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LTPL-C034UVG385 UV-LED Datenblatt - 385nm Spitzenwellenlänge - 3,6V typ. Durchlassspannung - 4,4W max. Leistung - Technisches Dokument

Technisches Datenblatt für die UV-LED LTPL-C034UVG385 mit 385nm Spitzenwellenlänge, 1415mW typ. Strahlungsfluss bei 700mA und detaillierten Spezifikationen für UV-Härtungsanwendungen.
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PDF-Dokumentendeckel - LTPL-C034UVG385 UV-LED Datenblatt - 385nm Spitzenwellenlänge - 3,6V typ. Durchlassspannung - 4,4W max. Leistung - Technisches Dokument

1. Produktübersicht

Die LTPL-C034UVG385 ist eine Hochleistungs-Ultraviolett-LED (UV-LED), die für anspruchsvolle Anwendungen wie UV-Härtung und andere gängige UV-Prozesse konzipiert ist. Dieses Produkt stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Festkörper-UV-Beleuchtungstechnologie dar und bietet eine Kombination aus hohem Strahlungsfluss, Energieeffizienz und langer Betriebsdauer. Sie wurde entwickelt, um eine zuverlässige und kostengünstige Alternative zu herkömmlichen UV-Lichtquellen zu bieten und ermöglicht so größere Designflexibilität und neue Möglichkeiten in verschiedenen industriellen und kommerziellen Bereichen.

Zu den Hauptvorteilen dieser LED gehören ihre Kompatibilität mit integrierten Schaltkreisen (I.C.-kompatibel), die Einhaltung von Umweltstandards (RoHS-konform und bleifrei) sowie potenziell niedrigere Gesamtbetriebs- und Wartungskosten im Vergleich zu konventionellen UV-Lampen. Das Bauteil ist für eine konstante Leistung innerhalb eines spezifizierten Betriebstemperaturbereichs ausgelegt.

2. Technische Spezifikationen und tiefgehende objektive Interpretation

2.1 Absolute Maximalwerte

Das Bauteil darf nicht über diese Grenzwerte hinaus betrieben werden, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Der maximale Gleichstrom-Durchlassstrom (If) beträgt 1000 mA, bei einer maximalen Leistungsaufnahme (Po) von 4,4 Watt. Der Betriebstemperaturbereich (Topr) liegt zwischen -40°C und +85°C, während der Lagertemperaturbereich (Tstg) mit -55°C bis +100°C weiter gefasst ist. Die maximal zulässige Sperrschichttemperatur (Tj) beträgt 125°C. Es ist äußerst wichtig, einen dauerhaften Betrieb in Sperrrichtung zu vermeiden, da dies zu einem Bauteilausfall führen kann.

2.2 Elektro-optische Kenngrößen

Alle Messungen werden bei einer Umgebungstemperatur (Ta) von 25°C und einem Prüfstrom (If) von 700mA durchgeführt, was als typischer Arbeitspunkt gilt.

3. Erklärung des Binning-Systems

Die LEDs werden nach Leistungsklassen sortiert, um Konsistenz zu gewährleisten. Der Bincode ist auf jeder Verpackungstüte aufgedruckt.

3.1 Binning der Durchlassspannung (Vf)

LEDs werden basierend auf ihrer Durchlassspannung bei 700mA in drei Spannungsgruppen (V1, V2, V3) eingeteilt, mit Toleranzen von ±0,1V. Dies ermöglicht es Konstrukteuren, LEDs mit ähnlichen elektrischen Eigenschaften für Parallelschaltungen auszuwählen, um eine gleichmäßige Stromaufteilung sicherzustellen.

3.2 Binning des Strahlungsflusses (mW)

Die optische Ausgangsleistung wird in fünf Kategorien (ST, TU, UV, VW, WX) eingeteilt, mit einer Toleranz von ±10%. Dies ermöglicht eine Auswahl basierend auf dem für eine bestimmte Anwendung erforderlichen Lichtleistungsniveau.

3.3 Binning der Spitzenwellenlänge (Wp)

Die Wellenlänge wird in zwei Bereiche eingeteilt: P3R (380-385 nm) und P3S (385-390 nm), mit einer Toleranz von ±3nm. Diese präzise Sortierung ist für Anwendungen, die auf spezifische UV-Wellenlängen empfindlich reagieren, von entscheidender Bedeutung.

4. Analyse der Leistungskurven

4.1 Relativer Strahlungsfluss vs. Durchlassstrom

Der Strahlungsfluss steigt mit dem Durchlassstrom, jedoch nicht linear. Die Kurve zeigt diese Beziehung und hilft Konstrukteuren, den Treiberstrom für die gewünschte Ausgangsleistung unter Berücksichtigung von Effizienz und Wärmemanagement zu optimieren.

4.2 Relative spektrale Verteilung

Dieses Diagramm zeigt die Intensität des emittierten Lichts über verschiedene Wellenlängen, zentriert um die Spitzenwellenlänge (typ. 385nm). Es zeigt die spektrale Bandbreite der LED.

4.3 Strahlungscharakteristik

Dieses Polardiagramm veranschaulicht die räumliche Verteilung der Lichtintensität (Abstrahlcharakteristik) in Bezug auf den Abstrahlwinkel und bestätigt das typische 130°-Strahlprofil.

4.4 Durchlassstrom vs. Durchlassspannung (I-V-Kurve)

Diese grundlegende Kurve zeigt die exponentielle Beziehung zwischen Strom und Spannung. Sie ist wesentlich für das Verständnis des dynamischen Widerstands der LED und für das Design von Konstantstromtreibern.

4.5 Relativer Strahlungsfluss vs. Sperrschichttemperatur

Diese Kurve zeigt den negativen Einfluss einer steigenden Sperrschichttemperatur auf die Lichtausbeute. Mit steigender Temperatur sinkt der Strahlungsfluss. Eine effektive Kühlung ist notwendig, um die Leistung aufrechtzuerhalten.

4.6 Durchlassstrom-Derating-Kurve

Dieses Diagramm gibt den maximal zulässigen Durchlassstrom in Abhängigkeit von der Gehäusetemperatur (Tc) an. Um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten und Überhitzung zu verhindern, muss der Treiberstrom bei höheren Umgebungstemperaturen reduziert werden.

5. Mechanische und Gehäuseinformationen

5.1 Abmessungen

Das Datenblatt enthält detaillierte mechanische Zeichnungen mit allen kritischen Abmessungen in Millimetern. Wichtige Toleranzen sind angegeben: ±0,2mm für die meisten Abmessungen und ±0,1mm für die Linsenhöhe sowie Länge/Breite des Keramiksubstrats. Die thermische Anschlussfläche ist elektrisch isoliert (neutral) von der Anoden- und Kathodenfläche.

5.2 Empfohlene Lötflächen auf der Leiterplatte

Ein Landmuster-Design für die Leiterplatte (PCB) wird bereitgestellt. Dies umfasst das empfohlene Layout der Lötflächen für Anode, Kathode und thermische Anschlussfläche, um eine korrekte Lötung, elektrische Verbindung und Wärmeableitung sicherzustellen.

6. Löt- und Montagerichtlinien

6.1 Vorgeschlagenes Reflow-Lötprofil

Ein detailliertes Temperatur-Zeit-Profil für das Reflow-Löten wird bereitgestellt. Wichtige Parameter umfassen eine Aufwärmzone, einen Anstieg auf eine Spitzentemperatur (bezogen auf die Gehäuseoberfläche) und eine kontrollierte Abkühlphase. Ein schneller Abkühlprozess wird nicht empfohlen. Das Profil sollte basierend auf der verwendeten Lotpaste angepasst werden.

6.2 Handlöten und allgemeine Hinweise

Bei Handlötung sollte die Lötspitzentemperatur 300°C nicht überschreiten und die Kontaktzeit auf maximal 2 Sekunden begrenzt werden, und dies nur einmal. Reflow-Lötung sollte maximal dreimal durchgeführt werden. Die niedrigstmögliche Löttemperatur ist stets anzustreben, um die thermische Belastung des LED-Bauteils zu minimieren.

7. Verpackungs- und Bestellinformationen

7.1 Spezifikationen für Band und Rolle

Die LEDs werden auf geprägter Trägerbahn geliefert, die mit einer Deckbahn versiegelt ist. Das Band wird auf 7-Zoll-Rollen aufgewickelt, mit einer maximalen Kapazität von 500 Stück pro Rolle. Die Verpackung entspricht den EIA-481-1-B-Spezifikationen. Die maximale Anzahl aufeinanderfolgender fehlender Bauteile im Band beträgt zwei.

8. Anwendungsvorschläge

8.1 Typische Anwendungsszenarien

Die Hauptanwendung für diese LED ist die UV-Härtung, eingesetzt in Prozessen wie Klebeverbindungen, Tintentrocknung, Beschichtungshärtung und 3D-Druck (Stereolithographie). Weitere gängige UV-Anwendungen umfassen Fluoreszenzprüfung, Fälschungserkennung sowie medizinische/biologische Analysen.

8.2 Designüberlegungen

9. Zuverlässigkeit und Prüfung

Das Datenblatt enthält Ergebnisse aus einem umfassenden Satz von Zuverlässigkeitstests, die an Stichproben durchgeführt wurden. Die Tests umfassen Betriebslebensdauertests bei niedriger/hoher Temperatur (LTOL/HTOL), Temperaturschock (TMSK) und Lötbarkeitstests. Alle Tests meldeten null Ausfälle bei zehn Proben unter den spezifizierten Bedingungen (z.B. 1000 Stunden bei 700mA und 85°C Gehäusetemperatur für HTOL). Das Kriterium für einen Ausfall ist definiert als eine Änderung der Durchlassspannung um mehr als ±10% oder eine Änderung des Strahlungsflusses um mehr als ±30% gegenüber den Ausgangswerten.

10. Warnhinweise und Handhabung

10.1 Reinigung

Falls nach dem Löten eine Reinigung notwendig ist, sollten nur alkoholbasierte Lösungsmittel wie Isopropylalkohol verwendet werden. Nicht spezifizierte chemische Reiniger können das LED-Gehäusematerial beschädigen.

10.2 Erinnerung zur Ansteuerung

Das Dokument wiederholt, dass eine LED ein strombetriebenes Bauteil ist. Um eine gleichmäßige Helligkeit in Arrays zu gewährleisten, sind Stromregelung und eine ordnungsgemäße Klassenauswahl wesentlich.

11. Einführung in das Funktionsprinzip

Ultraviolett-LEDs arbeiten nach demselben grundlegenden Prinzip wie sichtbare LEDs, basierend auf Elektrolumineszenz in Halbleitermaterialien. Wenn eine Durchlassspannung an den p-n-Übergang angelegt wird, rekombinieren Elektronen und Löcher und setzen Energie in Form von Photonen frei. Die spezifischen Halbleiterverbindungen im aktiven Bereich des Chips bestimmen die Wellenlänge (Farbe) des emittierten Lichts. Für UVA-LEDs wie die LTPL-C034UVG385 werden typischerweise Materialien wie Aluminiumgalliumnitrid (AlGaN) verwendet, um das Emissionsmaximum bei 385nm zu erreichen. Der weite Abstrahlwinkel resultiert aus dem Gehäusedesign und der Primärlinse, die den Halbleiterchip umgibt.

12. Technologietrends und Vergleich

Diese LED verkörpert den anhaltenden Trend, dass Festkörperbeleuchtung konventionelle Technologien im UV-Spektrum verdrängt. Im Vergleich zu traditionellen UV-Quellen wie Quecksilberdampflampen bieten UV-LEDs erhebliche Vorteile: Sofortiges Ein-/Ausschalten, keine gefährlichen Materialien (quecksilberfrei), längere Lebensdauer, höhere Energieeffizienz, kompakte Bauweise und Designflexibilität aufgrund ihres Niederspannungs-Gleichstrombetriebs. Die Hauptkompromisse waren historisch gesehen eine geringere Ausgangsleistung und höhere Kosten pro emittiertem Watt, aber Produkte wie die LTPL-C034UVG385 mit einem Strahlungsfluss von über 1,4 Watt zeigen, dass Hochleistungs-UV-LEDs nun für eine wachsende Palette industrieller Anwendungen geeignet sind. Das entscheidende Unterscheidungsmerkmal dieses spezifischen Produkts in seiner Klasse ist die Kombination aus hohem Strahlungsfluss (bis zu 1805mW) bei einem Standardtreiberstrom von 700mA mit einem relativ niedrigen Wärmewiderstand, was eine robuste Leistung in anspruchsvollen Umgebungen ermöglicht.

LED-Spezifikations-Terminologie

Vollständige Erklärung der LED-Technikbegriffe

Photoelektrische Leistung

Begriff Einheit/Darstellung Einfache Erklärung Warum wichtig
Lichtausbeute lm/W (Lumen pro Watt) Lichtausgang pro Watt Strom, höher bedeutet energieeffizienter. Bestimmt direkt den Energieeffizienzgrad und Stromkosten.
Lichtstrom lm (Lumen) Gesamtlicht, das von der Quelle emittiert wird, allgemein "Helligkeit" genannt. Bestimmt, ob das Licht hell genug ist.
Betrachtungswinkel ° (Grad), z.B. 120° Winkel, bei dem die Lichtintensität auf die Hälfte abfällt, bestimmt die Strahlbreite. Beeinflusst Beleuchtungsbereich und Gleichmäßigkeit.
Farbtemperatur K (Kelvin), z.B. 2700K/6500K Wärme/Kühle des Lichts, niedrigere Werte gelblich/warm, höhere weißlich/kühl. Bestimmt Beleuchtungsatmosphäre und geeignete Szenarien.
Farbwiedergabeindex Einheitenlos, 0–100 Fähigkeit, Objektfarben genau wiederzugeben, Ra≥80 ist gut. Beeinflusst Farbauthentizität, wird an anspruchsvollen Orten wie Einkaufszentren, Museen verwendet.
Farborttoleranz MacAdam-Ellipsenschritte, z.B. "5-Schritt" Metrik für Farbkonsistenz, kleinere Schritte bedeuten konsistentere Farbe. Sichert einheitliche Farbe über dieselbe Charge von LEDs.
Dominante Wellenlänge nm (Nanometer), z.B. 620nm (rot) Wellenlänge, die der Farbe farbiger LEDs entspricht. Bestimmt Farbton von roten, gelben, grünen monochromen LEDs.
Spektralverteilung Wellenlänge vs. Intensitätskurve Zeigt Intensitätsverteilung über Wellenlängen. Beeinflusst Farbwiedergabe und Farbqualität.

Elektrische Parameter

Begriff Symbol Einfache Erklärung Design-Überlegungen
Flussspannung Vf Mindestspannung zum Einschalten der LED, wie "Startschwelle". Treiberspannung muss ≥ Vf sein, Spannungen addieren sich für serielle LEDs.
Flussstrom If Stromwert für normalen LED-Betrieb. Normalerweise Konstantstromantrieb, Strom bestimmt Helligkeit & Lebensdauer.
Max. Pulsstrom Ifp Spitzenstrom, der für kurze Zeit erträglich ist, wird für Dimmen oder Blinken verwendet. Pulsbreite & Tastverhältnis müssen streng kontrolliert werden, um Schäden zu vermeiden.
Sperrspannung Vr Maximale Sperrspannung, die die LED aushalten kann, darüber kann es zum Durchbruch kommen. Schaltung muss verhindern, dass umgekehrte Verbindung oder Spannungsspitzen auftreten.
Wärmewiderstand Rth (°C/W) Widerstand gegen Wärmeübertragung vom Chip zum Lötpunkt, niedriger ist besser. Hoher Wärmewiderstand erfordert stärkere Wärmeableitung.
ESD-Immunität V (HBM), z.B. 1000V Fähigkeit, elektrostatische Entladung zu widerstehen, höher bedeutet weniger anfällig. In der Produktion sind antistatische Maßnahmen erforderlich, insbesondere für empfindliche LEDs.

Wärmemanagement & Zuverlässigkeit

Begriff Schlüsselmetrik Einfache Erklärung Auswirkung
Sperrschichttemperatur Tj (°C) Tatsächliche Betriebstemperatur im LED-Chip. Jede Reduzierung um 10°C kann die Lebensdauer verdoppeln; zu hoch verursacht Lichtabfall, Farbverschiebung.
Lichtstromrückgang L70 / L80 (Stunden) Zeit, bis die Helligkeit auf 70% oder 80% des Anfangswerts sinkt. Definiert direkt die "Nutzungsdauer" der LED.
Lichtstromerhaltung % (z.B. 70%) Prozentsatz der nach Zeit verbleibenden Helligkeit. Gibt die Fähigkeit an, die Helligkeit über die langfristige Nutzung zu erhalten.
Farbverschiebung Δu′v′ oder MacAdam-Ellipse Grad der Farbänderung während der Verwendung. Beeinflusst die Farbkonsistenz in Beleuchtungsszenen.
Thermisches Altern Materialabbau Verschlechterung aufgrund langfristig hoher Temperatur. Kann zu Helligkeitsabfall, Farbänderung oder Leiterunterbrechung führen.

Verpackung & Materialien

Begriff Gängige Typen Einfache Erklärung Merkmale & Anwendungen
Gehäusetyp EMC, PPA, Keramik Chip schützendes Gehäusematerial, bietet optische/thermische Schnittstelle. EMC: gute Wärmebeständigkeit, niedrige Kosten; Keramik: bessere Wärmeableitung, längere Lebensdauer.
Chip-Struktur Front, Flip-Chip Chip-Elektrodenanordnung. Flip-Chip: bessere Wärmeableitung, höhere Effizienz, für Hochleistung.
Phosphorbeschichtung YAG, Silikat, Nitrid Bedeckt den blauen Chip, wandelt einen Teil in gelb/rot um, mischt zu weiß. Verschiedene Phosphore beeinflussen Effizienz, CCT und CRI.
Linse/Optik Flach, Mikrolinse, TIR Optische Struktur auf der Oberfläche, die die Lichtverteilung steuert. Bestimmt den Betrachtungswinkel und die Lichtverteilungskurve.

Qualitätskontrolle & Binning

Begriff Binning-Inhalt Einfache Erklärung Zweck
Lichtstrom-Bin Code z.B. 2G, 2H Nach Helligkeit gruppiert, jede Gruppe hat Mindest-/Maximal-Lumenwerte. Sichert einheitliche Helligkeit in derselben Charge.
Spannungs-Bin Code z.B. 6W, 6X Nach Flussspannungsbereich gruppiert. Erleichtert Treiberabgleich, verbessert Systemeffizienz.
Farb-Bin 5-Schritt MacAdam-Ellipse Nach Farbkoordinaten gruppiert, sichert engen Bereich. Garantiert Farbkonsistenz, vermeidet ungleichmäßige Farbe innerhalb der Leuchte.
CCT-Bin 2700K, 3000K usw. Nach CCT gruppiert, jede hat entsprechenden Koordinatenbereich. Erfüllt verschiedene Szenario-CCT-Anforderungen.

Prüfung & Zertifizierung

Begriff Standard/Test Einfache Erklärung Bedeutung
LM-80 Lichtstromerhaltungstest Langzeitbeleuchtung bei konstanter Temperatur, Aufzeichnung von Helligkeitsabfall. Wird zur Schätzung der LED-Lebensdauer (mit TM-21) verwendet.
TM-21 Lebensdauerschätzstandard Schätzt Lebensdauer unter tatsächlichen Bedingungen basierend auf LM-80-Daten. Bietet wissenschaftliche Lebensdauervorhersage.
IESNA Beleuchtungstechnische Gesellschaft Deckt optische, elektrische, thermische Testmethoden ab. Industrieanerkannte Testbasis.
RoHS / REACH Umweltzertifizierung Stellt sicher, dass keine schädlichen Substanzen (Blei, Quecksilber) enthalten sind. Marktzugangsvoraussetzung international.
ENERGY STAR / DLC Energieeffizienzzertifizierung Energieeffizienz- und Leistungszertifizierung für Beleuchtungsprodukte. Wird in staatlichen Beschaffungen, Subventionsprogrammen verwendet, steigert Wettbewerbsfähigkeit.