsbereich und Einschränkungen

Diese LED-Lampe ist geeignet für allgemeine Anzeigeanwendungen in Innen- und Außenschildern sowie in gewöhnlichen elektronischen Geräten. Der weite Betrachtungswinkel macht sie ideal für Frontplatten-Statusleuchten. Entwickler sollten sicherstellen, dass der Arbeitspunkt (Strom) innerhalb der absoluten Grenzwerte bleibt und die Auswirkungen der Umgebungstemperatur auf die Lichtausgabe und Lebensdauer berücksichtigen. Das Bauteil ist nicht für den Betrieb in Sperrrichtung oder als Beleuchtungsquelle für Beleuchtungszwecke vorgesehen.

7. Leistungskurven & Thermische Betrachtungen

Während spezifische Kurvendatenpunkte im bereitgestellten Text nicht aufgeführt sind, enthalten typische Datenblätter für solche Komponenten grafische Darstellungen, die für den Entwurf entscheidend sind.

7.1 Durchlassstrom vs. Durchlassspannung (I-V-Kurve)

Die I-V-Kurve zeigt die exponentielle Beziehung zwischen Strom und Spannung. Die Kurve für die rote LED (mit einer höheren Wellenlänge) wird typischerweise bei einem gegebenen Strom eine etwas niedrigere Durchlassspannung aufweisen als die grüne LED, obwohl das Datenblatt denselben Bereich für beide angibt. Diese Kurve ist entscheidend für die Auswahl des geeigneten Vorwiderstandswerts, um den gewünschten Betriebsstrom über den spezifizierten VF-Bereich und Versorgungsspannungsschwankungen zu erreichen.

7.2 Lichtstärke vs. Durchlassstrom

Diese Kurve ist über einen erheblichen Bereich im Allgemeinen linear. Die Lichtausgabe ist direkt proportional zum Durchlassstrom. Ein Betrieb über dem empfohlenen Dauerstrom verringert jedoch aufgrund erhöhter Wärme die Effizienz und kann die Lebensdauer des Bauteils verkürzen. Der 20mA-Testpunkt ist ein Standard für den Helligkeitsvergleich.

7.3 Lichtstärke vs. Umgebungstemperatur

Die LED-Lichtausgabe nimmt ab, wenn die Sperrschichttemperatur steigt. Während das Bauteil von -30°C bis +85°C betrieben wird, ist die Lichtstärke bei niedrigeren Temperaturen am höchsten. Für Anwendungen, die bei hohen Umgebungstemperaturen oder hohen Treiberströmen arbeiten, können thermische Management-Überlegungen (wie PCB-Kupferfläche zur Wärmeableitung durch die Anschlussdrähte) relevant werden, um eine stabile Lichtausgabe aufrechtzuerhalten.

7.4 Spektrale Verteilung

Das spektrale Ausgangsdiagramm zeigt die relative Intensität über die Wellenlängen. Es wird bei der spezifizierten Spitzenwellenlänge (λP- 660nm für rot, 565nm für grün) seinen Höhepunkt erreichen. Die schmale spektrale Halbwertsbreite deutet auf eine relativ reine Farbemission hin, was charakteristisch für Standard-Anzeige-LEDs ohne Phosphorkonvertierung ist.

8. Technischer Vergleich & Entwurfsüberlegungen

8.1 Vergleich mit Oberflächenmontage (SMD)-LEDs

Der primäre Vorteil dieser Durchsteck-LED ist ihre mechanische Robustheit und einfache manuelle Montage und Prototypenerstellung, was sie ideal für Kleinserienfertigung, Hobbyprojekte oder Anwendungen macht, die eine hohe Zuverlässigkeit gegen Vibration erfordern. SMD-LEDs bieten einen kleineren Platzbedarf und sind besser für automatisierte, großvolumige Leiterplattenmontage geeignet. Das T-1-Gehäuse ermöglicht typischerweise auch eine höhere maximale Verlustleistung als ähnlich große SMD-Pendants, da seine längeren Anschlussdrähte als Wärmepfade dienen.

8.2 Wichtige Entwurfsüberlegungen

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.